Partnerschaften und Verbünde

Weltweit verbunden
Die Universität Freiburg ist Teil von bedeutenden grenzübergreifenden Netzwerken und arbeitet mit renommierten Partneruniversitäten in aller Welt zusammen. Die Universität fokussiert sich darauf, ihr Partnerschaftsnetzwerk innerhalb ihrer Forschungsschwerpunkte zu erweitern und mit ihren Kooperationen weltweite Wissensasymmetrien zu verringern. Als erste deutsche Unterzeichnerin der Africa Charter bekennt sie sich zudem gemeinsam mit anderen forschungsstarken Universitäten für ein ethisch fundiertes und partnerschaftliches Engagement auf Augenhöhe auf dem afrikanischen Kontinent.
Die bestehenden internationalen Partnerschaften legen den Fokus auf wissenschaftliche Kollaboration, Lehrkooperationen, Studierenden- und Personalaustausch. Gemeinsam mit ihren Partnern fördert die Universität den internationalen Transfer von Wissen und Perspektiven und stärkt so den eigenen Handlungsrahmen, um den Herausforderungen von heute und morgen zu begegnen.
91 Global Exchange Partner, vier Enhanced Partnerships, der Verbund Eucor – The European Campus, die europäische Allianz EPICUR, die Aktivität der Universität im europäischen Netzwerk LERU sowie zahlreiche internationale Partnerschaften auf Fakultätsebene bilden das Fundament für internationalen Austausch in Forschung, Studium, Lehre, Administration und Transfer.
Eucor – The European Campus
Eucor – The European Campus ist ein trinationaler Verbund zwischen den Universitäten Freiburg, Basel, Haute-Alsace, Strasbourg und dem Karlsruher Institut für Technologie. Gemeinsam bündeln die Universitäten die Kompetenzen ihrer Forschenden, Lehrenden, Promovierenden und Studierenden in einer starken Forschungs- und Wirtschaftsregion zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Die Grundlage der Zusammenarbeit bilden die gemeinsamen Strukturen, eine gemeinsame Governance und eine gemeinsame Strategie in Forschung und Lehre. Eucor deckt das gesamte Spektrum universitärer Aktivitäten ab – von gemeinsamen Forschungsprojekten, Internationalen Graduiertenkollegs (IRTG) und Kooperationen bei Forschungsinfrastrukturen bis hin zu freier Studierendenmobilität, Doppelabschlüssen und grenzübergreifenden Professuren.

Die Hochschulallianz EPICUR
Die europäische Hochschulallianz EPICUR verbindet neun europäische Partnerinstitutionen: das Karlsruher Institut für Technologie, die Universität Straßburg, die Universität Haute-Alsace, die Universität für Bodenkultur Wien, die Aristoteles-Universität Thessaloniki, die Universität Süddänemark, die Adam-Mickiewicz-Universität und die Universität Amsterdam. Die Allianz wurde 2019 gegründet und konzentriert sich auf flexibles Lernen über das EPICUR Centre for International Teaching and Learning (EPiC TLC) sowie auf Forschungsmöglichkeiten über EPICUR Hubs und Seed-Money-Optionen.

Enhanced Partnerships
Die Universität Freiburg pflegt vielseitige internationale Partnerschaften. Enhanced Partnerships verbinden sie in besonderem Maße mit vier Universitäten weltweit: der Adelaide University, der University of Ghana, der Nagoya University und der Pennsylvania State University. Gemeinsam mit ihren Partneruniversitäten stellt die Universität Freiburg sich globalen Komplexitäten, indem Kompetenzen in Lehre, Forschung, und Administration gebündelt werden. Die Universitäten stärken ihre gemeinsame Sichtbarkeit, um in die Gesellschaft hineinzuwirken.
Die Partnerschaften und ihr derzeitiger Fokus:
- Die Kooperation mit der Adelaide University erstreckt sich über mehrere Ebenen: Studierenden- und Personalmobilität, Forschung, die gemeinsame Ausbildung von Doktorand*innen, Lehre sowie die institutionelle Zusammenarbeit. Im Zentrum stehen dabei die Themengebiete Nachhaltigkeit und Biomedizin.
- Die enge Zusammenarbeit im internationalen Forschungskolleg MIASA (Merian Institute for Advanced Studies in Africa) mit dem Schwerpunkt Sustainable Governance ist ein zentraler Baustein der Beziehung zwischen der Universität Freiburg und der University of Ghana. Es bestehen Kooperationen in den Rechtswissenschaften, Sprachwissenschaften, Islamwissenschaften, Politikwissenschaften, Umweltpolitik sowie in der Medizin.
- Eine gemeinsame Priorität in der Partnerschaft mit der Nagoya University ist, Forschende in frühen Karrierephasen, Lehrkooperationen und wissenschaftliche Kooperationen zu fördern. Im Zentrum stehen die Natur- und Lebenswissenschaften, Medizin, Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften sowie Ingenieurswissenschaften.
- Neben dem Studierendenaustausch finden Lehr- und Forschungskollaborationen in den Bereichen Chemie, Biologie, Germanistik, und Liberal Arts and Sciences mit der Pennsylvania State University statt. Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die materialwissenschaftliche Forschung, die im gemeinsamen Convergence Center for Living, Multifunctional Material Systems (LiMC²) verortet ist.


League of European Research Universities (LERU)
Als eine von drei deutschen Hochschulen ist die Universität Freiburg Mitglied der League of European Research Universities (LERU). Ziel dieses Netzwerks von 24 forschungsstarken Universitäten in Europa ist der Austausch im Bereich ausgezeichneter Lehre und international wettbewerbsfähiger Spitzenforschung. LERU setzt sich für Grundlagenforschung ein und fördert breit angelegte Forschung in Partnerschaft mit Industrie und Gesellschaft. In enger Kooperation mit den Mitgliedern arbeitet LERU an Themen rund um Forschungsmanagement und -finanzierung, Open Science, verantwortungsvolle Wissenschaft und Innovation, Forschungseffekte, Forschungsinfrastrukturen, Doktorand*innenausbildung, akademischen Karrieren und Gender-Fragen.