Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Kleeblatts
  • Baustelle mit offen gelegten Rohren

Wärmeplanung robust implementieren (W-rob)

Ein transdisziplinäres Projekt für eine sozial robuste Wärmewende

Willkommen!

Die Dekarbonisierung unserer Wärmeversorgung stellt uns als Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Städten und Gemeinden kommt bei dieser Aufgabe derzeit eine wichtige Schlüsselrolle zu: Sie müssen den Umbau der Wärmeversorgung koordinieren und so Planungssicherheit für alle Akteure schaffen.

Das Projekt „Wärmeplanung robust implementieren – W-rob“ unterstützt kommunale Akteure dabei, die aktuell größten Herausforderungen in Bezug auf die Wärmeplanung bestmöglich zu bewältigen – im Sinne einer sozial robusten Implementierung der Wärmeplanung. Das heißt:

  1. die Planungen werden methodisch nachvollziehbar, transparent und rechtssicher durchgeführt (Prozessgestaltung)
  2. die Ergebnisse werden akzeptiert und nicht als ungerecht angesehen (Inhalte/Ergebnisse)
  3. Auch private, nicht direkt regulierte Akteure beteiligen sich vertrauensvoll und zeitnah an der Umsetzung lokal priorisierter Maßnahmen (Aktivierung zur Umsetzung).

Aktuelles

Häuser, Bäume und Felder im Smog gehüllt

15.12.2025

Neue Leitfäden zur Umsetzung kommunaler Wärmepläne von KoWaP-Pro

In drei heute veröffentlichten Leitfäden gibt die Stiftung Umweltenergierecht zusammen mit ihren Forschungspartnern adelphi research gGmbH und Prof. Dr. Jürgen Knies (Hochschule Bremen) praktische Orientierungshilfen und rechtliche Praxishinweise, mit welchen Prozessschritten und mit welchem Vorgehen die im Wärmeplan festgelegten Ziele und Maßnahmen in die Realität umgesetzt werden können.

Die Leitfäden richten sich mit jeweils spezifischen Informationen und Hinweisen an Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Bürgerinnen und Bürger, die gemeinschaftlich die Wärmewende gestalten müssen. Dabei werden auch Best Practice Beispiele, die die Praxis bereits heute zu bieten hat, sowie ausgewählte rechtliche Themen in mehreren Fokus-Kapiteln hervorgehoben.

Zu den Leitfäden
Z

11.11.2025

Tagung „Die anstehende Umsetzung der Wärmepläne – Herausforderungen und Lösungsansätze bei Energieinfrastruktur und Gebäudeeffizienz“

Am 11. November 2025 nahm Clara Brühl, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim W‑rob‑Projekt, an der Tagung „Die anstehende Umsetzung der Wärmepläne – Herausforderungen und Lösungsansätze bei Energieinfrastruktur und Gebäudeeffizienz“ teil, die von der Stiftung Umweltenergierecht in Würzburg ausgerichtet wurde. Unter den Teilnehmer*innen waren vor allem Jurist*innen, die sowohl aus der Praxis- als auch der Forschungsperspektive auf die Wärmewende blicken. In den Vorträgen wurden der Rechtsrahmen und mögliche Szenarien zur Steigerung der Gebäudeeffizienz, zum Ausbau von Wärmenetzen sowie zur Stilllegung von Gasnetzen vorgestellt und diskutiert. Der Austausch verdeutlichte insbesondere die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Hemmnisse und Gestaltungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Umsetzung der Wärmepläne. Die Tagung bot wertvolle Impulse für die weitere Arbeit im W‑rob‑Projekt.

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Häuser, Bäume und Felder im Smog gehüllt

Projekt

Das Projekt „Wärmeplanung robust implementieren – W-rob“ unterstützt kommunale Akteure dabei, die aktuell größten Herausforderungen in Bezug auf die Wärmeplanung bestmöglich zu bewältigen – im Sinne einer sozial robusten Implementierung der Wärmeplanung.

Netzwerk

Das Kernteam von W-rob sind u.a.:

  • apl. Prof. Dr. Philipp Späth (Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Cathrin Zengerling (Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Sören Becker (Philipps-Universität Marburg)
  • Hannah Stroebel (NELA e.V. Next Economy Lab)

Auftragnehmer sind:

  • Baumann Rechtsanwälte
  • Stadtwerke Konstanz GmbH
  • Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe
  • GEF Ingenieur AG

Praxispartner sind:

  • 10 Städte in BW, Hessen und NRW
  • 4 Energieagenturen: KWW, KEA-BW, UEA Kreis Karlsruhe, EA-Regio Freiburg
  • BadenovaWÄRMEPLUS

Ergebnisse

Das Projekt erarbeitet folgende Ergebnisse:

  • Jeweils spezifisch formulierte, praxisnahe Handlungsempfehlungen für Planungsverantwortliche, Netzbetreiber und zivilgesellschaftliche Gruppen zur robusten Gestaltung von Prozess, Inhalt und Umsetzung der Wärmeplanung.
  • Politikempfehlungen: Regulierungsoptionen, welche die Dekarbonisierung erleichtern.
  • Kommunikation weiterer Forschungsbedarfe.
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