Gesetzlicher Auftrag
Die Beauftragte für Chancengleichheit, Dr. Verena Kremling, unterstützt die Universitätsleitung bei der Umsetzung des baden-württembergischen Chancengleichheitsgesetzes (ChancenG) mit dem Ziel, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern an der Universität Freiburg zu fördern.
Sie ist Ansprechpartnerin für alle Frauen – auch in Ausbildung –, die an der Universität Freiburg in Verwaltung, Service, Labor, Reinigungsdienst, Technik und IT tätig sind.
Zudem ist Verena Kremling Ansprechperson für alle Mitglieder der Universität in Fällen von sexueller Belästigung und Gewalt.
Ziele des Chancengleichheitsgesetzes
- Tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes
- Beseitigung bestehender sowie Verhinderung zukünftiger Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder familiärer Verpflichtungen
- Abbau bestehender Nachteile für Frauen
- Verbesserung der Zugangs- und Aufstiegschancen für Frauen
- Erhöhung des Frauenanteils in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind
- Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
- Paritätische Besetzung von Gremien mit Frauen und Männern
Aufgaben der Beauftragten für Chancengleichheit
- Beteiligung an Personalentscheidungen (z.B. Einstellungen, Beförderungen, Prämien und Zulagen)
- Beratung und Förderung von Frauen bzw. Eltern und Familien
- Erste Ansprechstelle für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung. Etablierung und Koordinierung eines uniweiten Netzes von sog. Pflege-Guides.
- Gender-Monitoring und Mitwirkung bei der Fortschreibung und Umsetzung und des Chancengleichheitsplans
- Mitwirkung in einschlägigen Gremien und Arbeitskreisen
- Umsetzung der Ziele des ChancenG mit eigenen Initiativen, z. B. durch die Mitwirkung an oder eigenständige Organisation von Veranstaltungen, Workshops sowie Vernetzungs- und Weiterbildungsangeboten
Büro für Chancengleichheit – Unser Selbstverständnis
Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben wird Verena Kremling im Büro für Chancengleichheit durch ihre Stellvertreterin Eva Meier und ihre Referentin Eva Pereira Borgmeyer unterstützt.
Das Büro für Chancengleichheit engagiert sich für ein faires, wertschätzendes und zukunftsorientiertes Miteinander an der Universität Freiburg. Dabei verstehen wir unsere Arbeit bewusst über klassische Aufgabenfelder hinaus: Wir setzen Impulse zu gesellschaftlich relevanten Themen, denken interdisziplinär und fördern eine offene Diskussionskultur.
Wir konzipieren und organisieren Veranstaltungen, Workshops sowie Vernetzungs- und Weiterbildungsangebote in einem breiten Spektrum – von genderspezifischen und gleichstellungsrelevanten Fragestellungen über Pflegeverantwortung, Selbstentwicklung, mentale Gesundheit und finanzielle Bildung bis hin zur Bedeutung von Wissenschaftsfreiheit an der Universität.
Leitend für unser Engagement sind demokratische Werte, Achtsamkeit und gegenseitiger Respekt sowie die Überzeugung, dass Chancengleichheit, Gleichstellung und ein gutes Arbeitsklima untrennbar zusammengehören.
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