Das Kolloquium „Boden, Wasser, Luft“ wird von den Professuren für Biochemische Systemmodellierung, Bodenökologie, Hydrologie, Umwelthydrosysteme und Umweltmeteorologie gemeinschaftlich veranstaltet und bietet führenden Wissenschaftler*innen auf diesen Gebieten eine Plattform zum Austausch und Dialog.
Die Region zwischen Köln und Bonn entwickelte sich im Hochmittelalter zu einem Töpfereizentrum, dessen Produkte weit über die Region hinaus verhandelt wurden. Im Verlauf des 13. Jahrhunderts führten höhere Brenntemperaturen zur Herstellung von Steinzeug, das sich durch große Härte und Wasserundurchlässigkeit auszeichnet.
Der Vortrag zeichnet die Entwicklung des rheinischen Steinzeugs nach, die mit den Töpfereien in Siegburg und Brühl im Rheintal sowie Langerwehe und Aachen im Westen des Rheinlandes begann. Während das Trink- und Schenkgeschirr im Mittelalter weitestgehend unverziert blieb, begannen Töpfer in Köln des 16. Jahrhunderts, modelgeformte Auflagen auf ihre Gefäße zu applizieren. Die Technik wurde in Siegburg, Frechen, Raeren sowie den Töpferorten des Westerwaldes aufgenommen und führte zu hochdekorierter Keramik, für die die archäologische Forschung den Begriff der „Kunsttöpferei“ geprägt hat. In einem Ausblick am Ende wird die weltweite Verbreitung von rheinischem Steinzeug
Machine learning can learn even complex structure from seemingly weakly structured heterogeneous data. Nevertheless, inference and finally predictions depend on conditions, namely training data and hyperparameters, while these conditions are implicit and therefore not as clearly observed as in classical modeling where, e.g., relationships of variables are explicitly described. Given the obscure nature of the conditions in machine learning settings, limits of prediction performance and subsequently limits of utility for decision making are difficult to assess or even estimate. The goal of this workshop is to assess to what extent explicit knowledge such as causal relationships between variables needs to be incorporated into machine learning approaches in order to robustly estimate their uncertainty in prediction / decision making.
La question a toujours été d’actualité, depuis la naissance de la discipline dans les années 1974-76. Des médias aux entreprises en passant par les réseaux sociaux et la bibliométrie ou encore les bibliothèques, les sciences de l’information et de la communication semblent être partout et y perdre leur identité toujours difficile à cerner.
Im Herbst 1930, nachdem am 14. September weit über sechs Millionen Wählerinnen und Wähler für die NSDAP gestimmt hatten, war viel von „Zeitwende“ die Rede. Faschismusdiagnosen mit aktueller Dringlichkeit hatten Konjunktur. Es waren Analysen „in der Gefahrenzone“ (Rudolf Hilferding). Drei von ihnen wird der Vortrag näher betrachten: die soziologische Deutung Theodor Geigers, die Kommentare des linken Sozialdemokraten Alexander Schifrin und den bürgerlichen „Appell an die Vernunft“ des Schriftstellers Thomas Mann. Es geht um die Frage, wie aus Entsetzen und Empörung Analyse wird und warum es so schwer ist, daraus politische Strategien zu entwickeln.
Thomas Mann (geboren 1875 in Lübeck, gestorben 1955 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller, Essayist und öffentlicher Intellektueller, einer der bedeutendsten Erzähler der klassischen Moderne, Literaturnobelpreisträger des Jahres 1929 und eine der international angesehensten und einflussreichsten Figuren in der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts. Seinen 150. Geburtstag am 6. Juni 2025 nehmen Studium generale und Deutsches Seminar zum Anlass einer kritischen Würdigung in Form einer öffentlichen Ringvorlesung.
Digital health technologies have incorporated and automated gendered and racialised imbalances, gaps and inaccuracies, dominant in standard medicine and healthcare. As such, these technologies have been critiqued for reinforcing and exacerbating old structural inequalities. Taking a closer look at examples of poor practice, we will envision the idea of transformative technologies, capable of positively transforming human health on local and global levels.
Workshop in the leadership programme ‘lead & supervise’ for Established Researchers/R3
CANCELLED DUE TO ILLNESS!
This public evening lecture is part of the lecture series „PLAY NOW: Interdisciplinary Perspectives on Games and Gamification“. Games, while often perceived as simple entertainment, have in recent decades evolved into a central dynamic shaping how we think, engage, and interact with the world. This lecture series aims to explore the opportunities, challenges, and critical questions arising from this transformation.
La conférence portera sur des projets biographiques, dont l’enquête repose sur une approche transnationale. La dimension franco-allemande est présente dans l’ensemble de ces textes, qui impliquent néanmoins la prise en compte d’autres espaces. L’intérêt des démarches propres à ces travaux est de montrer ce que permet l’histoire croisée en acte et la manière dont elle ouvre des perspectives qui sortent largement des approches comparatistes.