Release Event 31. Ausgabe der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg)
Finale Ausgabe der universitären Zeitschrift
Am 8. Dezember fand die Release‑Party zur Veröffentlichung der 31. und zugleich letzten Ausgabe der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg) statt. An dem Abend – durch den Prof. Dr. Tanja Mölders als Gast‑Herausgeberin führte – wurde die über drei Jahrzehnte umspannende Geschichte der Zeitschrift rekapituliert und das Engagement aller Mitwirkender gefeiert.
Die Grußworte von Prof. Dr. Sylvia Paletschek (Prorektorin für Universitätskultur) sowie von den fzg‑Herausgeberinnen Prof. Dr. Nina Degele und Dr. habil. Sigrid Schmitz zeichneten die Historie der fzg nach: So ging die Zeitschrift in den 1990er‑Jahren aus einer studentischen Initiative hervor und entwickelte sich zu einem impulsgebenden, peer‑reviewten Publikationsorgan der Geschlechterforschung. Trotz dieser Bedeutung muss die Zeitschrift eingestellt werden, da eine Finanzierung von Seiten der Universität Freiburg nicht mehr gesichert ist. In ihren Abschiedsreden riefen Degele und Schmitz jedoch zum Weitermachen auf und betonten, den Staffelstab weitergeben zu wollen: Sie teilen gerne die über Jahre aufgebauten Netzwerke, das umfangreiche Fachwissen und die gut dokumentierten Publikationsprozesse mit Interessierten, die neue Vorhaben im Feld der Geschlechterforschung planen.
Im Anschluss stellten Prof. Dr. Sabine Hofmeister sowie Miriam Kienesberger und Ann‑Kristin Kühnen ausgewählte Beiträge aus der 31. Ausgabe zum Thema „Wi(e)der die Natur“ vor. Die abschließende Diskussion, moderiert von Prof. Dr. Daniela Gottschlich (Gast‑Herausgeberin), richtete den Blick zunächst auf die politische Umsetzbarkeit der vorgestellten Arbeiten und ging schließlich auf die umkämpfte Institutionalisierung der Geschlechterforschung ein.
Ein großes Danke an die Herausgeber:innen, Koordinator:innen, Autor:innen, Reviewer:innen, Lektor:innen und Unterstützer:innen der fzg für ihre wertvolle Arbeit!
Impressionen vom Release Event











