Forschen
Kera’a und Igu Dokumentation
Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit der Dokumentation von Kera’a und Igu, zwei im östlichen Himalaya gesprochenen sprachlichen Varietäten.
E Pluribus Unum – Emergente, Konvergente Paradigmata
Dieses DFG-Projekt untersucht die Entstehung konvergenter Paradigmen in sprachübergreifender Perspektive. Konvergente Paradigmen bestehen aus grammatikalischen Formen („Grammemen“), die heterogenen ursprünglichen Wortarten entstammen, welche im Laufe der Zeit paradigmatische(re) Beziehungen zueinander entwickeln.
- PIs: Prof. Dr. Laura Becker, Prof. Dr. Uta Reinöhl, PD Dr. Lotte Sommerer
Bayesian Modelling of Spatial Typology
Im Zentrum dieser Emmy-Noether-Forschungsgruppe steht, den aktuellen Forschungsstand durch den Aufbau von Bayes’schen generativen Modellen für räumliche Phänomene zu verbessern – sowohl zur Identifikation als auch als typologische Kontrollinstrumente – und dabei realistischere Annahmen und hochwertigere räumliche Daten zu verwenden. Wir werden sowohl Modelle entwickeln, um räumlich bedingte Störfaktoren zu kontrollieren, als auch zur Untersuchung räumlicher Effekte an sich.
Non-hierarchicality in Grammar (NonGram)
Emmy-Noether-Forschungsgruppe zum Thema: „Non-hierarchicality in Grammar“. In diesem Projekt wird der Variationsraum nicht-hierarchischer Syntax im über-einzelsprachlichen und kategorialen Vergleich erforscht. „Nicht-hierarchische Syntax“ beschreibt das Phänomen, dass Lexeme derselben Art – d.h. derselben Wortart – ohne weitere Anpassungen (z.B. spezielle morphologische Markierung oder Kompositabildung) zu komplexen syntaktische Konstruktionen kombiniert werden.