Siegelement der Uni Freiburg in Form eines Schildes

Signale des Lebens

Biologische Signale bilden die Lebensgrundlage aller Zellen eines Organismus. Ein genaueres Verständnis dieser Signale liefert daher Lösungen für viele biologische und medizinische Herausforderungen. Innovative Forschungsansätze ermöglichen ein besseres Verständnis komplexer Lebensvorgänge, eröffnen zukunftsweisende therapeutische Optionen und tragen dazu bei, die Entwicklung der nächsten Generation von Künstlicher Intelligenz voranzubringen.

Der Schwerpunktbereich „Signale des Lebens“ basiert auf drei Forschungsfeldern. Diese sind fest an der Universität Freiburg etabliert und national sowie international sichtbar. In ihnen arbeiten Forscher*innen aus den Lebens-, Natur- und Ingenieurwissenschaften eng zusammen:

Diese Grafik zeigt ein Blütenblatt, welches vom Logo der Universität Freiburg abgeht. Auf dem Blatt steht der Titel des Forschungsschwerpunktbereichs „Signale des Lebens“ mit den Unterpunkten Kommunikation von Zellen, Immunologie in Gesundheit und Krankheit sowie Gehirn und Intelligenz. An dem Blatt angedockt werden vier Errungenschaften des Forschungsschwerpunktbereichs als Auswölbungen dargestellt. Diese sind beschriftet als EXC CIBSS, Leibniz-Preise 2020, 2025, SFBs 1160, 1381, 1453, 1479, 1597 sowie SFB/TRRs 167, 179, 353, 359, 384, 417.

Drei Forschungsfelder

Kommunikation von Zellen

Immunologie in Gesundheit und Krankheit

Gehirn und Intelligenz

Im Forschungsfeld Kommunikation von Zellen, das maßgeblich getragen wird durch den Exzellenzcluster CIBSS und das wissenschaftliche Zentrum BIOSS, werden fächerübergreifend Kompetenzen der biologischen Signalforschung auf Spitzenniveau gebündelt, um aktuellen Fragestellungen gerecht zu werden. Die Wissenschaftler*innen dieses Forschungsfelds gehen dabei grundlegenden Fragen nach: Wie reagieren Zellen auf Umweltbedingungen? Und wie kommunizieren Zellen, sei es im Menschen, im Tier oder in der Pflanze?

Farbige Darstellung Brustkrebszellen
Zwei Hände vor einer Computertastatur in einem abgedunkelten Raum. Daneben Laborgefäße.

Das Forschungsfeld Immunologie in Gesundheit und Krankheit verfolgt Ansätze aus der Krebsforschung, Epigenetik und der Entzündungserkrankungen zum Verständnis pathologischer Immunreaktionen, Tumorentstehungen und Metastasierung. Durch die traditionell starke Kooperation mit der biologischen Forschung fließen ständig neue Erkenntnisse aus der Signalforschung zu diesen Fragen ein. Interdisziplinäre Zentren wie das Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF) oder das Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) sind die Basis der Infrastruktur für klinische Forschung. Das ermöglicht, die Ergebnisse der Forschungsansätze in innovative Diagnostik sowie die Behandlung von Patient*innen zu überführen.

Im Forschungsfeld Gehirn und Intelligenz sind die Neurowissenschaften eng mit den Ingenieurwissenschaften vernetzt und erforschen im Bereich Neurotechnologien unter anderem Mensch-Maschine-Schnittstellen. Das wissenschaftliche Zentrum BrainLinks-BrainTools sowie das Bernstein Center Freiburg bieten den Wissenschaftler*innen dafür ein optimales interdisziplinäres Forschungsumfeld. Als Teil des europäischen ELLIS-Netzwerk entwickeln Forschende Künstliche Intelligenz auf höchstem Niveau weiter.

Die Forschungsbereiche Data Science, Modellbildung und Bioinformatik sind ein wichtiger Teil des gesamten Schwerpunktbereiches „Signale des Lebens“ und tragen zudem methodisch zu den anderen beiden Schwerpunktbereichen („Sprachen des Wissens“ und „Wege zur Nachhaltigkeit“) bei.

Ein Computerbildschirm gibt die Aufnahmen eines Mikroskops wieder.

Aktuelles Vorhaben im Rahmen der Exzellenzstrategie

Exzellenzcluster CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling Studies
Die Forscher*innen des Exzellenzclusters widmen sich dem Verständnis der Sprache, die das multizelluläre Leben in Mensch, Tier und Pflanze bestimmt.

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Interdisziplinäre Einrichtungen und weitere Strukturen

Kooperationen

Ausgewählte Verbundprojekte und Einzelförderungen

Board des Schwerpunktbereichs