Anh ist Geomikrobiologin, und nutzt in ihrer Forschung multidisziplinäre Ansätze aus der Mikrobiologie und Geochemie, um die Mechanismen zu untersuchen, die den Transport und die Umwandlung von Umweltkontaminanten (einschließlich toxischer Metalle, Kohlenwasserstoffe und anorganischer Stickstoffverbindungen) in der Biosphäre steuern.
Thomas hat mehrere Jahre in der Endlagerforschung gearbeitet. Dabei hat er sich ein breites Wissen an spektroskopischen Methoden angeeignet. Insbesonders synchrotronbasierte Röntgenabsorptionsspektroskopie gehört zu seiner Expertise. Aktuell befasst er sich mit der Phasenumwandlung von Magnetit zu Maghemit und deren Einfluss auf die Entfernung von Schadstoffen aus wässrigen Lösungen. Eisenphasen steuern in der Natur maßgeblich die Prozesse zur Ausbreitung von Schadtstoffen und können diese unter anderem durch Redox-Prozesse binden.
Antimon ist ein hochgiftiger Umweltschadstoff, der zunehmend Anlass zur Sorge gibt. In ihrer Doktorarbeit untersucht Laura daher den Einfluss von Eisenoxidbildungen auf die Speziation und Mobilität von Antimon während der Fe(II)-Oxidation in einer Bergbauumgebung. In den letzten Jahrzehnten hat die Produktion von Sb vor allem aufgrund seiner Bedeutung als Flammschutzmittel in Elektronik und Kunststoffen dramatisch zugenommen, was zu zahlreichen Fällen von Sb-Freisetzungen in die Umwelt geführt hat. In natürlichen Systemen wird die Mobilität von Sb stark durch Kopräzipitation und Adsorptionswechselwirkungen mit Fe(III)-Oxidmineralien beeinflusst. Daher spielt die mineralogische (Trans-)Formation von Fe(III)-Oxiden eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Verbleibs und der Mobilität von Sb in der Umwelt.
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