Freiraum auf 1.100 Metern Höhe
Hoch über Freiburg, auf rund 1.100 Metern Höhe im Schwarzwald, steht seit 1934 ein Haus der Universität Freiburg. Das ehemalige Fachschaftshaus diente Studierenden und Lehrenden über Jahrzehnte als Ort für Seminare, Begegnung und Rückzug. Seit 2020 ist das Uni-Haus vorübergehend außer Betrieb.
Im Lehrprojekt „Uni-Haus Freiburg – Ein Co-Creation-Lernlabor“ arbeiten Studierende und Lehrende der Universität Freiburg gemeinsam mit Architekturstudierenden des Karlsruher Instituts für Technologie an Perspektiven für seine Zukunft. Sie untersuchen das Haus aus vier fachlichen Blickwinkeln und entwickeln Ideen für deine mögliche Weiterentwicklung.
Diese Website stellt das Uni-Haus und das Lehrprojekt vor und macht ausgewählte Einblicke, Materialien und Ergebnisse zugänglich.
Ausstellung „HAUSerzählt?!“
Die Ausstellung entsteht im Rahmen des Co-Creation-Lernlabors unter Federführung der Empirischen Kulturwissenschaft und bringt Ergebnisse aus den beteiligten Fachperspektiven zusammen. Historische Recherchen und Erinnerungen treffen auf Nutzungs- und Betriebsszenarien, Energie- und Infrastrukturkonzepte sowie architektonische Entwürfe für die Weiterentwicklung des Hauses.

News
Ausstellung: „HAUSerzählt?!“ – Geschichte und Zukunft des Uni-Hauses auf dem Schauinsland
Im Herbst 2026 wird das Uni-Haus selbst temporär zum Ausstellungsort. Die Ausstellung lädt dazu ein, das Gebäude, seine Geschichte und seine mögliche Zukunft neu zu entdecken.

Im Mittelpunkt steht das Haus in seiner ganzen Vielschichtigkeit: als historischer Ort, als früherer Lern- und Begegnungsraum, als technisches und räumliches System und als Gegenstand aktueller universitärer Planungen. Spuren im Gebäude, historische Quellen, Erinnerungen, Objekte sowie Materialien und Ergebnisse aus allen vier fachlichen Bereichen werden miteinander in Beziehung gesetzt.
Dabei folgt die Präsentation keinem starren Rundgang und keiner linearen Chronologie. An verschiedenen Stationen verbinden sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. So geht es unter anderem um die Entstehung und frühere Nutzung des Hauses, um Gemeinschaft und Rückzug, Bewirtung und Arbeit, Energie und Infrastruktur, Lernen und Lehren sowie um unterschiedliche Vorstellungen davon, wie das Uni-Haus künftig genutzt werden könnte.
Das Haus ist dabei mehr als eine Hülle für die Ausstellung. Seine Räume, Materialien und sichtbaren Nutzungsspuren werden selbst zu Exponaten. Sie erzählen von früheren Funktionen und Veränderungen und eröffnen zugleich Fragen für die Zukunft.
Gezeigt werden keine fertigen Lösungen, sondern unterschiedliche Perspektiven, Zwischenergebnisse und mögliche Entwicklungswege. Besucher:innen sind eingeladen, eigene Erinnerungen, Einschätzungen und Wünsche einzubringen und sich an der Frage zu beteiligen, welche Bedeutung das Uni-Haus künftig für die Universität haben könnte.
Ergänzend zur Ausstellung vor Ort ist eine digitale Präsentation vorgesehen.
Einblicke ins Projekt
Studierende blicken auf das Haus
Wie nähern sich Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen dem Uni-Haus? In diesem Video geben Studierende der Wirtschaftswissenschaften, der Empirischen Kulturwissenschaft und der Nachhaltigen Technischen Systeme Einblicke in ihre Arbeit und ihre jeweiligen fachlichen Perspektiven.
Das Video entstand in einer frühen Phase des Projekts. Inzwischen ergänzt die Architektur als vierte Perspektive das Co-Creation-Lernlabor.
Weitere Videos und Einblicke in die Arbeit der Empirischen Kulturwissenschaft finden sich auf dem Instagram-Kanal des Instituts.
Unser Team
Das Co-Creation-Lernlabor verbindet unterschiedliche fachliche und organisatorische Perspektiven. Auf der Teamseite stellen sich die beteiligten Personen, Bereiche und Kooperationspartner vor.
