Forschung

Unsere globalisierte Welt stellt produzierende Unternehmen vor große Herausforderungen. Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft und die digitale Transformation sind die Megathemen unserer Zeit und ihre Bewältigung wird großen Einfluss auf das Leben zukünftiger Generationen haben.
So kämpfen europäische Unternehmen auf der einen Seite mit der Abwanderung großer Teile der Wertschöpfungskette in Länder mit weniger Umweltauflagen und niedrigen Löhnen. Auf der anderen Seite steht dem auch ein Trend zur Rückverlagerung der Produktion gegenüber, um bspw. das Risiko von Lieferkettenausfällen zu minimieren, aber auch, um überprüfbare Umweltstandards einzuhalten.
Verbraucher und Gesetzgeber fordern das zunehmend. Gebremst wird dieser positive Trend aber durch einen immer gravierender werdenden Mangel an Fachkräften und einen zu langsamen Ausbau der Digitalisierung in vielen Bereichen.
Technologisch können wir hier durch Automatisierung und Digitalisierung nachhaltigen Benefit für unsere Gesellschaft und die Umwelt leisten. Sowohl Automatisierung als auch Digitalisierung sind auf präzise Daten angewiesen. Für die moderne, nachhaltige Produktion bedeutet das, dass Prozesse und Produkte nicht mehr nur stichprobenartig und (teilweise) manuell kontrolliert werden, sondern eine Inline-fähige Produktionskontrolle in Echtzeit mit Feedback in die entsprechenden Qualitätsregelkreise stattfindet – Fertigungsprozesse optimieren sich selbst.
Optische Mess- und Prüfverfahren sind hier ein entscheidender Enabler, da sie schnell, berührungslos und flexibel einsetzbar sind. Dabei mit den oft rauen Umgebungsbedingungen in verschiedenen Fertigungsumgebungen und über die Stadien der Wertschöpfungsketten bis hin zum gesamten Produktlebenszyklus hinweg fertig zu werden, ist daher Kern der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der Professur Produktionskontrolle – Messtechnik aus dem Labor in die Fertigung.
Die Forschungs- und Entwicklungsziele der Professur gliedern sich in folgende Bereiche:


