Qualitätsmanagement
Das Qualitätsmanagementportfolio der Theologischen Fakultät sieht verschiedene Evaluationsmaßnahmen und -ebenen vor. Regelmäßig werden standardisierte Befragungen der Studierenden zur Lehrveranstaltungs-beurteilung durchgeführt. Ab dem Sommersemester 2015 sollte an der Theologischen Fakultät auch eine Modulevaluation eingeführt werden. Derzeit wird ein neues gesamtuniversitäres Evaluationsverfahren zur Bewertung der Module vom Zentralen Evaluationsservice (ZES) der Universität gemeinsam mit den Fakultäten entwickelt. In vergangenen Jahren nahm die Theologische Fakultät an den zentralen Befragungen der Universität (Studierendenbefragung 2013, Absolvent/innenbefragung 2012, Lehrendenbefragung 2013) teil.
Weiterhin werden vorhandene statistische Datenquellen wie Studierendenstatistiken hinsichtlich diverser Kennzahlen wie nach Anzahl Studienanfänger/innen, Studienerfolgsquote etc. analysiert.
Ebenso kommen qualitative Evaluationsmethoden wie Gruppeninterviews mit Studierenden zur Evaluation der modularisierten Studiengänge zum Einsatz. Die gewonnenen Ergebnisse dienen als Grundlage für die anstehende Reakkreditierung der modularisierten Studiengänge. Ebenso wurden leitfadengestützte Expert/inneninterviews und Dozierendenbefragung zu fakultätsspezifischen Fragestellungen zur Vorbereitung einer Modul-/ Studiengangevaluation durchgeführt. Zusätzlich wurde eine Projektgruppe „Evaluation“ ins Leben gerufen, die beratend bei der Umsetzung der qualitativen Studiengangevaluation (Entwicklung des Evaluationskonzeptes, Leitfaden und Bewertung der Ergebnisse) zur Seite steht. Die Mitglieder dieser Projektgruppe sind an den fakultätsinternen Reakkreditierungs-AGs beteiligt.
Um die Evaluation zu einem Mittel der Qualitätssicherung von Studium und Lehre zu machen, setzt die Theologische Fakultät konsequent darauf, die Ergebnisse der verschiedenen Befragungen zeitnah auszuwerten und diese mit den Beteiligten an der Fakultät gemeinsam zu diskutieren. Der Austausch zu den Evaluationsergebnissen in den verschiedenen Statusgruppen und Gremien ist ein zentrales Element der Qualitätssicherung. So wurde im Rahmen eines runden Tischs mit den STUKO-Mitgliedern Stärken und Schwächen der Lehre und Folgeprozesse an der Theologischen Fakultät diskutiert. In der Klausurtagung der Prorektorin für Lehre und Forschung mit den StudiendekanInnen am 8.12.2014 konnte die Fakultät ihre Stellungnahme bzgl. der Bewertung der Ergebnisse von zentralen Befragungen und Folgeprozessen abgeben.
In einem Evaluationsbericht der Theologischen Fakultät für den Zeitraum 2012-14 wird über den Zusammenhang zwischen eingesetztem Verfahren und daraus gewonnener Erkenntnis reflektiert, sowie die daraus abgeleiteten Folgeprozesse oder Planungen (bereits begonnene oder umgesetzte Maßnahmen, zukünftiger Handlungsbedarf und Ausblick) dokumentiert.
Link zu den Qualitätszielen
Lehrevaluation
- Lehrevaluation Wintersemester 2014/15 [ Kurzfassung ]
- Lehrevaluation Sommersemester 2014 [ Kurzfassung | Langfassung ]
- Lehrevaluation Sommersemester 2011
- Lehrevaluation Wintersemester 2010/11
- Lehrevaluation Sommersemester 2010
- Lehrevaluation Wintersemester 2009/10 [ Bericht | Vorlesungen | Proseminare | Hauptseminare ]
- Lehrevaluation Sommersemester 2009
- Lehrevaluation Wintersemeser 2008/9
- Lehrevaluation Sommersemester 2008
- Erhebung Studieraufwand Wintersemester 2008/9
- FAQ Evaluation
Beschreibung der QM-Prozesse an der Theologischen Fakultät
Die Theologische Fakultät hat sich selbst herausfordernde Ziele bezüglich der Qualität ihrer Studiengänge gesetzt und hat interne Verfahren etabliert, um diese bestmöglich zu erreichen. Die hier beschriebenen Maßnahmen ergänzen die regelmäßigen internen und externen Akkreditierungsverfahren der Studiengänge und erfüllen so die Vorgaben zur Etablierung eines fakultätsinternen Monitorings der Studienqualität gemäß §4 der QM-Satzung für Studium und Lehre der Universität Freiburg.
Zentrale Akteure bei der Sicherung und Verbesserung der Qualität in Studium und Lehre an der Fakultät sind der/die Studiendekan*in, die Studienkommission und das Studiendekanat. Außerdem werden im Fakultätsvorstand und im Fakultätsrat regelmäßig die zentralen Entwicklungen diskutiert.
Grundlage für die Überwachungs- und Verbesserungsprozesse sind verschiedene, regelmäßig erhobene Daten: Zum einen die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluation sowie der zentralen Studierenden- und Absolvent*innenbefragungen. Zum anderen relevante Kennzahlen (z.B. Studierendenzahlen, Absolvierende, Prüfungsergebnisse, …), die aus SuperX extrahiert werden. Diese werden einmal pro Jahr, in der Regel zu Beginn des Sommersemesters in der Studienkommission diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussion werden protokolliert und dienen insbesondere als Grundlage für die strategische Steuerung des Bereichs Studium und Lehre der Fakultät durch den/die Studiendekan*in in Abstimmung mit der Studienkommission.
Die Ergebnisse der alle drei Semester stattfindenden Evaluationen aller Lehrveranstaltungen werden in der Studienkommission diskutiert, und ggf. Maßnahmen beschlossen, die im Protokoll der Sitzung festgehalten werden. Die für die strategische Weiterentwicklung der Fakultät relevanten Ergebnisse werden im Fakultätsrat und im Fakultätsvorstand vorgestellt.
Um mögliche Entwicklungen überprüfen zu können, werden der Studienkommission die Ergebnisse der Analyse von Lehrveranstaltungsevaluationen und Strukturdaten und der angestoßenen Maßnahmen im jeweiligen Folgezyklus nochmals vorgelegt und im Gremium reflektiert.
Alle Lehrenden werden angehalten, die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluationen mit den Studierenden zu besprechen. In Fällen von besonders negativen Evaluationsergebnissen sucht der/die Studiendekan*in nach Bedarf das vertrauliche Gespräch mit der betroffenen Lehrperson.
Durchführung der Lehrveranstaltungsevaluation und der Umgang mit den Ergebnissen
In regelmäßigen Abständen – alle drei Semester – werden alle Lehrveranstaltungen der Fakultät durch den Zentralen Evaluationsservice evaluiert. Die Ergebnisse dieser Vollerhebung werden den Mitgliedern der Studienkommission über den Group-Server (BSCW) der Universität zur Verfügung gestellt und in einer Sitzung des Gremiums diskutiert. Die Weitergabe von personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten über den Kreis der Mitglieder der Studienkommission hinaus ist ohne aktive und explizite Einwilligung der betroffenen Person(en) nicht gestattet. Die studentischen Mitglieder der Kommission sind hierauf gesondert hinzuweisen und zu verpflichten. Aggregierte Daten und solche ohne Personenbezug können veröffentlicht werden.
In den Semestern, in denen keine Vollerhebung stattfindet, können alle Lehrenden freiwillig an der Lehrveranstaltungsevaluation durch den ZES teilnehmen. Die Ergebnisse werden in diesem Fall zunächst nur den jeweiligen Lehrenden sowie dem/der Studiendekan*in und dem Studiendekanat zur Verfügung gestellt. Sofern er/sie dies für erforderlich hält, können diese Daten oder Teile davon auch den Mitgliedern der Studienkommission vertraulich zur Verfügung gestellt werden.
- Studienkommission
Gemäß § 26 Abs. 3 des Landeshochschulgesetzes Baden-Württemberg gehört es zu den Aufgaben der Studienkommission insbesondere, Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Gegenständen und Formen des Studiums sowie zur Verwendung der für Studium und Lehre vorgesehenen Mittel zu erarbeiten und an der Evaluation der Lehre gemäß § 5 unter Einbeziehung studentischer Veranstaltungskritik mitzuwirken. - Evaluationsbeauftragter