Studieninhalt
Das Ziel der Molekularen Medizin ist es, Ursachen von Krankheiten auf molekularer Ebene aufzuklären und aus diesen Erkenntnissen neue Möglichkeiten für Diagnostik, Therapie und Prävention zu entwickeln.
Der konsekutive Master of Science Studiengang Molecular Medicine vertieft die Studieninhalte aus dem Bachelorstudium und ermöglicht gleichzeitig einen tiefen Einblick in die führende biomedizinische Forschung an der Universität Freiburg.
Basierend auf den Forschungsschwerpunkten Genetik und Epigenetik, Immunologie und Infektiologie, Neurowissenschaften, Onkologie sowie Biologische Signalforschung der Medizinischen Fakultät und der Fakultät für Biologie bietet der Studiengang eine vertiefte Ausbildung im Bereich der biomedizinischen Forschung. Neben der Absolvierung von zwei Pflichtmodulen, in denen die Grundlagen für selbständiges wissenschaftliches Arbeiten vermittelt und aktuelle Themen der grundlegenden angewandten biomedizinischen klinischen Forschung behandelt werden, haben die Studierenden im Rahmen von vier Wahlpflichtmodulen die Möglichkeit der individuellen Spezialisierung in den obengenannten Fachgebieten. Angeboten werden insbesondere Lehrveranstaltungen zur Grundlagenforschung (bei-spielsweise zu Kontrollmechanismen der zellulären Homöostase, zur Signalweitergabe und zur Memb-randynamik), zur krankheitsbezogenen Forschung (beispielsweise zu metabolischen Netzwerken in ge-sunden und pathologisch veränderten Zellen und zu Signalwegen onkogener Zelltransformation) sowie zur klinisch orientierten Forschung (beispielsweise Forschung an kardiovaskulären Erkrankungen, zur Neuromodulation sowie zur molekularen Pathologie).
Die Regelstudienzeit beträgt ein Jahr und umfasst 60 ECTS-Punkte. Das Curriculum erstreckt sich auf zwei Semester. Im ersten Semester erhalten die Studierenden zunächst eine Einführung in die Molekulare Medizin und behandeln vertieft die Themen guter wissenschaftlicher Praxis. Dies wird gefolgt von drei Blöcken aus Wahlpflichtpraktika in der Forschung und einem Block Wahlpflichtpraktikum in der Biomedizin, in denen die Studierenden Ihren fachlichen Schwerpunkt setzen. Im zweiten Semester wird das Studium dann mit der Masterarbeit abgeschlossen.
Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiums qualifiziert für eine wissenschaftliche Karriere an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ebenso wie für eine berufliche Tätigkeit in medizinischen Einrichtungen oder in der biomedizinischen Industrie.
Berufsperspektiven
Der Bachelor / Master of Science Molekulare Medizin befähigt die Absolvent*innen zu praktischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten in den Bereichen Diagnostik, biomedizinische Forschung, Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle. Zu den Arbeitsbereichen von Molekularmediziner*innen gehören zum Beispiel:
Universitäten / Forschungsinstitute:
Biomedizinische Grundlagenforschung an Universitäten, Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, Großforschungseinrichtungen, etc
Kliniken:
Molekulare Diagnostik in verschiedenen klinischen Disziplinen (Innere Medizin, Kinderheilkunde, Humangenetik, etc.)
Untersuchungslabore:
Molekulare Diagnostik bei medizinischen, biotechnischen, umweltbezogenen und forensischen Fragestellungen
Industrie:
Biomedizinische Grundlagenforschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle, Produktion, Marketing, etc.
Monitoring klinischer Studien bei privaten und öffentlichen Anbietern
Behörden:
Überwachung gesetzlicher Vorschriften z. B. in Untersuchungsämtern
Publikations- und Verlagswesen:
Editor, Wissenschaftsjournalismus
Verwaltung:
Projektkoordination oder Wissenschaftsmanagement
Satzungen
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Zulassungs- und Immatrikulationsordnung (ZImmO)
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Auswahlsatzung M.Sc. Molecular Medicine
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Admissions Regulations for the M.Sc. in Molecular Medicine
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Studien- und Prüfungsordnung M.Sc. Molecular Medicine
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Study and Examination Regulations for the M.Sc. in Molecular Medicine
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Satzung über ergänzende Regelungen zum Zulassungs- und Prüfungsrecht
Bei den auf dieser Seite vom Geschäftsbereich Recht zur Verfügung gestellten Fassungen von Satzungen (insbesondere Zulassungsordnungen und Auswahlsatzungen sowie Studien- und Prüfungsordnungen) handelt es sich überwiegend um sogenannte Lesefassungen. Das heißt, in den Text der ursprünglichen Satzungen wurden jeweils alle nachfolgend vom Senat der Universität beschlossenen Änderungen eingearbeitet; bei den Bachelor- und Masterprüfungsordnungen handelt es sich in der Regel um Ausschnitte der jeweiligen Prüfungsordnung (Rahmenprüfungsordnung, fachspezifische Bestimmungen und Anlagen).
Alle Lesefassungen wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass hierbei unbemerkt Fehler unterlaufen sind. Rechtlich verbindlich sind daher allein die amtlich bekanntgemachten, das heißt in den Amtlichen Bekanntmachungen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau bzw. bis zum Jahr 2000 im Amtsblatt des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums veröffentlichten Satzungen und Änderungssatzungen.
