Studieninhalt
Der Masterstudiengang Pharmazeutische Wissenschaften vertieft die forschungsbezogenen Aspekte und richtet sich besonders an Absolvent*innen, die sich für wissenschaftliche Fragestellungen und Laborarbeit begeistern. Wer eine Karriere in der Forschung anstrebt, findet hier die idealen Voraussetzungen für eine Spezialisierung – wofür zwischen zwei Profillinien gewählt werden kann.
In den ersten beiden Semestern liegt der Schwerpunkt auf der Vertiefung des Grundlagenbereichs, zu dem Veranstaltungen in Pharmazeutischer Chemie, Pharmazeutischer Biologie, Pharmazeutischer Technologie, Bioinformatik, Biochemie und Pharmakologie zählen. Außerdem erlernen die Studierenden verschiedene Arbeitsmethoden, Analyse- und Problemlösestrategien und befassen sich mit der Literaturrecherche.
Die Spezialisierung erfolgt im dritten Semester, wobei zwischen den Profillinien „Drug Discovery and Delivery“ und „Regulatory Affairs and Drug Development“ gewählt werden kann.
Die Profillinie „Drug Discovery and Delivery“ vermittelt vertiefte Kenntnisse in der Entwicklung, Wirkweise und gezielten Verabreichung von Arzneimitteln. Sie verbindet moderne Wirkstoffforschung mit pharmazeutischer Technologie und biomedizinischen Anwendungen. Im Fokus stehen die Entdeckung neuer Wirkstoffe, die Optimierung von Formulierungen sowie innovative Ansätze für den gezielten Wirkstofftransport. Studierende lernen ein breites Spektrum experimenteller und analytischer Methoden kennen – von molekularen Assays bis zu modernen Analysetechniken. Zentrale Bestandteile der Profillinie sind zwei forschungsorientierte Praktika, die wahlweise auch in Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten oder Industrieunternehmen stattfinden. Ergänzend erwerben die Studierenden Kompetenzen in wissenschaftlicher Analyse, Präsentation und kritischer Ergebnisbewertung.
Die Profillinie „Regulatory Affairs and Drug Development“ fokussiert sich auf den gesamten Prozess der Arzneimittelentwicklung: von der Forschung bis zur Zulassung und Marktreife. Sie verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit juristischen, ethischen und kommunikativen Aspekten der pharmazeutischen Praxis. Im Mittelpunkt stehen die regulatorischen und organisatorischen Anforderungen der Arzneimittelentwicklung, Fragen zu Patentrecht und Qualitätsmanagement sowie ethische und nachhaltige Perspektiven der biomedizinischen Forschung. Ergänzend erwerben Studierende Kompetenzen in Medienarbeit und wissenschaftlicher Kommunikation. Die enge Zusammenarbeit mit Expert*innen aus der Industrie sorgt für einen ausgeprägten Praxisbezug: Gastvorträge, interdisziplinäre Lehrveranstaltungen und mögliche Masterarbeiten in Unternehmen erlauben einen direkten Einblick in den Berufsalltag zwischen Forschung, Regulierung und Vermarktung von Arzneimitteln.
Voraussetzungen
Der Masterstudiengang Pharmazeutische Wissenschaften ist vor allem interessant für alle Studierende, die nach ihrem Abschluss nicht unbedingt in einer Apotheke arbeiten wollen, sondern stattdessen beispielsweise eine Karriere als Regulatory Affairs Manager in Betracht ziehen und sich für die Entwicklung und Zulassung oder für die Wirkweisen von Medikamenten interessieren.
Studierende können sich mit folgenden Abschlüssen auf den Masterstudiengang bewerben:
- B.Sc. in Pharmazeutischen Wissenschaften, Biologie, Biotechnologie oder Chemie
- Zweites Staatsexamen in Pharmazie
Apotheker*innen mit zweitem Staatsexamen können den Masterabschluss in nur zwei Semestern absolvieren, da ihnen die ersten beiden Semester des Masterstudiengangs erlassen werden.
Berufsperspektiven
Der Studiengang eröffnet Studierenden viele Berufsfelder, da sie bereits im Laufe des Studiums an den Berufsalltag, Qualifikationen und Praxisnähe herangeführt werden. Der erfolgreiche Abschluss qualifiziert sowohl für eine Tätigkeit in der wissenschaftlichen Forschung (und damit zur Promotion) als auch für eine Spezialisierung im Bereich der Pharmazeutischen Industrie; jedoch führt er nicht zur Approbation als Apotheker*in.
Der Studiengang fokussiert sich hauptsächlich auf die Erforschung von Arzneimitteln und auf den Prozess bis zur Marktreife. Allerdings stehen Absolvent*innen darüber hinaus Berufsmöglichkeiten in Forschungsinstituten, Krankenhäusern, der öffentlichen Verwaltung sowie in Bereichen wie Pressearbeit, Wissenschaftsjournalismus oder Patentwesen offen.
Satzungen
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Zulassungs- und Immatrikulationsordnung (ZImmO)
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Zulassungsordnung M.Sc. Pharmazeutische Wissenschaften
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Prüfungsordnung M.Sc.: Rahmenordnung
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Prüfungsordnung M.Sc.: Anlage A
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Prüfungsordnung M.Sc.: Pharmazeutische Wissenschaften
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Satzung über ergänzende Regelungen zum Zulassungs- und Prüfungsrecht
Bei den auf dieser Seite vom Geschäftsbereich Recht zur Verfügung gestellten Fassungen von Satzungen (insbesondere Zulassungsordnungen und Auswahlsatzungen sowie Studien- und Prüfungsordnungen) handelt es sich überwiegend um sogenannte Lesefassungen. Das heißt, in den Text der ursprünglichen Satzungen wurden jeweils alle nachfolgend vom Senat der Universität beschlossenen Änderungen eingearbeitet; bei den Bachelor- und Masterprüfungsordnungen handelt es sich in der Regel um Ausschnitte der jeweiligen Prüfungsordnung (Rahmenprüfungsordnung, fachspezifische Bestimmungen und Anlagen).
Alle Lesefassungen wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass hierbei unbemerkt Fehler unterlaufen sind. Rechtlich verbindlich sind daher allein die amtlich bekanntgemachten, das heißt in den Amtlichen Bekanntmachungen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau bzw. bis zum Jahr 2000 im Amtsblatt des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums veröffentlichten Satzungen und Änderungssatzungen.
