Studieninhalt
Gleich im ersten Semester erhalten Sie in der Vorlesung „Einführung in die Volkswirtschaftslehre“ einen Überblick zu volkswirtschaftlichen Themenbereichen. Diese Vorlesung ist ein besonders guter Einstieg, da verschiedene Professor*innen der Wirtschaftswissenschaften lehren und Ihnen schon zu Beginn Ihres Studiums einen Einblick in viele Forschungsbereiche der Universität geben. Neben volkswirtschaftlichen Grundkenntnissen, werden sie zu Beginn auch Ihre mathematischen Kenntnisse auffrischen. Für das Nebenfach benötigen Sie nicht so umfassende mathematische Fähigkeiten wie für das Hauptfach der Volkswirtschaftslehre.
Die Fächer Makro- und Mikroökonomik begleiten Sie je nach individueller Studienorganisation bis ins vierte Semester. Die Makroökonomie untersucht von welchen Faktoren volkswirtschaftliche Größen wie Wachstum, Konjunktur und Beschäftigung beeinflusst sind. Ein Schwerpunkt liegt hier auch bei der internationalen Geld- und Währungspolitik. Die Mikroökonomie analysiert dagegen, wie einzelne Wirtschaftsakteure, zum Beispiel Unternehmen, Konsumenten und Banken, auf Märkten agieren und zusammenwirken. Die Frage danach, wann und unter welchen Bedingungen sich ein Marktgleichgewicht einstellt ist hier zentral. Der Preisbildungsmechanismus ist für diese Frage außerdem grundlegend und wird genauer unter die Lupe genommen. In Mirko- und Makroökonomik bekommen Sie einen umfassenden Einblick in all diese Themenbereiche. Mikro- und Makroökonomik II vertiefen diese Kenntnisse.
Im Laufe Ihres Studiums fanden Sie
- Wirtschaftspolitik,
- Ordnungspolitik,
- Finanzwissenschaft und
- Wirtschaftstheorie
besonders spannend? Dann haben Sie gegen Ende Ihres Bachelorstudiums, meistens 5. und 6. Semester, die Möglichkeit zwischen zahlreichen Vorlesungen und Seminaren im Vertiefungsbereich ein bis zwei Veranstaltungen auszuwählen. Auf diese Weise erlangen Sie zum einen volkswirtschaftliche Grundkenntnisse, zum anderen können Sie sich nach Ihrem individuellen Interesse spezialisieren.
Weshalb sollten Sie VWL an der Universität Freiburg studieren?
Ein Blick auf unterschiedlichste Rankings zeigt, dass die Universität Freiburg zu den besten Universitäten des Landes zählt. Dafür sind sowohl der umfassende Studieninhalt sowie das vielfältige Veranstaltungsangebot als auch die ausgezeichneten Lehrkräfte verantwortlich. Die „Freiburger Schule“, begründet von unserem ehemaligen Freiburger Professor Walter Eucken, hat außerdem eine bedeutende Tradition, die nach wie vor von hoher Relevanz ist: Der aktuelle Lehrstuhlinhaber, Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld, berät beispielsweise als sogenannter „Wirtschaftsweise“ die Bundesregierung bei ihrer Wirtschaftspolitik.
Für das Studium der Volkswirtschaftslehre im Nebenfach sollten Sie
- Fragen und Sachverhalte gerne mathematisch betrachten,
- Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen haben,
- sich gerne in Konzepte hineindenken und diese hinterfragen,
- Spaß daran haben die nationalen und internationalen Wirtschaftsgeschehnisse zu verfolgen,
- sich für Probleme der Arbeitslosigkeit, des Geldwertes, des Außenhandels und des Wachstums interessieren,
- vernetzt denken und
- sich für die Wechselwirkung von Politik und Wirtschaft interessieren.
Berufsperspektiven
Volkswirtschaftliche Kenntnisse sind in allen Bereichen und Berufen von Vorteil! Gerade wenn Sie ein außergewöhnliches Hauptfach wählen, kann das Nebenfach Volkswirtschaftslehre den erfolgreichen Berufseinstieg ermöglichen. Das wirtschaftswissenschaftliche Profil, welches Sie erhalten, ergänzt das Hauptfach und macht Sie für Arbeitgeber, die auf die Flexibilität und Kreativität Geisteswissenschaftler*innen setzen, aber auch wirtschaftlichen Sachverstand benötigen, interessant – Sie erhöhen so Ihre Berufsaussichten.
Die beruflichen Perspektiven hängen maßgeblich von der Wahl Ihres Hauptfaches ab.
Mögliche Berufsfelder:
- Personal
- Marketing
- Controlling
- Vertrieb
- Projektmanagement
- Verkauf
- Finanzbranche (Banken, Versicherungen)
- International ausgerichtete Firmen und Unternehmen
- Internationale und supranationale Organisationen und Institutionen
- Internationale Zusammenarbeit
- Forschung (Wissenschaftliche/r Mitarbeit/Dienst, internationale Forschungsprojekte etc.)
- Ministerien
- Unternehmensberatung
- Wirtschaftsverbände
Mögliche Fächerkombinationen
Eine Übersicht aller Kombinationsfächer zum Fach Volkswirtschaftslehre:
- Altertumswissenschaften
- Archäologische Wissenschaften
- Bildungswissenschaft und Bildungsmanagement
- Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft
- Empirische Kulturwissenschaft
- English and American Studies/Anglistik und Amerikanistik
- Ethnologie
- FrankoMedia – Französische Sprache, Literatur und Medienkultur
- Germanistik aus deutsch-französischer Perspektive
- Geschichte
- IberoCultura – Spanische Sprache, Literatur und Kultur
- Islamwissenschaft
- Judaistik
- Klassische Philologie
- Kunstgeschichte
- Medienkulturwissenschaft
- Musikwissenschaft
- Neuere und Neueste Geschichte
- Philosophie
- Politikwissenschaft
- Romanische Sprachen und Literaturen
- Sinologie
- Skandinavistik
- Slavistik
- Soziologie
- Vorderasiatische Altertumskunde
Satzung und Prüfungsordnung
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Zulassungs- und Immatrikulationsordnung (ZImmO)
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Prüfungsordnung B.A.: Rahmenordnung
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Prüfungsordnung B.A.: Rahmenordnung § 18
(Nur bei Studienbeginn vor dem 1. Oktober 2015 und sofern nicht Anwendung von § 18 Absatz 12 n.F. beantragt wurde)
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Prüfungsordnung B.A.: Anlage A
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Prüfungsordnung B.A.: Volkswirtschaftslehre (Nebenfach)
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Prüfungsordnung B.A.: Anlage A
(Nur bei Studienbeginn vor dem 1. Oktober 2011 und sofern nicht ab dem Wintersemester 2011/2012 eine Neueinschreibung für ein anderes Haupt- oder Nebenfach erfolgt ist)
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Prüfungsordnung B.A.: Rahmenordnung
(Nur bei Studienbeginn vor dem 1. Oktober 2011 und sofern nicht ab dem Wintersemester 2011/2012 eine Neueinschreibung für ein anderes Haupt- oder Nebenfach erfolgt ist)
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Prüfungsordnung B.A.: Volkswirtschaftslehre (Nebenfach)
(Nur bei Studienbeginn zwischen dem 1. Oktober 2008 und dem 30. September 2011)
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Satzung über ergänzende Regelungen zum Zulassungs- und Prüfungsrecht
Bei den auf dieser Seite vom Dezernat 5 - Recht zur Verfügung gestellten Fassungen von Satzungen (insbesondere Zulassungsordnungen und Auswahlsatzungen sowie Studien- und Prüfungsordnungen) handelt es sich überwiegend um sogenannte Lesefassungen. Das heißt, in den Text der ursprünglichen Satzungen wurden jeweils alle nachfolgend vom Senat der Universität beschlossenen Änderungen eingearbeitet; bei den Bachelor- und Masterprüfungsordnungen handelt es sich in der Regel um Ausschnitte der jeweiligen Prüfungsordnung (Rahmenprüfungsordnung, fachspezifische Bestimmungen und Anlagen).
Alle Lesefassungen wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass hierbei unbemerkt Fehler unterlaufen sind. Rechtlich verbindlich sind daher allein die amtlich bekanntgemachten, das heißt in den Amtlichen Bekanntmachungen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau bzw. bis zum Jahr 2000 im Amtsblatt des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums veröffentlichten Satzungen und Änderungssatzungen.
