Forschungsschwerpunkte
Prof. Dr. Dr. Markus Enders
- Philosophische Gotteslehre in systematischer Perspektive (insb. Studien zum sog. ontologischen Gottesbegriff und ‑beweis und zur Unendlichkeit als Gottesprädikat) und in historischer Perspektive (insb. Studien zur griechischen Antike und zum frühen Mittelalter)
- Edition der Karl-Jaspers-Gesamtausgabe in der Funktion als Leiter der Heidelberger Arbeitsstelle der Karl-Jaspers-Gesamtausgabe der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
- Studien zum Religionsbegriff in systematischer Absicht und systematische Beiträge zum Verständnis der menschlichen Religiosität
- Studien zur Geschichte des philosophischen Begriffs der Wahrheit, insb. in der Spätantike und im frühen Mittelalter (insb. bei Anselm von Canterbury)
- Theorie und zentrale Themen der christlichen und insb. der Deutschen Mystik (Meister Eckhart, Heinrich Seuse, Johannes Tauler)
- Philosophie der monotheistischen Religionen im lateinischen Mittelalter (christliche Denker von Anselm von Canterbury bis Cusanus)
- Philosophischer Transzendenzbegriff in der Philosophie der Neuzeit
- Studien zum Verhältnis zwischen postmodernem, christlichem und neureligiösem Denken
- Philosophiegeschichtliche Rezeption des Prologs zum Johannes-Evangelium
- Phänomenologische und metaphysische Überlegungen zur Theorie der Gabe
Prof. Dr. Richard Schenk
- Religionsphilosophie in Geschichte und Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung der christlichen Philosophie und der Theologie nichtchristlicher Religionen im Mittelalter
- Anthropologische und erkenntnistheoretische Voraussetzungen des Religionsbegriffs im Dialog von Glaube und Vernunft
- Neue Ansätze zur Anthropologie, Erkenntnislehre und Religionsphilosophie in der Neuzeit und im 20. Jahrhundert
- Fragen zur Kontinuität und Diskontinuität in der Geschichte der christlichen Haltung zu nichtchristlichen Religionen
Apl. Prof. i. R. Dr. Ludwig Wenzler
- Russische Philosophie, insb. deren religiöse Dimension
- Das Denken von Emmanuel Levinas
- Phänomenologie des Heiligen
- Anthropologische Zugänge zum Glauben
Dipl.-Theol. Frank Schlesinger
- Problematik der philosophischer Religionsdefinitionen
- Postmoderne Religiosität und postsäkulare Zeitdiagnostik
- Relationale Ontologie und Existentialpragmatik (Hans-Joachim Höhn)
- Religionssoziologie und soziologische Systemtheorie (Niklas Luhmann)
- Verhältnisbestimmungen von Glaube und Vernunft
- Wissenschaftstheorie
- Arbeitstitel des Promotionsprojekts:
Kybernetik der Religion. Rekonstruktion und Kritik des Religionsbegriffs in Niklas Luhmanns funktionaler Systemtheorie
Gastforscher/-innen
Dr. Francesco Alfieri
Forschungsaufenthalt vom 1.10.2024 bis zum 30.9.2030
Forschungsprojekt:
Herr Alfieri wird den Briefwechsel zwischen dem Freiburger Philosophen Martin Heidegger (1889–1876) und dem christlichen Freiburger Philosophen Bernhard Welte (1906–1983) vollständig edieren und diese Ausgabe mit einem deutschen und italienischen wissenschaftlichen Kommentar ergänzen und für die Veröffentlichung vorbereiten. Die deutsche Ausgabe wird in der Reihe Bernard Welte Inedita erscheinen, während die italienische Ausgabe des Briefwechsels im Verlag Morcelliana in Brescia veröffentlicht wird, wo bereits andere Werke von Bernhard Welte erschienen sind.
Ein Großteil der Arbeit findet in den Archiven der beiden Freiburger Philosophen statt. Außerdem besucht Herr Alfieri in dieser Zeit einen Kurs in Sütterlin-Schrift, um Heideggers Handschrift und seine Aufzeichnungen über Bernhard Welte zu entziffern, die sich im Deutschen Literaturarchiv Marbach befinden, wo Heideggers Nachlass aufbewahrt wird.
Am Ende dieser zweisprachigen Edition des Briefwechsels zwischen Heidegger und Welte wird Herr Alfieri eine umfangreiche Monografie über die phänomenologische Bewegung im Anschluss an Edmund Husserl verfassen, in der er die phänomenologischen Positionen von Martin Heidegger, Eugen Fink, Edith Stein, Alexandre Koyré, Gerda Walter, Hedwig Conrad-Martius und schließlich Bernhard Welte systematisch vergleichen wird. Für die Durchführung dieses Projekts wird Herr Alfieri seine Forschungsarbeit in den Archiven der Exponenten der phänomenologischen Bewegung fortsetzen.
Kontakt:
Dr. MatÃas Ignacio Pizzi
Universidad de Buenos Aires (UBA) / Universidad de Ciencias Empresariales y Sociales (UCES)
Forschungsaufenthalt vom 1.9. bis zum 30.11.2025 im Rahmen eines Stipendiums (ICALA)
Forschungsprojekt: Die Rezeption des cusanischen Begriffs des Verbum in Jean-Louis Chrétiens Phänomenologie der Stimme
Dieses Forschungsprojekt bezieht sich auf die These, die bereits für Herr Pizzis Forschungen im Rahmen seines Postdoc-Projekts in Philosophie (Universität Buenos Aires) maßgebend war, nämlich dass die Beziehung zwischen der französischen Phänomenologie des tournant théologique und der christlichen Philosophie und Theologie insbesondere durch die Analyse und Interpretation von Elementen der christlich transformierten neuplatonischen Philosophie und deren Rezeption durch die französische Phänomenologie angemessen verstanden werden kann. Dies kann in exemplarischer Gestalt durch die einzigartige Aufnahme und produktive Aneignung des christlichen Konzepts des Verbum in der Phänomenologie der Stimme von Jean-Louis Chrétien (1952–2019) nachgewiesen werden. Darum ist es das allgemeine Ziel dieses Forschungsvorhabens, in historischer wie systematischer Hinsicht den Begriff des Verbum in seiner christlich adaptierten und transformierten neuplatonischen Bedeutung zu rekonstruieren, und zwar sowohl bei Nikolaus von Kues (1401–1464) als auch bei Chrétien, und dabei die spezifische Rezeption dieses cusanischen Begriffs in Chrétiens Phänomenologie der Stimme, der Sprache und der Einheit von Ruf und Antwort sowie seine Relevanz für Chrétiens Phänomenologie so genau wie möglich zu bestimmen.
DFG-Projekt: „Dein Arbeiten mit mir ist ohne Vergleich.“ Edition des Briefwechsels Karl Jaspers – Ernst Mayer in Auswahl (Karl-Jaspers-Gesamtausgabe Bd. III/3)
Projektlaufzeit: 1.10.2022 bis 30.11.2025
Projektleitung:
- Prof. Dr. Dr. Markus Enders (Professor für Christliche Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
- Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs (Karl-Jaspers-Professor für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie in der Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg)
Hauptamtlicher Mitarbeiter (Editor): Georg Hartmann M. A.
In diesem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt geht es um die Edition (inkl. Auswahl, Transkription und Kommentierung) des für das philosophische Denken von Karl Jaspers (1883–1969) insbesondere in den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts enorm bedeutsam gewordenen, umfangreichen Briefwechsels zwischen ihm und seinem Schwager Ernst Mayer (1883–1952), der als Band III/3 der im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen herausgegebenen Karl-Jaspers-Gesamtausgabe erscheinen soll.
Zur Relevanz von Jaspers’ Denken

Karl Jaspers gewinnt in der akademischen Philosophie und im öffentlichen Diskurs gegenwärtig zunehmend wieder an Gewicht. Dadurch wird offensichtlich, dass Jaspers zentralen Themen vorgearbeitet und Problemstellungen antizipiert hat, die heute von orientierender Bedeutung sind. Genannt seien hier lediglich sein Konzept der „Achsenzeit“, seine Frage nach einem „europäischen Geist“, das von ihm insbesondere im Spätwerk erörterte Verhältnis von Glauben und Wissen, von Weltphilosophie und Weltpolitik, und schließlich seine um den Begriff der Kommunikation entwickelte philosophische Logik. Jaspers war seiner Zeit in einigen Punkten voraus, allerdings häufig auch sich selbst im Sinne weitgesteckter Programme, die nur teilweise ausgeführt sind, wie die genannte Logik und die Weltgeschichte der Philosophie, oder aber Fragment blieben, wie etwa nach 1945 sein Buchprojekt über deutsche Selbstbesinnung, in dem er vor allem die Bedeutung und Grenzen des Nationalstaatsdenkens bis hin zu seiner möglichen Überwindung im Blick auf die deutsche Geschichte für eine neue philosophisch-politische Kultur fruchtbar machen wollte.
Hier können Sie sich auch einen Podcast von „RadioWissen“ anhören, in dem sich Prof. Dr. Dr. Markus Enders zu Karl Jaspers‘ Leben und Werk äußert: https://open.spotify.com/episode/6miKobWvvKaOnylvhtVJuQ
Zur Bedeutung der Edition des Briefwechsels Jaspers/Mayer

Erst durch die im September 2020 zu Ende geführte Erschließung des Nachlasses von Karl Jaspers, der sich im Deutschen Literaturarchiv Marbach befindet, wurde nun auch die herausragende Bedeutung der intensiven Zusammenarbeit zwischen Karl Jaspers und seinem Schwager Ernst Mayer konkret sichtbar. Dass Ernst Mayer einer der wichtigsten Gesprächspartner Jaspers’ war und dass einzelne Formulierungen bei Jaspers direkt auf Mayer zurückgehen, war spätestens seit dem Erscheinen der Philosophischen Autobiographie von Jaspers schon ersichtlich, allerdings eher implizit als explizit und ohne ein klares Bild über Ausmaß, Tiefe und Reichweite des philosophischen Dialogs zwischen den beiden. Dieses Bild lässt sich nun lebendig nachzeichnen: Es ergibt sich ein epistularisches Großwerk, das zwar anders gelagert, aber in seiner zeit- und geistesgeschichtlichen Bedeutung dem „Jahrhundertbriefwechsel“ zwischen Karl Jaspers und Hannah Arendt durchaus vergleichbar ist.

Der Briefwechsel zwischen Karl Jaspers und seinem Schwager und Freund Ernst Mayer ist in erster Linie in philosophisch-systematischer Hinsicht von Interesse. Die Edition dieses Briefwechsels soll das lebendige Bild einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit entstehen lassen, das den substantiellen Beitrag Mayers zur Genese mehrerer bedeutender Werke Jaspers’ aufzeigen und zugleich eine für Jaspers und sein Philosophieren zentrale Person vor ihrem besonderen kulturellen und politischen Hintergrund sichtbar machen soll. Denn nicht trotz, sondern gerade wegen der schwerwiegenden Spannungen zwischen den beiden, die vor allem während der gemeinsamen Arbeit an Jaspers’ Nietzsche-Buch in den Jahren 1934 und 1935 auftraten, kann Mayer als der für Jaspers wohl bedeutendste philosophische Weggefährte gelten. Zusammen mit Max Weber und seiner eigenen, wie Jaspers es in seiner Philosophischen Autobiographie beschreibt, in einem philosophisch umgeformten biblischen Glauben stehenden jüdischen Gattin Gertrud Mayer-Jaspers wird Ernst Mayer als entscheidende zeitgenössische Gestalt für die Entwicklung seines Philosophierens erscheinen. Mit keiner anderen Person, auch keinem akademisch verankerten Philosophen, hielt Jaspers an einer so intensiven, über drei Jahrzehnte währenden Zusammenarbeit fest.
Diese Zusammenarbeit wäre verkannt, wenn sie lediglich als Hilfestellung, im Ganzen aber doch nur als ein akzidentelles Beiwerk zur kooperativen Entstehungsgeschichte eines der Werke Jaspers’ betrachtet werden würde. Vielmehr kann und muss sie an ihrem wesentlichen Anspruch kommunikativer Denkarbeit im Rahmen einer Freundschaft gemessen werden. Damit ist eine zweite systematische Bedeutung dieses Briefwechsels benannt: Sie besteht in der von Jaspers und Mayer behaupteten zentralen Bedeutung der Freundschaft als Keimzelle einer möglichen Wiedergewinnung jenes gemeinsamen Bodens, der mit der für die Philosophie ausgefallenen Berufung auf rein wissenschaftliche Fundierung und Verwirklichung einerseits, oder auf eine feststehende philosophische Schulbildung andererseits verlorengegangen war. Als wohl wichtigstes systematisches Thema des Briefwechsels soll insofern die offen oder latent immer wiederkehrende Frage nach der Möglichkeit und dem Wesen einer philosophisch-existentiellen Kritik im Blick behalten werden.

Die vorliegenden Dokumente erlauben es, Jaspers’ Prinzipien des Philosophierens in der Auseinandersetzung mit seinem Freund Ernst Mayer in Gelingen oder Misslingen konkret am Werk sehen zu können. Die Lesenden dieses Briefwechsels soll dazu befähigt werden, einen Einblick darin zu gewinnen, an welchen Stellen und auf welche Weise diese philosophische Gemeinschaft an ihre Grenzen gestoßen und in unausgesprochenen Abzweckungen unterhalb des Ideals einer freien Kommunikation geblieben sein könnte. Damit soll auch eine wichtige Vergleichsgröße zu den beiden andersartigen, je auf ihre Weise bedeutenden Briefwechseln Jaspers’ mit seinem nur zeitweiligen Weggefährten Martin Heidegger und seiner ehemaligen Schülerin Hannah Arendt bereitgestellt werden: Mit allen drei Personen verband Jaspers die kontinuierliche Bemühung um eine Klärung der eigenen Position in der Spannung eines eigenständigen und zugleich geschichtlich bestimmten Denkens, die von diesen drei Korrespondenzpartnern Jaspers’ auf je eigene Art aufgefasst wurde.
Projektziele
Mit der Edition ausgewählter Teile der Korrespondenz zwischen Karl Jaspers und Ernst Mayer soll ein bisher noch weitgehend unbekannter, aber für die Philosophiegeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts zentraler Briefwechsel zugänglich gemacht werden. Die im September 2020 beendete Erschließung des Jaspers’schen Nachlasses brachte zahlreiche bislang unbekannte Materialien zum Vorschein, die die außergewöhnliche Bedeutung seines Schwagers und Freundes Ernst Mayer für die Genese zentraler Werke Jaspers’ sichtbar machen. Die enge Zusammenarbeit der beiden, die von den 1920er Jahren bis zum Tod Mayers 1952 reichte, spiegelt sich in einem umfangreichen Briefwechsel und zahlreichen Texten Mayers mit Werkbezug bzw. eigenem Manuskript- oder Werkcharakter wider. Die Briefe und Texte sind nicht nur für die Werke beider sowie ihr philosophisches Selbstverständnis, sondern auch in biographischem und zeitgeschichtlichem Sinn für zukünftige Forschungsarbeiten von herausragender Bedeutung.
Methode
Methodisch orientiert sich das Editionsvorhaben an den Richtlinien der KJG, in deren dritter Abteilung als Band III/3 die Korrespondenz Jaspers/Mayer erscheinen soll. Die KJG versteht sich als Leseausgabe, geplant ist also auch im vorliegenden Fall keine historisch-kritische Edition des Briefwechsels zwischen Jaspers und Mayer. Vielmehr sollen die ausgewählten Briefe ebenso wie die einschlägigen Manuskripte in einer leicht lesbaren und übersichtlichen Form zugänglich gemacht werden, ohne auf philologische Standards zu verzichten. Die Bände der KJG enthalten neben den Haupttexten jeweils eine Einleitung, einen Stellenkommentar sowie ein Namensregister.
Thyssen-Projekt: Der Geist des Menschen und die originäre Erfahrung seiner Zerbrechlichkeit
Eine philosophisch-theologische Grundlegung nach Edith Stein im Dialog mit der medizinischen Anthropologie und der existentiellen Psychologie
Projektlaufzeit: 1.4.2023 bis 31.3.2026
Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Markus Enders (Professor für Christliche Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
Dieses Projekt ist das Ergebnis einer interdisziplinären Zusammenarbeit des Zentrums für Interdisziplinäre Studien zu Edith Stein (Centro Edith Stein, CES) an der Theologischen Fakultät der Päpstlichen Universität in Santiago de Chile mit ausgewiesenen Vertretern der medizinischen Anthropologie und der existenziellen Psychologie in Chile, die es sich zur gemeinsamen Aufgabe gemacht hat, die den menschlichen Geist und die originäre Selbsterfahrung der Gebrechlichkeit als Zerbrechlichkeit bzw. Verletzlichkeit des Menschen im Denken Edith Steins aus der unterschiedlichen Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen zu erforschen und zu verstehen. Aufgrund einer interdisziplinären Annäherung und Erschließung eines wichtigen Aspekts in der Anthropologie Edith Steins soll durch einen sachspezifischen Austausch zwischen den akademischen Disziplinen der Philosophie, der christlichen Theologie, der medizinischen Anthropologie und der existentiellen Psychologie an einem thematischen Gegenstand eine methodische Annäherung initiiert und eingeübt werden, der auf dem Hintergrund der Pandemie wieder höchst aktuell geworden ist.

Das Forschungsprojekt erstrebt deshalb ausgehend von der methodischen Frage, welches die philosophisch-theologischen Grundlagen sind, die Edith Stein in ihrem Werk anbietet, um den Übergang von der originären Erfahrung der Gebrechlichkeit und ihrer Beziehung zum Geist des Menschen als Nichtsein zur originären Erfahrung des radikalen Gehalten-Seins durch die ewige Gegenwart des Ewigen Seins zu vollziehen, die allgemeine Zielsetzung, eine Klärung der philosophisch-theologischen Grundlegung der originären Erfahrung des Menschen in der Welt aufgrund des interdisziplinären Studiums des Werkes Edith Steins zu erarbeiten, die Fähigkeit zum interdisziplinären Dialog zu fördern und mögliche Lösungen mancher Probleme in der heutigen Gesellschaft zu intensivieren. Somit versucht sie das Fehlen einer gültigen Grundlegung des Begriffes „Gebrechlichkeit“ als „Zerbrechlichkeit“ in den aktuellen Studien zu überwinden durch Theorien, die im Begriff der originären Erfahrung Steins gründen, und auf individuelle Weise vollzogen durch die Anwendung der in den verschiedenen Disziplinen gepflegten Methoden der Teilnehmer und dann durch die Diskussion der Ergebnisse in periodischen Treffen des Forschungsteams durchgeführt werden.