Datenschutzerklärung
Die Universität Freiburg nutzt den auf LinkedIn angebotenen Informationsdienst über die technische Plattform und die Dienste der LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Avenue Sunnyvale, CA 94085, USA: https://www.linkedin.com/company/albert-ludwigs-universit-t-freiburg-im-breisgau.
Verantwortlich für die Datenverarbeitung von in den designierten Ländern der DSGVO lebenden Personen (Europäischen Union (EU), Europäischer Wirtschaftsraums (EWR) und Schweiz) ist die LinkedIn Ireland Unlimited Company, Wilton Place, Dublin 2, Irland.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie die hier angebotene LinkedIn-Seite und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (zum Beispiel Kommentieren, Teilen, Bewerten).
Bei den auf unserer LinkedIn-Seite zu findenden Informationen und Veröffentlichungen handelt es sich um ein freiwilliges Zusatzangebot. Der Besuch unserer LinkedIn-Seite ist nur für angemeldete Nutzer der Plattform LinkedIn möglich. Alternativ können Sie alle über diese Seite angebotenen Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de abrufen.
1. Von LinkedIn verarbeitete Daten
Angaben darüber, welche Daten durch LinkedIn verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzrichtlinie von LinkedIn.
Bezüglich der Sammlung, Nutzung und Speicherung personenbezogener Daten, die LinkedIn von LinkedIn Nutzer*innen aus den designierten Ländern der DSGVO bereitgestellt werden, haben sich die LinkedIn Corporation und ihre US-amerikanischen Tochterunternehmen („LinkedIn“) den Grundsätzen des EU-US Privacy Shield verpflichtet.
Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch LinkedIn verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten. Ebenso hat die Universität Freiburg keine Kenntnis vom Inhalt Ihrer an LinkedIn übermittelten Daten und kann keine Auskünfte darüber geben, welche Daten über Sie durch die Nutzung des Dienstes LinkedIn gespeichert sind.
Mit der Verwendung von LinkedIn werden Ihre personenbezogenen Daten von der LinkedIn Corporation erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet. LinkedIn übermittelt Ihre Daten dabei von den in der DSGVO designierten Ländern in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und zurück. Derzeit befinden sich die LinkedIn Datenzentren für die Speicherung der Informationen ihrer Mitglieder in den USA und in Singapur.
LinkedIn erfasst und verarbeitet neben Ihren freiwillig eingegebenen Daten wie Profil-, Anmelde-, Kontakt- und Kalenderdaten auch zum Beispiel Standort- und Geräteinformationen sowie Internetprotokolladressen (IP-Adressen). Mittels Cookies oder ähnlicher Technologien kann LinkedIn Sie auch außerhalb der eigenen Dienste und über verschiedene Geräte hinweg identifizieren.
LinkedIn erhebt und analysiert Daten der von Ihnen veröffentlichten und hochgeladenen Inhalte, News und Nachrichten sowie Daten von Partnern und verbundenen Unternehmen, wie zum Beispiel von Ihrem Arbeitsplatz/Ihrer Ausbildungsstätte bereitgestellte Informationen, Webseiten oder Dienste Dritter.
LinkedIn gibt an Ihre personenbezogenen Daten zu verwenden, um Ihnen, unter anderem mithilfe automatisierter Systeme und eigener Schlussfolgerungen weitere Dienste (einschließlich Werbeanzeigen) zur Verfügung zu stellen und diese so anzupassen, dass sie für Sie und andere relevanter und nützlicher sind.
Dazu führt LinkedIn unter Umständen auch Daten intern über verschiedene, in ihrer Datenschutzrichtlinie erfasste Dienste, zusammen.
In welcher Weise LinkedIn die Daten aus dem Besuch von LinkedIn-Seiten für eigene Zwecke verwendet, in welchem Umfang Aktivitäten auf der LinkedIn-Seite einzelnen Nutzer*innen zugeordnet werden, wie lange LinkedIn diese Daten speichert und ob Daten aus einem Besuch der LinkedIn-Seite an Dritte weitergegeben werden, wird von LinkedIn nicht abschließend und klar benannt und der ist der Universität Freiburg nicht bekannt.
Weiterhin gibt LinkedIn an möglicherweise die Dienste Dritter (Partnerunternehmen und externe Dienstleister) zu nutzen, um sie bei der Bereitstellung ihrer Dienste (beispielsweise Wartung, Analyse, Prüfung, Zahlung, Betrugserkennung, Marketing und Entwicklung) zu unterstützen.
Diese Dritten haben in dem Ausmaß Zugang zu Ihren Informationen wie angemessen erforderlich, um die betreffenden Aufgaben für LinkedIn zu erledigen, und sind verpflichtet, Ihre Informationen nicht offenzulegen oder für andere Zwecke zu nutzen.
Sollten Dienste Dritter von LinkedIn für die LinkedIn-Seite der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen personenbezogenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene, aggregierte Informationen über die Aktivität, also etwa die Anzahl der Profil- oder Link-Klicks auf ein bestimmtes Posting oder die Seite, sind für die Universität Freiburg über ihren Account einsehbar. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Dienste auf seiner LinkedIn-Seite zu verhindern oder abzustellen.
Schließlich erhält LinkedIn auch Informationen, wenn Sie zum Beispiel Inhalte ansehen, auch wenn Sie keinen Account erstellt haben (zum Beispiel über ein Öffentliches LinkedIn Profil). Bei diesen sogenannten „Log-Daten” kann es sich um die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu der zuvor aufgerufenen Website und den von Ihnen aufgerufenen Seiten, Ihrem Standort, Ihrem Mobilfunkanbieter, dem von Ihnen genutzten Endgerät (einschließlich Geräte-ID und Anwendungs-ID), die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe und Cookie-Informationen handeln.
Über in Webseiten eingebundene LinkedIn-Buttons oder -Widgets und die Verwendung von Cookies ist es LinkedIn möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem LinkedIn-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden.
Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Buttons und Widgets auf ihren eigenen Webseiten. Auch wenn es sich bei der LinkedIn Corporation um einen außereuropäischen Anbieter handelt, ist dieser in den Designierten Ländern an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.
Möglichkeiten, die Verarbeitung und Sichtbarkeit Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie in Ihrer Kontonavigation unter dem Punkt „Einstellungen und Datenschutz“ unter den verschiedenen dort aufgelisteten Menüpunkten.
Berücksichtigen Sie dabei auch, dass grundsätzlich alle Informationen, die Sie in Ihrem Profil angeben, per Voreinstellung öffentlich sichtbar sind, das heißt Mitglieder, die sich in das Netzwerk einloggen, sowie Kund*innen der LinkedIn-Dienste können sie sich ansehen. Dies gilt auch für Ihre Aktivitäten innerhalb des Dienstes, wie zum Beispiel Kommentare zu Beiträgen, „Gefällt mir“-Markierungen oder die „Folgen“-Funktion. Auch Gruppenmitgliedschaften sind öffentlich sichtbar.
Wenn Sie Beiträge teilen, ist standardmäßig eingestellt, dass dies öffentlich geschieht. In den Optionen können Sie die Sichtbarkeit dieser Beiträge auf Ihre Kontakte beschränken. Sie können bei LinkedIn in den Einstellungen außerdem festlegen, ob Sie Ihre Kontaktliste mit allen Ihren Kontakten teilen wollen. Durch ein sogenanntes Öffentliches Profil sind Ihre Inhalte auch außerhalb von LinkedIn und in Suchmaschinen auffindbar.
Weitere Informationen zu diesen Punkten sind auf den folgenden Seiten der LinkedIn-Hilfe vorhanden:
Informationen über die umfassende Datenerhebung durch LinkedIn und weiteren Datenschutzeinstellmöglichkeiten finden Sie unter folgenden Links:
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit für Fragen zur Datenschutzrichtlinie oder Nutzervereinbarung über die für die designierten Länder verantwortliche Niederlassung von LinkedIn in Irland in Verbindung zu treten:
Postadresse:
LinkedIn Ireland Unlimited Company
Attn: Legal Dept. (Privacy Policy and User Agreement)
Wilton Plaza
Wilton Place, Dublin 2
Ireland
Sie können von LinkedIn unter den oben genannten Kontaktwegen die Löschung eines Teils Ihrer personenbezogenen Daten verlangen (wenn beispielsweise die Erbringung von Dienstleistungen für Sie nicht mehr erforderlich sind).
Es gibt aber auch Datennutzungen, die Sie nicht über die Einstellungen beeinflussen können.
Sollten Sie mit einer solchen Nutzung grundsätzlich nicht einverstanden sein, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, Ihr Konto zu schließen.
Wenn Sie in einem der designierten Länder der DSGVO ansässig sind, haben Sie auch das Recht, beim irischen Datenschutzbeauftragten Beschwerde einzureichen.
2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten
Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über ihren LinkedIn-Account. Die von Ihnen bei LinkedIn eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir Ihre Postings gegebenenfalls teilen oder diese kommentieren oder auch von uns aus Postings verfassen, die auf Ihren Account verweisen. Die von Ihnen frei bei LinkedIn veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Fans und Abonnent*innen zugänglich gemacht.
3. Rechte, Dokumentation, Evaluation
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter kommunikation@zv.uni-freiburg.de erreichen. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.
Das LinkedIn-Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Weitere Informationen zu LinkedIn und anderen sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf www.youngdata.de.
Stand: August 2023
Nutzungskonzept
1. Allgemeines zu LinkedIn
LinkedIn mit Sitz in Californien/USA ist ein soziales Karrierenetzwerk zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Aufbau und Verknüpfen von neuen geschäftlichen Verbindungen. Mit über 850 Millionen Nutzer*innen ist LinkedIn aktuell das größte Online-Berufsnetzwerk der Welt. Es ist international und hier insbesondere im englischsprachigen Raum verbreitet. Dadurch erzielt LinkedIn im Vergleich zu anderen Karrierenetzwerken, wie zum Beispiel dem überwiegend im deutschsprachigen Raum verbreiteten XING, eine große internationale Reichweite. Es gibt eine kostenlose Basisversion, optional können kostenpflichtig Premiumdienste mit Zusatzfunktionen dazu gebucht werden.
LinkedIn richtet sich vorrangig an Führungs- und Fachkräfte sowie an allgemein Karriereinteressierte. Das Netzwerk ermöglicht seinen Nutzer*innen die direkte Kommunikation und den Austausch mit Personen, die gleiche berufliche Interessen besitzen. Zudem dient das Netzwerk dem Personalrecruiting; Nutzer*innen präsentieren sich als qualifizierte Arbeitnehmer, Unternehmen und Organisationen als attraktive Arbeitgeber. Obwohl die Fokussierung von LinkedIn typischerweise im beruflichen Bereich liegt, wird das Netzwerk von vielen Nutzern auch für die Verknüpfung von privaten Kontakten genutzt.
Auf LinkedIn kann man persönliche Profile oder Unternehmensseiten anlegen, wobei sich Unternehmensseiten nur über ein persönliches Profil mit Administratorenrechten einrichten lassen, eine Klarnamen Policy gibt es nicht. Um die Netzwerk-Funktionen zu nutzen muss man als Nutzer*in registriert sein. Einige, durch den*die LinkedIn-Nutzer*in freigegebene Inhalte, sind auch ohne die Notwendigkeit einer eigenen Anmeldung lesbar.
Auf LinkedIn können Beiträge in Form von Texten, Fotos, Videos und Live-Streams bereitgestellt werden. Registrierte Nutzer*innen können über diesen Dienst kostenlos ihre Inhalte veröffentlichen, sich mit anderen Nutzer*innen oder Unternehmensseiten vernetzen, deren Beiträge kommentieren, mit „Gefällt mir“ oder „Gefällt mir nicht mehr“ markieren, und teilen. Die Nutzer*innen können Unternehmensseiten empfehlen oder abonnieren, so dass relevante Beiträge im eigenen LinkedIn-Feed angezeigt werden.
2. Zweck der Nutzung von LinkedIn durch die Universität Freiburg
Durch die LinkedIn-Unternehmensseite der Universität Freiburg werden die bestehenden Kommunikationskanäle, wie Internetauftritt, Pressemeldungen, Newsletter, Printprodukte und Veranstaltungen, sinnvoll ergänzt.
Soziale Karrierenetzwerke gewinnen für den Erfolg auf dem internationalen Arbeitsmarkt zunehmend an Bedeutung. Gerade im Hinblick auf unsere Zielgruppen Absolvent*innen/Alumni und Alumnae und deren (potentiellen) Arbeitgeber*innen, aber auch für Weiterbildungsinteressierte, eigene international operierende Mitarbeiter*innen sowie potenzielle Mitarbeiter*innen bietet LinkedIn den Vorteil, dass wir diese viel direkter und schneller erreichen können, zumal interessierte Nutzer*innen die Unternehmensseite einfach abonnieren können. Der LinkedIn-Auftritt der Universität Freiburg ermöglicht damit eine weitreichende Verbreitung von Beiträgen und Impressionen der Universität Freiburg und Beobachtung der unmittelbar darauffolgenden Reaktionen.
LinkedIn kann die Kommunikation der Universität Freiburg erleichtern, da sich die Zielgruppen niederschwellig und unkompliziert mit Fragen, Anregungen oder auch Kritik an die Universität Freiburg wenden können. So ermöglicht LinkedIn eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation auf Augenhöhe und kann so insgesamt ein informatives und einladendes Bild der Hochschule mit ihren Angeboten, Qualitäten und Zielen vermitteln.
Mit Hilfe der LinkedIn-Unternehmensseite können der LinkedIn-Öffentlichkeit wie zum Beispiel potentiellen Arbeitgeber*innen unserer Absolvent*innen und Weiterbildungsinteressierten Einblicke in die Lehre und Forschung der Universität Freiburg vermittelt werden. Auch unterstützt sie damit die Tätigkeiten der international vernetzten und agierenden Mitarbeiter*innen im Rahmen ihrer individuellen Netzwerke mit zum Beispiel internationalen Projektpartnern. Dies kann die Universität Freiburg in ihrem Bestreben unterstützen ihre Ausbildungs- und Forschungsprogramme weiter zu internationalisieren und ihre Absolvent*innen für den internationalen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.
3. Art und Umfang der Nutzung von LinkedIn durch die Universität Freiburg
Die Universität Freiburg betreibt auf LinkedIn eine Unternehmensseite in der LinkedIn-Basisversion mit Logo und Kurzprofil.
Die LinkedIn-Unternehmensseite der Universität Freiburg informiert die Nutzer*innen über die aktuelle Berichterstattung zu universitären Themen, Nachrichten aus Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie über aktuelle Stellenangebote. Wir nutzen LinkedIn hingegen nicht als Beratungskanal. Anfragen, die uns über die Kommentarfunktion erreichen, werden direkt an die zuständige Stelle weitervermittelt und auf Kommunikationskanäle wie Telefon und E-Mail verwiesen.
Regelmäßige Inhalte der Beiträge auf der LinkedIn-Unternehmensseite der Universität Freiburg sind:
- Neuigkeiten aus Forschung und Lehre
- Rankings und Auszeichnungen
- Ausgewählte Stellenangebote
- Ausgewählte Pressemeldungen
4. Verantwortlichkeiten für die redaktionelle/technische Betreuung
Die Verantwortlichkeit für die redaktionelle Betreuung liegt bei der/dem Pressesprecher*in der Universität Freiburg sowie der dazugehörigen Hochschul- und Wissenschaftskommunikation, insbesondere der/dem Social-Media-Koordinator*in.
5. Alternative Informations- und Kontaktmöglichkeiten
Wir weisen die Nutzer*innen darauf hin, dass der LinkedIn-Kanal lediglich eine zusätzliche Option darstellt, um mit der Universität Freiburg in Kontakt zu treten oder Informationen von dieser zu erhalten. Alternativ können die wesentlichen der über LinkedIn angebotenen Informationen auch über die entsprechenden Verlinkungen auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de oder auf den weiteren verlinkten Webseiten abgerufen werden.
6. Selbstverpflichtung
Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Stand: August 2023
Folgeabschätzung
Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist nach der allgemeinen Regel des Art. 35 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dann vorzunehmen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Die „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ macht die Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO zur Pflicht.
Das LinkedIn-Angebot der Universität Freiburg selbst löst diese Folge aufgrund des nur sehr geringen Umfangs seiner eigenen Datenverarbeitung (siehe dazu die Datenschutzerklärung zu LinkedIn) nicht aus, insbesondere im Hinblick darauf, dass es sich bei seinen Beiträgen hauptsächlich um ein reines Senden von Inhalten ohne Personenbezug handelt, und bei einem Bezug zu anderen LinkedIn-Nutzer*innen nur die Daten verarbeitet werden, die diese selbst und freiwillig angegeben haben (da es sich bei LinkedIn um ein Karrierenetzwerk handelt, sind neben dem Nutzernamen und Beiträgen häufig auch Informationen zu Arbeitgeber und Position zu finden).
Jedoch stellt aus Sicht der Universität Freiburgdie LinkedIn-Nutzung an sich aufgrund ihrer weitreichenden Auswirkungen, insbesondere hinsichtlich der Auswertung der Daten durch LinkedIn zu Werbezwecken und Ähnlichem, eine Verarbeitung mit einem hohen Risiko dar, für die eine Datenschutzfolgenabschätzung vorzunehmen ist.
Denn durch die Nutzung eines LinkedIn-Accounts begibt sich der oder die jeweilige Nutzer*in unter die systematische Beobachtung durch LinkedIn. Hierbei können auch sensitive Daten wie politische Einstellungen, die sexuelle Orientierung oder gesundheitliche Probleme offenbart werden, die miteinander verknüpft und zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils verwendet werden können. Auch besonders schutzwürdige Personen wie etwa Jugendliche können LinkedIn-Nutzer*innen und damit Betroffene sein, wobei diese naturgemäß eher nicht zur LinkedIn Zielgruppe gehört auch, wenn eine offizielle Anmeldung bereits ab 16 Jahren erlaubt ist. Selbst beim bloß passiven Mitlesen von LinkedIn ohne eigenen Account können durch die Erhebung von Log-Daten sensible Daten erhoben werden, etwa durch die vorher besuchten Webseiten oder die Standortdaten des Nutzers oder der Nutzerin.
Dies gilt umso mehr, als dass LinkedIn nicht oder nur eingeschränkt überprüft werden kann. Da die Daten deutscher Nutzer*innen nicht innerhalb Deutschlands, sondern im nichteuropäischen Ausland verarbeitet werden, bestehen höheren Hürden für den Zugang zu (gerichtlichem) Rechtsschutz als bei einem in Deutschland ansässigem Unternehmen.
Die Universität Freiburg geht insofern davon aus, dass sie als öffentliche Stelle, die ein soziales Netzwerk zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen nutzt, eine Mitverantwortung trägt.
Mitverantwortung bedeutet dabei nicht, dass die Universität Freiburg die Datenschutzkonformität der Produkte von LinkedIn bestätigt oder garantiert. Dies kann sie unter den gegebenen Umständen nicht leisten. Mitverantwortung bedeutet vielmehr, dass die Universität Freiburg sich und anderen die Risiken sozialer Netzwerke bewusstmacht. Aktuell sind die sozialen Netzwerke in vielen Punkten aus datenschutzrechtlicher Sicht verbesserungsbedürftig. Deshalb werden den LinkedIn-Nutzer*innen durch Verweise auf die Homepage der Universität Freiburg alternative, datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt.
Auf die Risiken, die generell mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen, werden die Nutzer*innen in der Datenschutzerklärung der Universität Freiburg für LinkedIn hingewiesen.
Zu diesen Maßnahmen hat sich die Universität Freiburg in ihrem Nutzungskonzept verpflichtet. Vor- und Nachteile der LinkedIn-Nutzung werden danach regelmäßig unter Einbeziehung der Nutzungsbedingungen der LinkedIn Corporation evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts erfolgt jährlich und berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur und dass Nutzungsverhalten der Netzwerke.
Die LinkedIn-Nutzung ist damit in ein Maßnahmenpaket (Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Disclaimer und Netiquette)eingebettet. Die Abschätzung der Folgen der LinkedIn-Nutzung der Universität Freiburg stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar:
1. Risikoidentifikation
Die eingangs beschriebenen Risiken, die mit einer Nutzung von LinkedIn einhergehen, bestehen grundsätzlich unabhängig von der eigenen LinkedIn-Nutzung der Universität Freiburg. Auch wird durch die Beiträge der Universität Freiburg selbst in der überwiegenden Zahl der Fälle kein Bezug zu personenbezogenen Daten hergestellt, sondern es werden eigene, sachbezogene Inhalte verbreitet.
Schließlich sind die Daten, die durch die Interaktion mit dem LinkedIn-Account der Universität Freiburg oder anderen Accounts verarbeitet werden – nämlich die Beiträge oder/und der Accountname eines LinkedIn-Nutzers oder einer LinkedIn-Nutzerin– schon öffentlich/ allgemein zugänglich/ frei im Internet verfügbar.
Jedoch werden sie durch das Erscheinen auf der LinkedIn-Seite der Universität Freiburg und die Wechselbeziehung einer breiteren/“spezifischeren“ Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und erreichen so unter Umständen eine größere Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung als ohne diese Interaktion.
Auch dadurch, dass die Universität Freiburg anderen Accounts folgt oder diese ihr, entstehen zusätzliche Querverbindungen und Informationen über den jeweiligen LinkedIn-Nutzer oder die jeweilige Nutzerin; so lässt sich zum Beispiel Interessensgebiete an der Abonnenten -/Follower-Eigenschaft, regelmäßigen Beiträgen, Aktivitäten und Gruppenmitgliedschaften ablesen.
Schließlich werden auch beim passiven Mitlesen der Seite durch die Nutzer*innen-Logdaten durch LinkedIn erhoben.
Durch die eigene LinkedIn-Nutzung erhöht die Universität Freiburg also die Menge der Daten, die von LinkedIn verwendet und ausgewertet werden.
2. Risikoanalyse
Durch die Erweiterung des Verbreitungskreises und die Vergrößerung der Verknüpfungsmöglichkeiten wird die Verarbeitung der Daten für andere Zwecke durch LinkedIn und eine heimliche Profilbildung begünstigt. Auch kann die Offenheit für Besucherbeiträge zu nachteiligen gesellschaftlichen Folgen wie unangebrachten oder diskriminierenden Kommentaren oder der Verbreitung sensibler Daten führen beziehungsweise als Karrierenetzwerk insbesondere auch in Bezug auf den aktuellen oder künftigen Arbeitsplatz und das Berufsumfeld.
Mögen diese Schäden sich bei einer Verursachung durch LinkedIn selbst als wesentlich darstellen, so werden diese durch das LinkedIn-Profil der Universität Freiburg nur in sehr begrenztem Maße erhöht. Denn die Daten sind zu einem wesentlichen Teil schon für LinkedIn verfügbar. Insbesondere entsteht durch das Angebot der Universität Freiburg kein Zwang, einen LinkedIn-Account zu erstellen, da genügend alternative Kontakt- und Informationsmöglichkeiten zur Universität Freiburg bestehen.
Auch sind die Themen der Universität Freiburg wie zum Beispiel Wissenschaft, Lehre und, Forschung nur in begrenztem Maß geeignet, hasserfüllte Debatten auszulösen, sodass auch insoweit die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens nur sehr begrenzt ist.
3. Risikobewertung
Insgesamt ist das durch den LinkedIn-Account der Universität Freiburg verursachte zusätzliche Risiko daher als gering bis mittel einzustufen.
Zudem ist die Durchführung von Abhilfemaßnahmen möglich, die das Risiko weiter senken. Ein Großteil dieser Maßnahmen liegt aber in der Verantwortung des Nutzers/der Nutzerin: Der*die Nutzer*in kann sich durch verschiedene Einstellungen bis zu einem gewissen Grad schützen, etwa durch das Löschen seines Browserverlaufs, das Deaktivieren von Cookies, oder die fehlende Standortfreigabe bei der Verwendung von Fotos.
Bezüglich besonders schutzwürdiger Personen wie etwa Jugendlichen lässt sich erkennen, dass diese in der Regel nicht zur LinkedIn-Zielgruppe gehört. Auch wenn die Anmeldung bei LinkedIn ab 16 Jahren möglich ist, richtet sich LinkedIn als Karrierenetzwerk hauptsächlich an Fach- und Führungskräfte, die sich aus eigenem Antrieb weltweit miteinander vernetzen möchten.
Diese Zielgruppe ist in der Regel deutlich älter und im Besitz einer entsprechenden Ausbildung und muss daher selbst zwischen dem beruflichen Nutzen des Dienstes und dem Schutz ihrer Daten abwägen. Dennoch ist zu betonen, dass insbesondere bei Business-Netzwerken eine erhöhte Gefahr von Fake-Profilen und Identitätsdiebstählen besteht, da häufig auch das Geschäfts-/Berufsumfeld der LinkedIn-Nutzer*innen detailliert beschrieben ist.
Zudem können einige LinkedIn-Praktiken, wie das Vortäuschen einer Mitgliedschaft von bestehenden Kontakten der LinkedIn-Nutzer*innen und dem eigenständigen Versenden von E-Mail-Einladungen zum Beitritt von LinkedIn im Bekanntenkreis von LinkedIn-Nutzer*innen für Argwohn sorgen oder sogar der beruflichen Reputation schaden.
Die LinkedIn-Nutzer*innen sollten daher besonders darauf hingewiesen werden, LinkedIn den Zugriff auf Adressbücher und weitere auch externe Dienste zu untersagen und das automatische versenden von E-Mail-Einladungen zu deaktivieren, da LinkedIn auch Kontakte außerhalb des eigenen Netzwerkes kontaktiert und deren Daten speichert. Für zusätzliche Sicherheit kann man dem*der Nutzer*in nahelegen LinkedIn nur vom Desktop aus im Browser zu nutzen und keine LinkedIn-Apps auf seinem Smartphone / mobilen Endgeräten zu installieren.
Als weitere Abhilfemaßnahme ermöglicht die kontinuierliche redaktionelle Betreuung ein Eingreifen bei ehr- oder persönlichkeitsverletzenden Kommentaren bis hin zur Sperrung des Accounts. Die Universität Freiburg hat hier für die Nutzung seines Angebots eine Netiquette formuliert, auf deren Einhaltung sie bei der Betreuung der Seite achten wird.
4. Ergebnis
Die LinkedIn-Nutzung durch die Universität Freiburg ist angesichts der beschriebenen Risiken und verbindlich vorgesehenen Maßnahmen vertretbar. Die Universität Freiburg verpflichtet sich, die weitere Entwicklung zu beobachten und die hier vorgenommene Prüfung regelmäßig zu wiederholen und ggfls. fortzuentwickeln.
Stand: August 2023