Studieninhalt
Das Ziel der Molekularen Medizin ist es, Ursachen von Krankheiten auf molekularer Ebene aufzuklären und aus diesen Erkenntnissen neue Möglichkeiten für Diagnostik, Therapie und Prävention zu entwickeln.
Der Studiengang Molekulare Medizin bietet eine spannende Mischung aus Medizinischen und verschiedenen Naturwissenschaftlichen Fächern. Schon sehr früh wird im Bachelorstudiengang ein praktischer Bezug zur Theorie hergestellt, indem viele Fächer von einem Praktikum begleitet oder mit einem solchen abgeschlossen werden. Zudem ermöglichen mehrere Forschungspraktika im Verlauf des Studiums eine individuelle Schwerpunktsetzung in diversen medizinischen und naturwissenschaftlichen Forschungsgebieten. Im sechsten Fachsemester absolvieren die Studierenden ein verpflichtendes externes Praktikumssemester, welches den Studierenden Erfahrungen außerhalb des Kontextes der eigenen Universität – möglichst im Ausland – ermöglicht.
Die Module bauen inhaltlich aufeinander auf. So behandeln die Module zu Beginn des Studiums naturwissenschaftliches und medizinisches Grundlagenwissen und vermitteln die notwendigen Kenntnisse über Moleküle sowie Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers auf der molekularen und zellulären Ebene, der Gewebs- und Organebene sowie der systemischen Ebene. Diese Kenntnisse werden im weiteren Verlauf des Studiums genutzt, um die Pathogenese und Pathologie sowie deren klinische Bedeutung zu verstehen.
Während des Studiums erlernen Studierende, eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen in der biomedizinischen Forschung zu entwickeln und zu bearbeiten. Des Weiteren werden molekular- und zellbiologische Methoden und Techniken erlernt, mit denen es möglich ist, biomedizinische Fragestellungen, wie die Ursache von Erkrankungen oder das Entwickeln und Testen neuer Therapien zur Prävention oder Behandlung von Erkrankungen zu adressieren.
Insgesamt wird also im Bachelorstudium Molekulare Medizin ein sehr breites Spektrum an Fachgebieten abgedeckt, theoretisch erlernt und anschließend anwendungsorientiert vertieft.
Welche Voraussetzungen sollte ich für ein Studium der Molekularen Medizin mitbringen?
Für ein Studium Molekulare Medizin sollte sich nur entscheiden, wer ein tiefgehendes Interesse an medizinischen Fragestellungen und eine ausgeprägte Neugier für die molekularen Vorgänge im Körper hat. Bei der Molekularen Medizin handelt es sich um eine Naturwissenschaft. Sie ist zwar nah verwandt mit der Medizin und Molekularmediziner sind beteiligt bei der Entwicklung und Testung von Therapien, aber das Tätigkeitsfeld in der Molekularen Medizin liegt klar in der naturwissenschaftlichen Forschung. Hierfür ist insbesondere ein ausgeprägtes Verständnis für Mathematik aber auch für die molekularen Wissenschaften inklusive Chemie und Physik notwendig. Das Studium der Molekularen Medizin ist stark praxis-orientiert. Daher bedarf es einer hohen Frustrationstoleranz sowie Spaß an der Laborarbeit.
Berufsperspektiven
Der Bachelor / Master of Science Molekulare Medizin befähigt die Absolvent*innen zu praktischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten in den Bereichen Diagnostik, biomedizinische Forschung, Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle. Zu den Arbeitsbereichen von Molekularmediziner*innen gehören zum Beispiel:
Untersuchungslabore:
Molekulare Diagnostik bei medizinischen, biotechnischen, umweltbezogenen und forensischen Fragestellungen
Kliniken:
Molekulare Diagnostik in verschiedenen klinischen Disziplinen (Innere Medizin, Kinderheilkunde, Humangenetik, etc.)
Behörden:
Überwachung gesetzlicher Vorschriften z. B. in Untersuchungsämtern
Industrie:
Biomedizinische Grundlagenforschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle, Produktion, Marketing, etc.
Forschungsinstitute:
Biomedizinische Grundlagenforschung an Universitäten, Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, Großforschungseinrichtungen, etc.
Publikations- und Verlagswesen:
Editor, Wissenschaftsjournalismus
Monitoring klinischer Studien bei privaten und öffentlichen Anbietern
Verwaltung:
Projektkoordination oder Wissenschaftsmanagement
Satzung und Prüfungsordnung
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Zulassungs- und Immatrikulationsordnung (ZImmO)
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Auswahlsatzung B.Sc. Molekulare Medizin
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Auswahlsatzung für höhere Fachsemester
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Studien- und Prüfungsordnung B.Sc. Molekulare Medizin
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Satzung über ergänzende Regelungen zum Zulassungs- und Prüfungsrecht
Bei den auf dieser Seite vom Dezernat 5 - Recht zur Verfügung gestellten Fassungen von Satzungen (insbesondere Zulassungsordnungen und Auswahlsatzungen sowie Studien- und Prüfungsordnungen) handelt es sich überwiegend um sogenannte Lesefassungen. Das heißt, in den Text der ursprünglichen Satzungen wurden jeweils alle nachfolgend vom Senat der Universität beschlossenen Änderungen eingearbeitet; bei den Bachelor- und Masterprüfungsordnungen handelt es sich in der Regel um Ausschnitte der jeweiligen Prüfungsordnung (Rahmenprüfungsordnung, fachspezifische Bestimmungen und Anlagen).
Alle Lesefassungen wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass hierbei unbemerkt Fehler unterlaufen sind. Rechtlich verbindlich sind daher allein die amtlich bekanntgemachten, das heißt in den Amtlichen Bekanntmachungen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau bzw. bis zum Jahr 2000 im Amtsblatt des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums veröffentlichten Satzungen und Änderungssatzungen.
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Fachberatung
Service Center Studium
Prüfungsamt
Weitere Infos zum Fach
Ergebnisse der letzten Auswahlverfahren
Aus der Tabelle der Ergebnisliste können Sie entnehmen, welche Verfahrensnote/Punktzahl im Rahmen des Auswahlverfahrens bzw. welche Wartezeit für eine Zulassung ausgereicht hätte. Die Verfahrensnote bzw. Punktzahl ergibt sich je nach Studienfach aus der Abiturdurchschnittsnote bzw. gewichteten Abitursnoten, Testergebnissen bzw. Ergebnis des Auswahlgesprächs sowie einschlägigen beruflichen oder praktischen Erfahrungen für das jeweilige Studienfach.
Ausführliche Ergebnisliste mit den Ergebnissen des 1., 2. und 3. Nachrückverfahrens.
2024/2025: Verfahrensnote/Punktzahl: Vorauswahl: 12.3 | Auswahl: 26.4; Wartezeit (Zahl der Halbjahre): 7 (1.8)
2023/2024: Verfahrensnote/Punktzahl: Vorauswahl: 12.8 | Auswahl: 27.5; Wartezeit (Zahl der Halbjahre): 7 (2.6)
2022/2023: Verfahrensnote/Punktzahl: Vorauswahl: 13.0 | Auswahl: 22.2; Wartezeit (Zahl der Halbjahre): 7 (2.0)
2021/2022: Verfahrensnote/Punktzahl: 16.34; Wartezeit (Zahl der Halbjahre): 7 (2.4)
2020/2021: Verfahrensnote/Punktzahl: 14.25; Wartezeit (Zahl der Halbjahre): 7 (1.7)
Losverfahren
Bewerberinnen und Bewerber, die nicht Staatsangehörige eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder von Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind oder nicht gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2-3 HZVO (Hochschulzulassungsverordnung Baden-Württemberg) Deutschen gleichgestellt sind und/oder keine deutsche Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können nicht am Losverfahren teilnehmen.
Losverfahren werden in denjenigen Studiengängen durchgeführt, die zulassungsbeschränkt sind und in denen nicht alle Studienplätze angenommen wurden. Sind nach dem letzten Nachrückverfahren noch Studienplätze frei, werden diese in einem Losverfahren vergeben. Die Antragstellung für die Teilnahme am Losverfahren hat online und für jeden gewünschten Studiengang gesondert zu erfolgen. Bewerbungsfrist für das Wintersemester ist jeweils vom 1. September - 30. September, Bewerbungsfrist für das Sommersemester ist jeweils vom 1. März - 31. März. Anträge, die außerhalb dieser Fristen eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Das Online-Bewerberportal für das Losverfahren ist nur während der Bewerbungsfrist und nur für die am Losverfahren teilnehmenden Studiengänge geöffnet.
