Willkommen
… im Arthur Schnitzler-Archiv Freiburg!
Das Arthur Schnitzler-Archiv Freiburg (ASAF) ist ein auf den Schriftsteller, Dramatiker und Arzt Arthur Schnitzler (1862–1931) spezialisiertes Archiv und einer der wichtigsten Verwahrungsorte seines Nachlassmaterials. Es ist dem Deutschen Seminar der Universität Freiburg angegliedert und besteht seit Mitte der 1960er Jahre.
Öffnungszeiten: mittwochs von 14:00 bis 18:00 Uhr (während des Semesters sowie in der vorlesungsfreien Zeit).
Unser Bestand ist für Studierende und andere Interessierte allgemein zugänglich und steht für Forschungszwecke unentgeltlich zur Verfügung.
Um eine Voranmeldung an schnitzler.archiv@germanistik.uni-freiburg.de (mit einer kurzen Angabe des Forschungsvorhabens) wird gebeten.
Ansprechpersonen:
Luise Sluiter (Kustodin)
Prof. em. Dr. Achim Aurnhammer (Direktor)
Prof. Dr. Dieter Martin (Direktor)

Forschung
… die aktuellen Forschungsprojekte des Arthur Schnitzler-Archivs im Überblick
Das Archiv: Person, Geschichte, Bestand und Nutzung
… wer war eigentlich Arthur Schnitzler?
… hier ein kurzer Videobeitrag über „Arthur Schnitzler. Vom Dichter der Wiener Moderne zum Weltautor“
… wie nutze ich das Schnitzler-Archiv?

„es bleibt mir immer sonderbar mich so historisch genommen zu sehn“
Provenienz und zur
Geschichte des Archivs
Gerettet, bewahrt, erschlossen – Arthur Schnitzlers Nachlass steht exemplarisch für die Brüche des 20. Jahrhunderts: Gerettet vor der Vernichtung, Gegenstand von Erbstreitigkeiten, auf Mikrofilm vervielfältigt, über Kontinente verstreut. Sein Weg in unser Freiburger Archiv erzählt die bewegte Provenienzgeschichte eines kulturellen Erbes, wie sie viele Nachlässe jüdischer Künstler:innen der Moderne geprägt hat.
Bestand und Nutzung
Im Freiburger Schnitzler-Archiv lagern nicht nur die Spuren eines literarischen Lebens und Schaffens, sondern auch Stimmen, Bilder und Dokumente, die Schnitzlers Werk in neue Kontexte stellen. Zwischen dem literarischen Nachlass, Briefen und anderen Autographen, Erstausgaben, Theaterinszenierungen und Filmadaptionen entfaltet sich ein vielfältiger Bestand – offen für Forschung, Erinnerung und Neuentdeckung. Unsere Archivmaterialien sind systematisch erschlossen und werden durch Schenkungen weiterer Bestände von Heinrich Schnitzler, Gerhart Baumann und Reinhard Urbach ergänzt
Unsere Angebote
… was ist eigentlich Archivforschung und wie forscht man in einem Archiv?

Praktika
Das Schnitzler-Archiv bietet für Studierende der geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächer die Möglichkeit Praktika zu absolvieren.
Praktikant:innen erhalten Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, vor allem im Tätigkeitsbereich ‚Erschließung‘, und können Grundtechniken der wissenschaftlichen Arbeit mit Archivmaterial erlernen. Die Mitarbeit an unseren Forschungsprojekten kann teilweise auch im Home-Office erledigt werden. Das Praktikum ist unbezahlt.
Bewerben können Sie sich gerne per Mail an uns. Aus Ihrem Schreiben sollten der Praktikumswunsch mit dem gewünschten Zeitraum, eventuelle Interessensgebiete sowie kurze Informationen zu Ihrer Person und Ihre Kontaktdaten hervorgehen.
