Angaben darüber, welche Daten durch LinkedIn verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzrichtlinie von LinkedIn.
Bezüglich der Sammlung, Nutzung und Speicherung personenbezogener Daten, die LinkedIn von LinkedIn Nutzer*innen aus den designierten Ländern der DSGVO bereitgestellt werden, haben sich die LinkedIn Corporation und ihre US-amerikanischen Tochterunternehmen („LinkedIn“) den Grundsätzen des EU-US Privacy Shield verpflichtet.
Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch LinkedIn verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten. Ebenso hat die Universität Freiburg keine Kenntnis vom Inhalt Ihrer an LinkedIn übermittelten Daten und kann keine Auskünfte darüber geben, welche Daten über Sie durch die Nutzung des Dienstes LinkedIn gespeichert sind.
Mit der Verwendung von LinkedIn werden Ihre personenbezogenen Daten von der LinkedIn Corporation erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet. LinkedIn übermittelt Ihre Daten dabei von den in der DSGVO designierten Ländern in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und zurück. Derzeit befinden sich die LinkedIn Datenzentren für die Speicherung der Informationen ihrer Mitglieder in den USA und in Singapur.
LinkedIn erfasst und verarbeitet neben Ihren freiwillig eingegebenen Daten wie Profil-, Anmelde-, Kontakt- und Kalenderdaten auch zum Beispiel Standort- und Geräteinformationen sowie Internetprotokolladressen (IP-Adressen). Mittels Cookies oder ähnlicher Technologien kann LinkedIn Sie auch außerhalb der eigenen Dienste und über verschiedene Geräte hinweg identifizieren.
LinkedIn erhebt und analysiert Daten der von Ihnen veröffentlichten und hochgeladenen Inhalte, News und Nachrichten sowie Daten von Partnern und verbundenen Unternehmen, wie zum Beispiel von Ihrem Arbeitsplatz/Ihrer Ausbildungsstätte bereitgestellte Informationen, Webseiten oder Dienste Dritter.
LinkedIn gibt an Ihre personenbezogenen Daten zu verwenden, um Ihnen, unter anderem mithilfe automatisierter Systeme und eigener Schlussfolgerungen weitere Dienste (einschließlich Werbeanzeigen) zur Verfügung zu stellen und diese so anzupassen, dass sie für Sie und andere relevanter und nützlicher sind.
Dazu führt LinkedIn unter Umständen auch Daten intern über verschiedene, in ihrer Datenschutzrichtlinie erfasste Dienste, zusammen.
In welcher Weise LinkedIn die Daten aus dem Besuch von LinkedIn-Seiten für eigene Zwecke verwendet, in welchem Umfang Aktivitäten auf der LinkedIn-Seite einzelnen Nutzer*innen zugeordnet werden, wie lange LinkedIn diese Daten speichert und ob Daten aus einem Besuch der LinkedIn-Seite an Dritte weitergegeben werden, wird von LinkedIn nicht abschließend und klar benannt und der ist der Universität Freiburg nicht bekannt.
Weiterhin gibt LinkedIn an möglicherweise die Dienste Dritter (Partnerunternehmen und externe Dienstleister) zu nutzen, um sie bei der Bereitstellung ihrer Dienste (beispielsweise Wartung, Analyse, Prüfung, Zahlung, Betrugserkennung, Marketing und Entwicklung) zu unterstützen.
Diese Dritten haben in dem Ausmaß Zugang zu Ihren Informationen wie angemessen erforderlich, um die betreffenden Aufgaben für LinkedIn zu erledigen, und sind verpflichtet, Ihre Informationen nicht offenzulegen oder für andere Zwecke zu nutzen.
Sollten Dienste Dritter von LinkedIn für die LinkedIn-Seite der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen personenbezogenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene, aggregierte Informationen über die Aktivität, also etwa die Anzahl der Profil- oder Link-Klicks auf ein bestimmtes Posting oder die Seite, sind für die Universität Freiburg über ihren Account einsehbar. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Dienste auf seiner LinkedIn-Seite zu verhindern oder abzustellen.
Schließlich erhält LinkedIn auch Informationen, wenn Sie zum Beispiel Inhalte ansehen, auch wenn Sie keinen Account erstellt haben (zum Beispiel über ein Öffentliches LinkedIn Profil). Bei diesen sogenannten „Log-Daten” kann es sich um die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu der zuvor aufgerufenen Website und den von Ihnen aufgerufenen Seiten, Ihrem Standort, Ihrem Mobilfunkanbieter, dem von Ihnen genutzten Endgerät (einschließlich Geräte-ID und Anwendungs-ID), die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe und Cookie-Informationen handeln.
Über in Webseiten eingebundene LinkedIn-Buttons oder -Widgets und die Verwendung von Cookies ist es LinkedIn möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem LinkedIn-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden.
Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Buttons und Widgets auf ihren eigenen Webseiten. Auch wenn es sich bei der LinkedIn Corporation um einen außereuropäischen Anbieter handelt, ist dieser in den Designierten Ländern an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.
Möglichkeiten, die Verarbeitung und Sichtbarkeit Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie in Ihrer Kontonavigation unter dem Punkt „Einstellungen und Datenschutz“ unter den verschiedenen dort aufgelisteten Menüpunkten.
Berücksichtigen Sie dabei auch, dass grundsätzlich alle Informationen, die Sie in Ihrem Profil angeben, per Voreinstellung öffentlich sichtbar sind, das heißt Mitglieder, die sich in das Netzwerk einloggen, sowie Kund*innen der LinkedIn-Dienste können sie sich ansehen. Dies gilt auch für Ihre Aktivitäten innerhalb des Dienstes, wie zum Beispiel Kommentare zu Beiträgen, „Gefällt mir“-Markierungen oder die „Folgen“-Funktion. Auch Gruppenmitgliedschaften sind öffentlich sichtbar.
Wenn Sie Beiträge teilen, ist standardmäßig eingestellt, dass dies öffentlich geschieht. In den Optionen können Sie die Sichtbarkeit dieser Beiträge auf Ihre Kontakte beschränken. Sie können bei LinkedIn in den Einstellungen außerdem festlegen, ob Sie Ihre Kontaktliste mit allen Ihren Kontakten teilen wollen. Durch ein sogenanntes Öffentliches Profil sind Ihre Inhalte auch außerhalb von LinkedIn und in Suchmaschinen auffindbar.
Weitere Informationen zu diesen Punkten sind auf den folgenden Seiten der LinkedIn-Hilfe vorhanden:
Informationen über die umfassende Datenerhebung durch LinkedIn und weiteren Datenschutzeinstellmöglichkeiten finden Sie unter folgenden Links:
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit für Fragen zur Datenschutzrichtlinie oder Nutzervereinbarung über die für die designierten Länder verantwortliche Niederlassung von LinkedIn in Irland in Verbindung zu treten:
Postadresse:
LinkedIn Ireland Unlimited Company
Attn: Legal Dept. (Privacy Policy and User Agreement)
Wilton Plaza
Wilton Place, Dublin 2
Ireland
Sie können von LinkedIn unter den oben genannten Kontaktwegen die Löschung eines Teils Ihrer personenbezogenen Daten verlangen (wenn beispielsweise die Erbringung von Dienstleistungen für Sie nicht mehr erforderlich sind).
Es gibt aber auch Datennutzungen, die Sie nicht über die Einstellungen beeinflussen können.
Sollten Sie mit einer solchen Nutzung grundsätzlich nicht einverstanden sein, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, Ihr Konto zu schließen.
Wenn Sie in einem der designierten Länder der DSGVO ansässig sind, haben Sie auch das Recht, beim irischen Datenschutzbeauftragten Beschwerde einzureichen.
2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten
Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über ihren LinkedIn-Account. Die von Ihnen bei LinkedIn eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir Ihre Postings gegebenenfalls teilen oder diese kommentieren oder auch von uns aus Postings verfassen, die auf Ihren Account verweisen. Die von Ihnen frei bei LinkedIn veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Fans und Abonnent*innen zugänglich gemacht.
3. Rechte, Dokumentation, Evaluation
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter kommunikation@zv.uni-freiburg.de erreichen. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.
Das LinkedIn-Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Weitere Informationen zu LinkedIn und anderen sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf www.youngdata.de.
Stand: August 2023
Social Media
Die Sozialen Medien bieten für die Universität Freiburg viele Chancen, insbesondere im Hinblick auf einen offenen, direkten Dialog mit verschiedenen Zielgruppen, einen effizienten Austausch von Wissen und die Darstellung der eigenen Vielfalt.
Sie haben einen Social-Media-Kanal für Ihre Einrichtung angelegt oder möchten einen anlegen? Dann füllen Sie bitte dieses Formular vollständig aus
Die wichtigsten Informationen
Social Media Guidelines
Handreichung zur Nutzung Sozialer
Medien an der Universität Freiburg
Social Media Netiquette
Richtlinie des LfDI zur Nutzung von Sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen
Leitfaden für die „Private Nutzung Sozialer Medien“
Corporate Design für die Sozialen Medien
Bei Unsicherheit, Schwierigkeiten, Fragen oder Anregungen zum Thema Social Media kontaktieren Sie gerne das Social-Media-Team in der Abteilung für Hochschul- und Wissenschaftskommunikation unter socialmedia@zv.uni-freiburg.de.
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Facebook
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Instagram
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LinkedIn
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X (ehemals Twitter)
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Xing
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Bluesky
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Keine Inhalte gefunden.Facebook
Hinweise der Universität Freiburg zur Nutzung von Facebook:
Nutzungskonzept
1. Allgemeines zu Facebook
Facebook ist ein soziales Netzwerk für Texte, Fotos, Videos und Live-Streams. Registrierte Nutzer*innen können über diesen Dienst kostenlos ihre Inhalte veröffentlichen, sich mit anderen Nutzer*innen oder mit Facebook-Seiten vernetzen, deren Beiträge kommentieren, „liken” und teilen.
Die Benutzer*innen können Facebook-Seiten „liken” oder abonnieren, so dass sie deren Nachrichten im eigenen News-Feed lesen können.
Vorteile von Facebook sind seine große Reichweite und – im Gegensatz zu den meisten anderen sozialen Netzwerken – seine Lesbarkeit ohne die Notwendigkeit einer eigenen Anmeldung.
2. Zweck der Nutzung von Facebook durch die Universität Freiburg
Durch die Facebook-Seiten werden die bestehenden Kommunikationskanäle, wie Internetauftritt, Pressemitteilungen, Newsletter, Printprodukte und Veranstaltungen, sinnvoll ergänzt. Mit Hilfe der Facebook-Seite lässt sich ein vielfältiges Bild vom Lernen, Lehren, Forschen und Leben an der Universität Freiburg zeichnen, das sowohl Studieninteressierte anspricht als auch die Identifikation der Studierenden wie der Alumnae und Alumni mit ihrer Hochschule steigert. Zudem können so der Öffentlichkeit Einblicke in Forschung und Lehre der Hochschule sowie in die Arbeit von Einrichtungen der Universität, studentischen Organen und Initiativen vermittelt werden.
Für einige Zielgruppen waren die „klassischen” Instrumente allein (Print und Webseite) nicht mehr ausreichend. Gerade im Hinblick auf die Zielgruppe von Studieninteressierten, Studierenden und Mitarbeiter*innen haben wir festgestellt, dass wir diese viel direkter und schneller über Facebbook erreichen können, zumal interessierte Empfänger einfach unsere Facebook-Seite abonnieren können. Die Facebook-Fanpage ermöglicht eine weitere weitreichende Verbreitung unserer Meldungen, Stories und Impressionen und eine unmittelbare Reaktion auf das jeweilige Geschehen.
Zudem ist Facebook ein Kanal zur Kommunikation und zum Zuhören. Hier können sich Studierende und Studieninteressierte niederschwellig und unkompliziert mit Fragen, Anregungen oder auch Kritik an ihre Hochschule wenden. So ermöglicht Facebook als „Zuhörmedium” der Universität eine enge, direkte Kommunikation auf Augenhöhe mit ihren Zielgruppen. Facebook kann so insgesamt ein informatives, einladendes, menschliches Bild der Hochschule vermitteln.
3. Art und Umfang der Nutzung von Facebook durch die Universität Freiburg
Die Facebook-Seite der Universität Freiburg informiert die Nutzer*innen über aktuelle Berichterstattung zu universitären Themen, Veranstaltungen, Nachrichten aus Wissenschaft, Forschung und Lehre, Serviceangeboten, Studierendenjobs sowie sonstiges Wissenswertes rund um den Campus. Wir nutzen Facebook hingegen nicht als Beratungskanal. Anfragen, die uns über den zur Seite gehörenden Facebook-Nachrichtenkanal erreichen, werden direkt an die zuständige Stelle weitervermittelt und auf Kommunikationskanäle wie Telefon und E-Mail verwiesen.
Regelmäßige Inhalte der Beiträge auf der Facebook-Seite der Universität Freiburg sind:
4. Verantwortlichkeiten für die redaktionelle/technische Betreuung
Die Verantwortlichkeit für die redaktionelle Betreuung liegt bei der/dem Pressesprecher*in der Universität Freiburg sowie der dazugehörigen Abteilung Hochschul- und Wissenschaftskommunikation, insbesondere der/dem Social-Media-Koordinator*in.
5. Alternative Informations- und Kontaktmöglichkeiten
Wir weisen die Nutzer*innen darauf hin, dass der Facebook-Kanal lediglich eine zusätzliche Option darstellt, um mit der Universität Freiburg in Kontakt zu treten oder Informationen von dieser zu erhalten. Alternativ können die wesentlichen der über Facebook angebotenen Informationen auch über die entsprechenden Verlinkungen auf unserer Website oder auf den weiteren verlinkten Webseiten abgerufen werden.
6. Selbstverpflichtung
Das Facebook-Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Stand: August 2019
Folgeabschätzung
Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist nach der allgemeinen Regel des Art. 35 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dann vorzunehmen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Die „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ macht die Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO zur Pflicht.
Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen
Das Facebook-Angebot der Universität Freiburg selbst löst diese Folge aufgrund des nur sehr geringen Umfangs seiner eigenen Datenverarbeitung (siehe dazu die Datenschutzerklärung zu Facebook) nicht aus. Allerdings haben die Postings oft einen direkten Personenbezug. Die Universität Freiburg achtet daher bei der Erstellung und Veröffentlichung eigener Inhalte darauf, dass neben dem Urheberrecht der Fotos auch die Bildrechte der Abgebildeten berücksichtigt werden. Wird in den Beiträgen der Universität Freiburg Bezug zu anderen Facebook-Nutzer*innen hergestellt (durch Teilen oder Erwähnen), so werden nur die Daten verarbeitet, die diese selbst und freiwillig angegeben haben (Nutzername und Postings).
Jedoch stellt aus Sicht der Universität Freiburg die Facebook-Nutzung an sich aufgrund ihrer weitreichenden Auswirkungen, hinsichtlich der Auswertung der Daten durch die Facebook Ireland Ltd. zu Werbezwecken und Ähnlichem, eine Verarbeitung mit hohem Risiko dar, für die aufgrund der gemeinsamen Verantwortung von Seitenbetreiber (Universität Freiburg) und Dienstanbieter (Facebook) eine Datenschutzfolgenabschätzung vorzunehmen ist.
Denn durch die Nutzung eines Facebook-Accounts begibt sich der/die jeweilige Nutzer*in unter die systematische Beobachtung durch die Facebook Ireland Ltd. Hierbei können auch sensible Daten wie politische Einstellungen, die sexuelle Orientierung oder gesundheitliche Probleme offenbart werden, die miteinander verknüpft und zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils verwendet werden können. Auch besonders schutzwürdige Personen wie etwa Jugendliche können Facebook-Nutzer*innen und damit Betroffene sein. Selbst beim bloß passiven Mitlesen von Facebook ohne eigenen Account können durch die Erhebung von Log-Daten sensible Daten erhoben werden, etwa durch die vorher besuchten Webseiten oder die Standortdaten des/der Nutzers/Nutzerin.
Dies gilt umso mehr, als dass die Facebook Ireland Ltd. nicht oder nur eingeschränkt überprüft werden kann. Da die Daten von in Deutschland ansässigen Nutzer*innen nicht innerhalb Deutschlands, sondern in Irland verarbeitet werden, bestehen höheren Hürden für den Zugang zu (gerichtlichem) Rechtsschutz als bei einem in Deutschland ansässigen Unternehmen.
Die Universität Freiburg geht insofern davon aus, dass sie als öffentliche Stelle, die ein soziales Netzwerk zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen nutzt, eine Mitverantwortung trägt.
Mitverantwortung bedeutet dabei nicht, dass die Universität Freiburg die Datenschutzkonformität der Produkte der Facebook Ireland Ltd. bestätigt oder garantiert. Dies kann sie unter den gegebenen Umständen nicht leisten. Mitverantwortung bedeutet vielmehr, dass die Universität Freiburg sich und anderen die Risiken sozialer Netzwerke bewusst macht. Aktuell sind die sozialen Netzwerke in vielen Punkten aus datenschutzrechtlicher Sicht verbesserungsbedürftig. Deshalb werden den Facebook-Nutzer*innen durch Verweise auf die Homepage der Universität Freiburg alternative, datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt.
Auf die Risiken, die generell mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen, werden die Nutzer*innen zudem in der Datenschutzerklärung zu Facebook der Facebook-Seite der Universität Freiburg hingewiesen.
Zu diesen Maßnahmen hat sich die Universität Freiburg in ihrem Nutzungskonzept verpflichtet. Vor- und Nachteile der Facebook-Nutzung werden danach regelmäßig unter Einbeziehung der Nutzungsbedingungen der Facebook Ireland Ltd. evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts erfolgt jährlich und berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur und das Nutzungsverhalten der Netzwerke.
Die Facebook-Nutzung ist damit in ein Maßnahmenpaket (Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Disclaimer und Netiquette) eingebettet. Die Abschätzung der Folgen der Facebooknutzung der Universität Freiburg stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar:
1. Risikoidentifikation
Die eingangs beschriebenen Risiken, die mit einer Nutzung von Facebook einhergehen, bestehen grundsätzlich unabhängig von der eigenen Facebook-Nutzung der Universität Freiburg. Auch wird durch die Postings der Universität Freiburg selbst in der überwiegenden Zahl der Fälle kein Bezug zu sensiblen personenbezogenen Daten hergestellt, sondern es werden eigene, sachbezogene Inhalte verbreitet.
Schließlich sind die Daten, die durch die Interaktion mit der Facebook-Seite der Universität Freiburg oder anderen Accounts verarbeitet werden – nämlich der in den Kommentaren sichtbare Accountname eines Facebook-Nutzers/einer Facebook-Nutzerin – schon öffentlich/ allgemein zugänglich/ frei im Internet verfügbar.
Jedoch werden sie durch das Erscheinen auf der Facebook-Seite der Universität Freiburg und die Wechselbeziehung einer breiteren/„spezifischeren“ Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und erreichen so unter Umständen eine größere Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung als ohne diese Interaktion. Auch lässt sich so das Interesse an der Universität Freiburg an der Fan- oder Abonnenten-Eigenschaft oder an regelmäßigen Beiträgen ablesen. Schließlich werden auch beim passiven Mitlesen der Facebook-Seite durch die Nutzer*innen Logdaten durch Facebook erhoben.
Durch die eigene Facebook-Nutzung erhöht die Universität Freiburg also die Menge der Daten, die von der Facebook Ireland Ltd. verwendet und ausgewertet werden.
2. Risikoanalyse
Durch die Erweiterung des Verbreitungskreises und die Vergrößerung der Verknüpfungsmöglichkeiten wird die Verarbeitung der Daten für andere Zwecke durch die Facebook Ireland Ltd. und eine heimliche Profilbildung begünstigt. Auch kann die Offenheit für Besucher*innen-Beiträge zu nachteiligen gesellschaftlichen Folgen wie unangebrachten oder diskriminierenden Kommentaren oder der Verbreitung sensibler Daten führen.
Mögen diese Schäden sich bei einer Verursachung durch die Facebook Ireland Ltd. selbst als wesentlich darstellen, so werden diese durch die Facebook-Seite der Universität Freiburg nur in begrenztem Maße erhöht. Denn die Daten sind zu einem wesentlichen Teil schon für die Facebook Ireland Ltd. verfügbar. Insbesondere entsteht durch das Angebot der Universität Freiburg kein Zwang, einen Facebook-Account zu erstellen, da genügend alternative Kontakt- und Informationsmöglichkeiten zur Universität Freiburg bestehen.
Auch sind die Themen Wissenschaft, Lehre, Forschung etc. nur in begrenztem Maß geeignet, hasserfüllte Debatten auszulösen, sodass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens sehr begrenzt ist.
3. Risikobewertung
Insgesamt ist das durch die Facebook-Seite der Universität Freiburg verursachte zusätzliche Risiko daher als gering bis mittel einzustufen.
Zudem ist die Durchführung von Abhilfemaßnahmen möglich, die das Risiko weiter senken. Ein Großteil dieser Maßnahmen liegt in der Verantwortung des Nutzers: Der/die Nutzer*in kann sich durch verschiedene Einstellungen bis zu einem gewissen Grad schützen, etwa durch das Löschen seines Browserverlaufs, das Deaktivieren von Cookies, oder die fehlende Standortfreigabe bei der Verwendung von Fotos. Allerdings verlangt Facebook im Gegensatz zu zum Beispiel Twitter einen Klarnamen.
Zudem ermöglicht die kontinuierliche redaktionelle Betreuung ein Eingreifen bei ehr- oder persönlichkeitsverletzenden Kommentaren bis hin zur Sperrung des Accounts. Die Universität Freiburg hat hier für die Nutzung seines Angebots eine Netiquette formuliert, auf deren Einhaltung sie bei der Betreuung der Seite achten wird.
4. Ergebnis
Die Facebook-Nutzung durch die Universität Freiburg ist angesichts der beschriebenen Risiken und verbindlich vorgesehenen Maßnahmen vertretbar. Die Universität Freiburg verpflichtet sich, die weitere Entwicklung zu beobachten und die hier vorgenommene Prüfung regelmäßig zu wiederholen und ggfls. fortzuentwickeln.
Stand: August 2019
Datenschutzerklärung
Die Universität Freiburg nutzt den hier angebotenen Nachrichtendienst Facebook über die technische Plattform und die Dienste der Facebook Inc., 1601 Willow Road Menlo Park, CA 94025, USA: https://www.facebook.com/unifreiburg
Verantwortlich für die Datenverarbeitung von außerhalb der Vereinigten Staaten lebenden Personen ist die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie die hier angebotene Facebook-Seite und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (zum Beispiel, Teilen, Bewerten, Kommentieren). Alternativ können Sie die über diese Seite angebotenen studien- oder arbeitsrelevanten Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de abrufen.
1. Von Facebook verarbeitete Daten:
Angaben darüber, welche Daten durch Facebook verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung von Facebook:
Die Facebook Ireland Ltd. hat sich den Grundsätzen des EU-US Privacy Shield verpflichtet.
Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch Facebook verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten.
Mit der Verwendung von Facebook werden Ihre personenbezogenen Daten von der Facebook Ireland Ltd. erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet und dabei, unabhängig von Ihrem Wohnsitz, in die Vereinigten Staaten, Irland und jedes andere Land, in dem die Facebook Ireland Ltd. geschäftlich tätig wird, übertragen, dort gespeichert und genutzt.
Facebook verarbeitet dabei zum einen Ihre freiwillig eingegebenen Daten wie Name und Nutzername, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder die Kontakte Ihres Adressbuches, wenn Sie dieses hochladen oder synchronisieren.
Zum anderen wertet Facebook aber auch die von Ihnen geteilten Inhalte daraufhin aus, an welchen Themen Sie interessiert sind, speichert und verarbeitet vertrauliche Nachrichten, die Sie direkt an andere Nutzer*innen schicken und kann Ihren Standort anhand von GPS-Daten, Informationen zu Drahtlosnetzwerken oder über Ihre IP-Adresse bestimmen, um Ihnen Werbung oder andere Inhalte zukommen zu lassen.
Zur Auswertung benutzt die Facebook Ireland Ltd. unter Umständen Analyse-Tools wie Facebook-Insights oder Google-Analytics. Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf eine Nutzung solcher Tools durch die Facebook Ireland Ltd. und wurde über einen solchen potentiellen Einsatz auch nicht informiert. Sollten Tools dieser Art von der Facebook Ireland Ltd. für die Fanpage der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen personenbezogenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene, zusammengefasste Informationen über die Aktivität, also etwa die Anzahl der Profil- oder Link-Klicks auf ein bestimmtes Posting oder auf die Seite, sind für die Universität Freiburg über ihren Account einsehbar. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Tools auf seiner Facebook-Fanpage zu verhindern oder abzustellen.
Schließlich erhält Facebook auch Informationen, wenn Sie zum Beispiel Inhalte ansehen, auch wenn Sie keinen Account erstellt haben. Bei diesen sogenannten „Log-Daten” kann es sich um die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu den von Ihnen aufgerufenen Webseiten, Ihrem Standort, Ihrem Mobilfunkanbieter, dem von Ihnen genutzten Endgerät (einschließlich Geräte-ID und Anwendungs-ID), die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe und Cookie-Informationen handeln.
Über in Webseiten eingebundene Facebook-Buttons oder -Widgets und die Verwendung von Cookies ist es Facebook möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem Facebook-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Buttons und Widgets auf ihren eigenen Webseiten.
Auch wenn es sich bei der Facebook Ireland Ltd. um einen außereuropäischen Anbieter handelt, der eine europäische Niederlassung nur in Irland hat, ist dieser an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.
Möglichkeiten, die Verarbeitung Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie bei den allgemeinen Einstellungen Ihres Facebook-Kontos unter den verschiedenen dort aufgelisteten Menüpunkten.
Weitere Informationen zu diesen Punkten sind auf der folgenden Facebook-Supportseite vorhanden:
Facebook: Privacy
Facebook: Ihre Daten
Facebook: Datenerhebung
Facebook: Personalisierungs- und Datenschutzeinstellungen
Facebook: Datenschutzformular
Facebook: Einspruchsrechte
2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten:
Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über Ihren Facebook-Account. Die von Ihnen bei Facebook eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir Ihre Postings gegebenenfalls teilen oder diese kommentieren oder auch von uns aus Postings verfassen, die auf Ihren Account verweisen. Die von Ihnen frei bei Facebook veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Fans und Abonennt*innen zugänglich gemacht.
3. Rechte, Dokumentation, Evaluation:
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter kommunikation@zv.uni-freiburg.de erreichen. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.
Diese Datenschutzerklärung finden Sie hier in der jeweils geltenden Fassung. Im Fall von Änderungen der Datenschutzerklärung werden Sie die Vorversionen verlinkt finden.
Das dem Angebot zugrunde liegende Konzept finden Sie im Facebook-Nutzungskonzept. Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Weitere Informationen zu Facebook und anderen sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf www.youngdata.de.
Stand: August 2019
Disclaimer
Vernetzung und Kommunikation mit anderen Facebook-Nutzer*innen und Facebook-Seiten
Das Abonnieren oder Liken anderer Facebook-Seiten oder das Liken von Postings oder Kommentaren durch die Universität Freiburg beinhaltet keinerlei Aussage über das Verhältnis der Universität Freiburg zu diesen Facebook-Seiten und Nutzer*innen oder den von diesen veröffentlichten Inhalten. Insbesondere bedeutet es keine Zustimmung oder Empfehlung für ihre Fans. Vielmehr sieht die Universität Freiburg das Abonnieren anderer Facebook-Seiten oder das Liken von Posts und Kommentaren als eine Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Organen, Personen und Institutionen zur schnellen Verbreitung und Kenntnisnahme von Informationen, die einen Bezug zum Thema Wissenschaft aufweisen.
Die Universität Freiburg wird nicht alle ihre Abonnent*innen abonnieren. Auch das Nicht-Abonnieren einer Fanpage durch die Universität Freiburg hat keinen Aussagegehalt, insbesondere bedeutet es keine Ablehnung und kein Desinteresse der Universität Freiburg gegenüber der jeweiligen Facebook-Seite.
Art und Weise und Zweck der Nutzung
Die Universität Freiburg nutzt ihre Facebook-Seite für eigene Postings und Shares im Rahmen der von ihr in ihrem Nutzungskonzept geschilderten Weise. Sie ist auch über direkte Nachrichten, den Facebook-Messenger, erreichbar und wird gegebenenfalls auf Kommentare antworten, soweit es hier um den Austausch von Informationen zu Themen mit Universitätsbezug geht. Für alle Arten von Anfragen stehen vorrangig Kontaktmöglichkeiten außerhalb von Facebook zur Verfügung wie zum Beispiel E-Mails an: info@uni-freiburg.de. Eine ausführliche Beratung zum Beispiel zum Studium erfolgt nicht, sondern es wird per Website-Link an die entsprechende Telefon- und E-Mail-Kontakte der Universität Freiburg verwiesen.
Facebook und Datenschutz
Die Nutzung von Facebook durch die Universität Freiburg beinhaltet keine Befürwortung dieses Mediums oder des Unternehmens oder der Datenschutzerklärung der Facebook Ireland Ltd. Die Universität Freiburg empfiehlt allen Nutzer*innen, sich über die Verarbeitung ihrer Daten durch Facebook zu informieren und ihre Privatsphäre so gut es geht zu schützen: Dies beinhaltet die Lektüre der Richtlinien der Facebook Ireland Ltd. Wesentliche Gesichtspunkte sind auch in der eigenen Datenschutzerklärung der Universität Freiburg zu ihrer Facebook-Nutzung zusammengefasst.
Zudem sollte jede*r Nutzer*in zumindest folgende Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre vornehmen:
(zum Beispiel durch Nutzung des Ghostery-AddOn im Browser)
Stand: August 2019
Instagram
Hinweise der Universität Freiburg zur Nutzung von Instagram:
Nutzungskonzept
1. Allgemeines zu Instagram
Instagram ist ein soziales Netzwerk für Fotos und Videos mit kurzen Begleittexten sowie für kurze Stories aus mehreren Fotos und/oder Videos. Registrierte Nutzer*innen können über diesen Dienst kostenlos ihre Inhalte veröffentlichen, sich mit anderen Nutzer*innen vernetzen, deren Beiträge kommentieren und „liken“. Die Benutzer*innen können Profile abonnieren, so dass sie deren Nachrichten im eigenen Instagram-Feed lesen können. Vorteile von Instagram sind seine große Reichweite und die Nutzung von Hashtags zur thematischen Zuordnung und Suche von Inhalten.
2. Zweck der Nutzung von Instagram durch die Universität Freiburg
Durch das Instagram-Profil werden die bestehenden Kommunikationskanäle, wie Internetauftritt, Pressemitteilungen, Newsletter, Printprodukte und Veranstaltungen, sinnvoll ergänzt. Mit Hilfe des Instagram-Profils lässt sich ein vielfältiges Bild vom Lernen, Lehren, Forschen und Leben an der Universität Freiburg zeichnen, das sowohl Studieninteressierte anspricht, als auch die Identifikation der Studierenden wie der Alumnae und Alumni mit ihrer Hochschule steigert. Zudem können so der Öffentlichkeit Einblicke in Forschung und Lehre der Hochschule sowie in die Arbeit von Einrichtungen der Universität, studentischen Organen und Initiativen vermittelt werden.
Für einige Zielgruppen waren die „klassischen“ Instrumente allein (Print und Webseite) nicht mehr ausreichend. Gerade im Hinblick auf die Zielgruppe von Studieninteressierten und Studierenden haben wir festgestellt, dass wir diese viel direkter und schneller über Instagram erreichen können, zumal interessierte Empfänger einfach unser Profil abonnieren können. Das Instagram-Profil ermöglicht eine weitreichende Verbreitung unserer Fotos, Stories und Impressionen und eine unmittelbare Reaktion auf das jeweilige Geschehen.
Zudem ist Instagram ein Kanal zur Kommunikation und zum Zuhören. Hier können sich Studierende und Studieninteressierte niederschwellig und unkompliziert mit Fragen, Anregungen oder auch Kritik an ihre Hochschule wenden. So ermöglicht Instagram als „Zuhörmedium“ der Universität eine enge, direkte Kommunikation auf Augenhöhe mit ihren jungen Zielgruppen. Instagram kann so insgesamt ein informatives, einladendes, menschliches Bild der Hochschule vermitteln.
3. Art und Umfang der Nutzung von Instagram durch die Universität Freiburg
Das Instagram-Profil der Universität Freiburg informiert die Nutzer*innen über Wissenswertes rund um den Campus, aber auch über aktuelle universitäre Themen, Veranstaltungen und Serviceangebote. Die Universität Freiburg nutzt Instagram hingegen nicht als Beratungskanal. Anfragen, die uns über den zur Seite gehörenden Instagram-Nachrichtenkanal erreichen, werden direkt an die zuständige Stelle weitervermittelt und auf Kommunikationskanäle wie Telefon und E-Mail verwiesen.
Regelmäßige Inhalte der Beiträge auf @unifreiburg sind:
4. Verantwortlichkeiten für die redaktionelle/technische Betreuung
Die Verantwortlichkeit für die redaktionelle Betreuung liegt bei der/dem Pressesprecher*in der Universität Freiburg sowie der dazugehörigen Abteilung Hochschul- und Wissenschaftskommunikation, insbesondere der/dem Social-Media-Koordinator*in.
5. Alternative Informations- und Kontaktmöglichkeiten
Wir weisen die Nutzer*innen darauf hin, dass der Facebook-Kanal lediglich eine zusätzliche Option darstellt, um mit der Universität Freiburg in Kontakt zu treten oder Informationen von dieser zu erhalten. Alternativ können die wesentlichen der über Facebook angebotenen Informationen auch über die entsprechenden Verlinkungen auf unserer Website oder auf den weiteren verlinkten Webseiten abgerufen werden.
6. Selbstverpflichtung
Das Instagram-Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Stand: August 2019
Folgeabschätzung
Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist nach der allgemeinen Regel des Art. 35 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dann vorzunehmen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Die „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ macht die Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO zur Pflicht.
Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen
Das Instagram-Angebot der Universität Freiburg selbst löst diese Folge aufgrund des nur sehr geringen Umfangs seiner eigenen Datenverarbeitung (siehe dazu die Datenschutzerklärung zu Instagram) nicht aus. Allerdings haben einige der Postings einen direkten Personenbezug. Die Universität Freiburg achtet daher bei der Erstellung und Veröffentlichung eigener Inhalte darauf, dass neben dem Urheberrecht der Fotos auch die Bildrechte der Abgebildeten berücksichtigt werden. Wird in den Beiträgen der Universität Freiburg Bezug zu anderen Instagram-Nutzer*innen hergestellt (durch Re-Posten oder Erwähnen), so werden nur die Daten verarbeitet, die diese selbst und freiwillig angegeben haben (Nutzername und Postings).
Jedoch stellt aus Sicht der Universität Freiburg die Instagramnutzung an sich aufgrund ihrer weitreichenden Auswirkungen, hinsichtlich der Auswertung der Daten durch die Facebook Ireland Ltd., zu der Instagram gehört, zu Werbezwecken und Ähnlichem, eine Verarbeitung mit hohem Risiko dar, für die eine Datenschutzfolgenabschätzung vorzunehmen ist.
Denn durch die Nutzung eines Instagram-Accounts begibt sich der/die jeweilige Nutzer*in unter die systematische Beobachtung durch Instagram. Hierbei können auch sensible Daten wie politische Einstellungen, die sexuelle Orientierung oder gesundheitliche Probleme offenbart werden, die miteinander verknüpft und zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils verwendet werden können. Auch besonders schutzwürdige Personen wie etwa Jugendliche können Instagram-Nutzer*innen und damit Betroffene sein. Auch von ihnen können durch die Erhebung von Log-Daten sensible Daten erhoben werden, etwa durch die vorher besuchten Webseiten oder die Standortdaten des Nutzers/der Nutzerin.
Dies gilt umso mehr, als dass Instagram nicht oder nur eingeschränkt überprüft werden kann. Da die Daten von in Deutschland ansässigen Nutzer*innen nicht innerhalb Deutschlands, sondern in Irland verarbeitet werden, bestehen höheren Hürden für den Zugang zu (gerichtlichem) Rechtsschutz als bei einem in Deutschland ansässigen Unternehmen.
Die Universität Freiburg geht insofern davon aus, dass sie als öffentliche Stelle, die ein soziales Netzwerk zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen nutzt, eine Mitverantwortung trägt.
Mitverantwortung bedeutet dabei nicht, dass die Universität Freiburg die Datenschutzkonformität der Produkte von Instagram bestätigt oder garantiert. Dies kann sie unter den gegebenen Umständen nicht leisten. Mitverantwortung bedeutet vielmehr, dass die Universität Freiburg sich und anderen die Risiken sozialer Netzwerke bewusst macht. Aktuell sind die sozialen Netzwerke in vielen Punkten aus datenschutzrechtlicher Sicht verbesserungsbedürftig. Deshalb werden den Instagram-Nutzer*innen durch Verweise auf die Homepage der Universität Freiburg alternative, datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt.
Auf die Risiken, die generell mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen, werden die Nutzer*innen zudem in der Datenschutzerklärung des Instagram-Profils der Universität Freiburg hingewiesen.
Zu diesen Maßnahmen hat sich die Universität Freiburg in ihrem Nutzungskonzept verpflichtet. Vor- und Nachteile der Instagram-Nutzung werden danach regelmäßig unter Einbeziehung der Nutzungsbedingungen von Instagram evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts erfolgt jährlich und berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur und das Nutzungsverhalten der Netzwerke.
Die Instagram-Nutzung ist damit in ein Maßnahmenpaket (Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Disclaimer und Netiquette) eingebettet. Die Abschätzung der Folgen der Instagram-Nutzung der Universität Freiburg stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar:
1. Risikoidentifikation
Die eingangs beschriebenen Risiken, die mit einer Nutzung von Instagram einhergehen, bestehen grundsätzlich unabhängig von der eigenen Instagram-Nutzung der Universität Freiburg. Auch wird durch die Postings der Universität Freiburg selbst in der überwiegenden Zahl der Fälle kein Bezug zu sensiblen personenbezogenen Daten hergestellt, sondern es werden eigene, sachbezogene Inhalte verbreitet.
Schließlich sind die Daten, die durch die Interaktion mit dem Instagram-Profil der Universität Freiburg oder anderen Profile verarbeitet werden – nämlich der in den Kommentaren sichtbaren Accountname eines Instagram-Nutzers/einer Instagram-Nutzerin – schon öffentlich/ allgemein zugänglich/frei im Internet verfügbar.
Jedoch werden sie durch das Erscheinen auf dem Instagram-Profil der Universität Freiburg und die Wechselbeziehung einer breiteren/“spezifischeren“ Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und erreichen so unter Umständen eine größere Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung als ohne diese Interaktion. Auch lässt sich so das Interesse an der Universität Freiburg an der Abonnenten-Eigenschaft oder an regelmäßigen Beiträgen ablesen.
Durch die eigene Instagram-Nutzung erhöht die Universität Freiburg also die Menge der Daten, die von Instagram verwendet und ausgewertet werden.
2. Risikoanalyse
Durch die Erweiterung des Verbreitungskreises und die Vergrößerung der Verknüpfungsmöglichkeiten wird die Verarbeitung der Daten für andere Zwecke durch Instagram und eine heimliche Profilbildung begünstigt. Auch kann die Offenheit für Besucher*innen-Beiträge zu nachteiligen gesellschaftlichen Folgen wie unangebrachten oder diskriminierenden Kommentaren oder der Verbreitung sensibler Daten führen.
Mögen diese Schäden sich bei einer Verursachung durch Instagram selbst als wesentlich darstellen, so werden diese durch das Instagram-Profil der Universität Freiburg nur in begrenztem Maße erhöht. Denn die Daten sind zu einem wesentlichen Teil schon für Instagram verfügbar. Insbesondere entsteht durch das Angebot der Universität Freiburg kein Zwang, einen Instagram-Account zu erstellen, da genügend alternative Kontakt- und Informationsmöglichkeiten zur Universität Freiburg bestehen.
Auch sind die Themen Campusleben, Wissenschaft, Lehre, Forschung etc. nur in begrenztem Maß geeignet, hasserfüllte Debatten auszulösen, sodass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens sehr begrenzt ist.
3. Risikobewertung
Insgesamt ist das durch das Instagram-Profil Universität Freiburg verursachte zusätzliche Risiko daher als gering bis mittel einzustufen.
Zudem ist die Durchführung von Abhilfemaßnahmen möglich, die das Risiko weiter senken. Ein Großteil dieser Maßnahmen liegt in der Verantwortung des Nutzers: Der/die Nutzer*in kann sich durch verschiedene Einstellungen bis zu einem gewissen Grad schützen, etwa durch das Löschen seines Browserverlaufs, das Deaktivieren von Cookies, oder die fehlende Standortfreigabe bei der Verwendung von Fotos.
Zudem ermöglicht die kontinuierliche redaktionelle Betreuung ein Eingreifen bei ehr- oder persönlichkeitsverletzenden Kommentaren bis hin zur Sperrung des Accounts. Die Universität Freiburg hat hier für die Nutzung seines Angebots eine Netiquette formuliert, auf deren Einhaltung sie bei der Betreuung der Seite achten wird.
4. Ergebnis
Die Instagram-Nutzung durch die Universität Freiburg ist angesichts der beschriebenen Risiken und verbindlich vorgesehenen Maßnahmen vertretbar. Die Universität Freiburg verpflichtet sich, die weitere Entwicklung zu beobachten und die hier vorgenommene Prüfung regelmäßig zu wiederholen und gegebenenfalls fortzuentwickeln.
Stand: August 2019
Datenschutzerklärung
Die Universität Freiburg nutzt den hier angebotenen Nachrichtendienst Facebook über die technische Plattform und die Dienste der Facebook Inc., 1601 Willow Road Menlo Park, CA 94025, USA: https://www.instagram.com/unifreiburg/.
Verantwortlich für die Datenverarbeitung von außerhalb der Vereinigten Staaten lebenden Personen ist die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie die hier angebotene Facebook-Fanpage und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (zum Beispiel, Teilen, Bewerten, Kommentieren). Alternativ können Sie die über diese Seite angebotenen studien- oder arbeitsrelevanten Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de abrufen.
1. Von Instagram verarbeitete Daten
Angaben darüber, welche Daten durch Instagram verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung von Instagram.
Instagram hat sich als Teil der Facebook Ireland Ltd. den Grundsätzen des EU-US Privacy Shield verpflichtet.
Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch Instagram verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten.
Mit der Verwendung von Instagram werden Ihre personenbezogenen Daten von der Facebook Ireland Ltd. erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet und dabei unabhängig von Ihrem Wohnsitz in die Vereinigten Staaten, Irland und jedes andere Land, in dem die Facebook Ireland Ltd. geschäftlich tätig wird, übertragen, dort gespeichert und genutzt.
Instagram verarbeitet dabei zum einen Ihre freiwillig eingegebenen Daten wie Name und Nutzername, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder die Kontakte Ihres Adressbuches, wenn Sie dieses hochladen oder synchronisieren.
Zum anderen wertet Instagram aber auch die von Ihnen geteilten Inhalte daraufhin aus, an welchen Themen Sie interessiert sind, speichert und verarbeitet vertrauliche Nachrichten, die Sie direkt an andere Nutzer_innen schicken und kann Ihren Standort anhand von GPS-Daten, Informationen zu Drahtlosnetzwerken oder über Ihre IP-Adresse bestimmen, um Ihnen Werbung oder andere Inhalte zukommen zu lassen.
Zur Auswertung benutzt Instagram unter Umständen Analyse-Tools wie Instagram-Insights oder Google-Analytics. Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf eine Nutzung solcher Tools durch Instagram und wurde über einen solchen potentiellen Einsatz auch nicht informiert. Sollten Tools dieser Art von der Instagram für das Instagram-Profil der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen personenbezogenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene, zusammengefasste Informationen über die Aktivität, also etwa die Anzahl der Likes oder Klicks auf ein bestimmtes Posting oder das Profil, sind für die Universität Freiburg über ihren Account einsehbar. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Tools auf seinem Instagram-Profil zu verhindern oder abzustellen.
Über in Webseiten eingebundene Widgets und die Verwendung von Cookies ist es Instagram möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem Instagram-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Widgets auf ihren eigenen Webseiten.
Auch wenn es sich bei Instagram um einen außereuropäischen Anbieter handelt, der nur eine europäische Niederlassung in Irland hat, ist dieser an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.
Möglichkeiten, die Verarbeitung Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie bei den allgemeinen Einstellungen Ihres Instagram-Profils unter den verschiedenen dort aufgelisteten Menüpunkten.
Instagram: Privacy
Instagram: Ihre Daten
Instagram: Datenerhebung
Instagram: Personalisierungs- und Datenschutzeinstellmöglichkeiten
Instagram: Datenschutzformular
Instagram: Einspruchsrechte
2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten
Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über ihren Facebook-Account. Die von Ihnen bei Facebook eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir Ihre Postings gegebenenfalls teilen oder diese kommentieren oder auch von uns aus Postings verfassen, die auf Ihren Account verweisen. Die von Ihnen frei bei Facebook veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Fans und Abonennt_innen zugänglich gemacht.
3. Rechte, Dokumentation, Evaluation
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter kommunikation@zv.uni-freiburg.de erreichen. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.
Diese Datenschutzerklärung finden Sie hier in der jeweils geltenden Fassung. Im Fall von Änderungen der Datenschutzerklärung werden Sie die Vorversionen verlinkt finden.
Das dem Angebot zugrunde liegende Konzept finden Sie im Instagram-Nutzungskonzept. Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Weitere Informationen zu Instagram und anderen sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf www.youngdata.de.
Stand: August 2019
Disclaimer
Vernetzung und Kommunikation mit anderen Instagram-Profilen
Das Abonnieren oder Liken anderer Instagram-Profile oder das Liken von Postings oder Kommentaren durch die Universität Freiburg beinhaltet keinerlei Aussage über das Verhältnis der Universität Freiburg zu diesen Profilen oder den von diesen veröffentlichten Inhalten. Insbesondere bedeutet es keine Zustimmung oder Empfehlung für ihre Abonnenten. Vielmehr sieht die Universität Freiburg das Abonnieren anderer Profile oder das Liken von Posts und Kommentaren als eine Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Organen, Personen und Institutionen zur schnellen Verbreitung und Kenntnis von Informationen, die einen Bezug zu universitären Themen aufweisen.
Die Universität Freiburg wird nicht alle ihre Abonnent_innen abonnieren. Auch das Nicht-Abonnieren eines Profils durch die Universität Freiburg hat keinen Aussagegehalt, insbesondere bedeutet es keine Ablehnung und kein Desinteresse der Universität Freiburg gegenüber dem jeweiligen Profil.
Art und Weise und Zweck der Nutzung
Die Universität Freiburg nutzt ihr Instagram-Profil für eigene Postings und Reposts im Rahmen der von ihr in ihrem Nutzungskonzept geschilderten Weise. Sie ist auch über direkte Nachrichten erreichbar und wird gegebenenfalls auf Kommentare antworten, soweit es hier um den Austausch von Informationen zu Themen mit Universitätsbezug geht. Für alle Arten von Anfragen stehen vorrangig Kontaktmöglichkeiten außerhalb von Instagram zur Verfügung wie zum Beispiel E-Mails an: info@uni-freiburg.de. Eine ausführliche Beratung zum Beispiel zum Studium erfolgt nicht, sondern es wird per Website-Link an die entsprechenden Telefon- und E-Mail-Kontakte der Universität Freiburg verwiesen.
Instagram und Datenschutz
Die Nutzung von Instagram durch die Universität Freiburg beinhaltet keine Befürwortung dieses Mediums oder des Unternehmens oder der Datenschutzerklärung Instagram. Die Universität Freiburg empfiehlt allen Nutzer*innen, sich über die Verarbeitung ihrer Daten durch Instagram zu informieren und ihre Privatsphäre so gut es geht zu schützen: Dies beinhaltet die Lektüre der Datenschutzrichtlinie von Instagram. Wesentliche Gesichtspunkte sind auch in der eigenen Datenschutzerklärung der Universität Freiburg zu ihrer Instagram-Nutzung zusammengefasst.
Zudem sollte jede*r Nutzer*in zumindest folgende Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre vornehmen:
LinkedIn
Hinweise der Universität Freiburg zur Nutzung von LinkedIn:
Nutzungskonzept
1. Allgemeines zu LinkedIn
LinkedIn mit Sitz in Californien/USA ist ein soziales Karrierenetzwerk zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Aufbau und Verknüpfen von neuen geschäftlichen Verbindungen. Mit über 850 Millionen Nutzer*innen ist LinkedIn aktuell das größte Online-Berufsnetzwerk der Welt. Es ist international und hier insbesondere im englischsprachigen Raum verbreitet. Dadurch erzielt LinkedIn im Vergleich zu anderen Karrierenetzwerken, wie zum Beispiel dem überwiegend im deutschsprachigen Raum verbreiteten XING, eine große internationale Reichweite. Es gibt eine kostenlose Basisversion, optional können kostenpflichtig Premiumdienste mit Zusatzfunktionen dazu gebucht werden.
LinkedIn richtet sich vorrangig an Führungs- und Fachkräfte sowie an allgemein Karriereinteressierte. Das Netzwerk ermöglicht seinen Nutzer*innen die direkte Kommunikation und den Austausch mit Personen, die gleiche berufliche Interessen besitzen. Zudem dient das Netzwerk dem Personalrecruiting; Nutzer*innen präsentieren sich als qualifizierte Arbeitnehmer, Unternehmen und Organisationen als attraktive Arbeitgeber. Obwohl die Fokussierung von LinkedIn typischerweise im beruflichen Bereich liegt, wird das Netzwerk von vielen Nutzern auch für die Verknüpfung von privaten Kontakten genutzt.
Auf LinkedIn kann man persönliche Profile oder Unternehmensseiten anlegen, wobei sich Unternehmensseiten nur über ein persönliches Profil mit Administratorenrechten einrichten lassen, eine Klarnamen Policy gibt es nicht. Um die Netzwerk-Funktionen zu nutzen muss man als Nutzer*in registriert sein. Einige, durch den*die LinkedIn-Nutzer*in freigegebene Inhalte, sind auch ohne die Notwendigkeit einer eigenen Anmeldung lesbar.
Auf LinkedIn können Beiträge in Form von Texten, Fotos, Videos und Live-Streams bereitgestellt werden. Registrierte Nutzer*innen können über diesen Dienst kostenlos ihre Inhalte veröffentlichen, sich mit anderen Nutzer*innen oder Unternehmensseiten vernetzen, deren Beiträge kommentieren, mit „Gefällt mir“ oder „Gefällt mir nicht mehr“ markieren, und teilen. Die Nutzer*innen können Unternehmensseiten empfehlen oder abonnieren, so dass relevante Beiträge im eigenen LinkedIn-Feed angezeigt werden.
2. Zweck der Nutzung von LinkedIn durch die Universität Freiburg
Durch die LinkedIn-Unternehmensseite der Universität Freiburg werden die bestehenden Kommunikationskanäle, wie Internetauftritt, Pressemeldungen, Newsletter, Printprodukte und Veranstaltungen, sinnvoll ergänzt.
Soziale Karrierenetzwerke gewinnen für den Erfolg auf dem internationalen Arbeitsmarkt zunehmend an Bedeutung. Gerade im Hinblick auf unsere Zielgruppen Absolvent*innen/Alumni und Alumnae und deren (potentiellen) Arbeitgeber*innen, aber auch für Weiterbildungsinteressierte, eigene international operierende Mitarbeiter*innen sowie potenzielle Mitarbeiter*innen bietet LinkedIn den Vorteil, dass wir diese viel direkter und schneller erreichen können, zumal interessierte Nutzer*innen die Unternehmensseite einfach abonnieren können. Der LinkedIn-Auftritt der Universität Freiburg ermöglicht damit eine weitreichende Verbreitung von Beiträgen und Impressionen der Universität Freiburg und Beobachtung der unmittelbar darauffolgenden Reaktionen.
LinkedIn kann die Kommunikation der Universität Freiburg erleichtern, da sich die Zielgruppen niederschwellig und unkompliziert mit Fragen, Anregungen oder auch Kritik an die Universität Freiburg wenden können. So ermöglicht LinkedIn eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation auf Augenhöhe und kann so insgesamt ein informatives und einladendes Bild der Hochschule mit ihren Angeboten, Qualitäten und Zielen vermitteln.
Mit Hilfe der LinkedIn-Unternehmensseite können der LinkedIn-Öffentlichkeit wie zum Beispiel potentiellen Arbeitgeber*innen unserer Absolvent*innen und Weiterbildungsinteressierten Einblicke in die Lehre und Forschung der Universität Freiburg vermittelt werden. Auch unterstützt sie damit die Tätigkeiten der international vernetzten und agierenden Mitarbeiter*innen im Rahmen ihrer individuellen Netzwerke mit zum Beispiel internationalen Projektpartnern. Dies kann die Universität Freiburg in ihrem Bestreben unterstützen ihre Ausbildungs- und Forschungsprogramme weiter zu internationalisieren und ihre Absolvent*innen für den internationalen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.
3. Art und Umfang der Nutzung von LinkedIn durch die Universität Freiburg
Die Universität Freiburg betreibt auf LinkedIn eine Unternehmensseite in der LinkedIn-Basisversion mit Logo und Kurzprofil.
Die LinkedIn-Unternehmensseite der Universität Freiburg informiert die Nutzer*innen über die aktuelle Berichterstattung zu universitären Themen, Nachrichten aus Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie über aktuelle Stellenangebote. Wir nutzen LinkedIn hingegen nicht als Beratungskanal. Anfragen, die uns über die Kommentarfunktion erreichen, werden direkt an die zuständige Stelle weitervermittelt und auf Kommunikationskanäle wie Telefon und E-Mail verwiesen.
Regelmäßige Inhalte der Beiträge auf der LinkedIn-Unternehmensseite der Universität Freiburg sind:
4. Verantwortlichkeiten für die redaktionelle/technische Betreuung
Die Verantwortlichkeit für die redaktionelle Betreuung liegt bei der/dem Pressesprecher*in der Universität Freiburg sowie der dazugehörigen Hochschul- und Wissenschaftskommunikation, insbesondere der/dem Social-Media-Koordinator*in.
5. Alternative Informations- und Kontaktmöglichkeiten
Wir weisen die Nutzer*innen darauf hin, dass der LinkedIn-Kanal lediglich eine zusätzliche Option darstellt, um mit der Universität Freiburg in Kontakt zu treten oder Informationen von dieser zu erhalten. Alternativ können die wesentlichen der über LinkedIn angebotenen Informationen auch über die entsprechenden Verlinkungen auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de oder auf den weiteren verlinkten Webseiten abgerufen werden.
6. Selbstverpflichtung
Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Stand: August 2023
Folgeabschätzung
Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist nach der allgemeinen Regel des Art. 35 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dann vorzunehmen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Die „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ macht die Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO zur Pflicht.
Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen
Das LinkedIn-Angebot der Universität Freiburg selbst löst diese Folge aufgrund des nur sehr geringen Umfangs seiner eigenen Datenverarbeitung (siehe dazu die Datenschutzerklärung zu LinkedIn) nicht aus, insbesondere im Hinblick darauf, dass es sich bei seinen Beiträgen hauptsächlich um ein reines Senden von Inhalten ohne Personenbezug handelt, und bei einem Bezug zu anderen LinkedIn-Nutzer*innen nur die Daten verarbeitet werden, die diese selbst und freiwillig angegeben haben (da es sich bei LinkedIn um ein Karrierenetzwerk handelt, sind neben dem Nutzernamen und Beiträgen häufig auch Informationen zu Arbeitgeber und Position zu finden).
Jedoch stellt aus Sicht der Universität Freiburgdie LinkedIn-Nutzung an sich aufgrund ihrer weitreichenden Auswirkungen, insbesondere hinsichtlich der Auswertung der Daten durch LinkedIn zu Werbezwecken und Ähnlichem, eine Verarbeitung mit einem hohen Risiko dar, für die eine Datenschutzfolgenabschätzung vorzunehmen ist.
Denn durch die Nutzung eines LinkedIn-Accounts begibt sich der oder die jeweilige Nutzer*in unter die systematische Beobachtung durch LinkedIn. Hierbei können auch sensitive Daten wie politische Einstellungen, die sexuelle Orientierung oder gesundheitliche Probleme offenbart werden, die miteinander verknüpft und zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils verwendet werden können. Auch besonders schutzwürdige Personen wie etwa Jugendliche können LinkedIn-Nutzer*innen und damit Betroffene sein, wobei diese naturgemäß eher nicht zur LinkedIn Zielgruppe gehört auch, wenn eine offizielle Anmeldung bereits ab 16 Jahren erlaubt ist. Selbst beim bloß passiven Mitlesen von LinkedIn ohne eigenen Account können durch die Erhebung von Log-Daten sensible Daten erhoben werden, etwa durch die vorher besuchten Webseiten oder die Standortdaten des Nutzers oder der Nutzerin.
Dies gilt umso mehr, als dass LinkedIn nicht oder nur eingeschränkt überprüft werden kann. Da die Daten deutscher Nutzer*innen nicht innerhalb Deutschlands, sondern im nichteuropäischen Ausland verarbeitet werden, bestehen höheren Hürden für den Zugang zu (gerichtlichem) Rechtsschutz als bei einem in Deutschland ansässigem Unternehmen.
Die Universität Freiburg geht insofern davon aus, dass sie als öffentliche Stelle, die ein soziales Netzwerk zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen nutzt, eine Mitverantwortung trägt.
Mitverantwortung bedeutet dabei nicht, dass die Universität Freiburg die Datenschutzkonformität der Produkte von LinkedIn bestätigt oder garantiert. Dies kann sie unter den gegebenen Umständen nicht leisten. Mitverantwortung bedeutet vielmehr, dass die Universität Freiburg sich und anderen die Risiken sozialer Netzwerke bewusstmacht. Aktuell sind die sozialen Netzwerke in vielen Punkten aus datenschutzrechtlicher Sicht verbesserungsbedürftig. Deshalb werden den LinkedIn-Nutzer*innen durch Verweise auf die Homepage der Universität Freiburg alternative, datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt.
Auf die Risiken, die generell mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen, werden die Nutzer*innen in der Datenschutzerklärung der Universität Freiburg für LinkedIn hingewiesen.
Zu diesen Maßnahmen hat sich die Universität Freiburg in ihrem Nutzungskonzept verpflichtet. Vor- und Nachteile der LinkedIn-Nutzung werden danach regelmäßig unter Einbeziehung der Nutzungsbedingungen der LinkedIn Corporation evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts erfolgt jährlich und berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur und dass Nutzungsverhalten der Netzwerke.
Die LinkedIn-Nutzung ist damit in ein Maßnahmenpaket (Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Disclaimer und Netiquette)eingebettet. Die Abschätzung der Folgen der LinkedIn-Nutzung der Universität Freiburg stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar:
1. Risikoidentifikation
Die eingangs beschriebenen Risiken, die mit einer Nutzung von LinkedIn einhergehen, bestehen grundsätzlich unabhängig von der eigenen LinkedIn-Nutzung der Universität Freiburg. Auch wird durch die Beiträge der Universität Freiburg selbst in der überwiegenden Zahl der Fälle kein Bezug zu personenbezogenen Daten hergestellt, sondern es werden eigene, sachbezogene Inhalte verbreitet.
Schließlich sind die Daten, die durch die Interaktion mit dem LinkedIn-Account der Universität Freiburg oder anderen Accounts verarbeitet werden – nämlich die Beiträge oder/und der Accountname eines LinkedIn-Nutzers oder einer LinkedIn-Nutzerin– schon öffentlich/ allgemein zugänglich/ frei im Internet verfügbar.
Jedoch werden sie durch das Erscheinen auf der LinkedIn-Seite der Universität Freiburg und die Wechselbeziehung einer breiteren/“spezifischeren“ Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und erreichen so unter Umständen eine größere Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung als ohne diese Interaktion.
Auch dadurch, dass die Universität Freiburg anderen Accounts folgt oder diese ihr, entstehen zusätzliche Querverbindungen und Informationen über den jeweiligen LinkedIn-Nutzer oder die jeweilige Nutzerin; so lässt sich zum Beispiel Interessensgebiete an der Abonnenten -/Follower-Eigenschaft, regelmäßigen Beiträgen, Aktivitäten und Gruppenmitgliedschaften ablesen.
Schließlich werden auch beim passiven Mitlesen der Seite durch die Nutzer*innen-Logdaten durch LinkedIn erhoben.
Durch die eigene LinkedIn-Nutzung erhöht die Universität Freiburg also die Menge der Daten, die von LinkedIn verwendet und ausgewertet werden.
2. Risikoanalyse
Durch die Erweiterung des Verbreitungskreises und die Vergrößerung der Verknüpfungsmöglichkeiten wird die Verarbeitung der Daten für andere Zwecke durch LinkedIn und eine heimliche Profilbildung begünstigt. Auch kann die Offenheit für Besucherbeiträge zu nachteiligen gesellschaftlichen Folgen wie unangebrachten oder diskriminierenden Kommentaren oder der Verbreitung sensibler Daten führen beziehungsweise als Karrierenetzwerk insbesondere auch in Bezug auf den aktuellen oder künftigen Arbeitsplatz und das Berufsumfeld.
Mögen diese Schäden sich bei einer Verursachung durch LinkedIn selbst als wesentlich darstellen, so werden diese durch das LinkedIn-Profil der Universität Freiburg nur in sehr begrenztem Maße erhöht. Denn die Daten sind zu einem wesentlichen Teil schon für LinkedIn verfügbar. Insbesondere entsteht durch das Angebot der Universität Freiburg kein Zwang, einen LinkedIn-Account zu erstellen, da genügend alternative Kontakt- und Informationsmöglichkeiten zur Universität Freiburg bestehen.
Auch sind die Themen der Universität Freiburg wie zum Beispiel Wissenschaft, Lehre und, Forschung nur in begrenztem Maß geeignet, hasserfüllte Debatten auszulösen, sodass auch insoweit die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens nur sehr begrenzt ist.
3. Risikobewertung
Insgesamt ist das durch den LinkedIn-Account der Universität Freiburg verursachte zusätzliche Risiko daher als gering bis mittel einzustufen.
Zudem ist die Durchführung von Abhilfemaßnahmen möglich, die das Risiko weiter senken. Ein Großteil dieser Maßnahmen liegt aber in der Verantwortung des Nutzers/der Nutzerin: Der*die Nutzer*in kann sich durch verschiedene Einstellungen bis zu einem gewissen Grad schützen, etwa durch das Löschen seines Browserverlaufs, das Deaktivieren von Cookies, oder die fehlende Standortfreigabe bei der Verwendung von Fotos.
Bezüglich besonders schutzwürdiger Personen wie etwa Jugendlichen lässt sich erkennen, dass diese in der Regel nicht zur LinkedIn-Zielgruppe gehört. Auch wenn die Anmeldung bei LinkedIn ab 16 Jahren möglich ist, richtet sich LinkedIn als Karrierenetzwerk hauptsächlich an Fach- und Führungskräfte, die sich aus eigenem Antrieb weltweit miteinander vernetzen möchten.
Diese Zielgruppe ist in der Regel deutlich älter und im Besitz einer entsprechenden Ausbildung und muss daher selbst zwischen dem beruflichen Nutzen des Dienstes und dem Schutz ihrer Daten abwägen. Dennoch ist zu betonen, dass insbesondere bei Business-Netzwerken eine erhöhte Gefahr von Fake-Profilen und Identitätsdiebstählen besteht, da häufig auch das Geschäfts-/Berufsumfeld der LinkedIn-Nutzer*innen detailliert beschrieben ist.
Zudem können einige LinkedIn-Praktiken, wie das Vortäuschen einer Mitgliedschaft von bestehenden Kontakten der LinkedIn-Nutzer*innen und dem eigenständigen Versenden von E-Mail-Einladungen zum Beitritt von LinkedIn im Bekanntenkreis von LinkedIn-Nutzer*innen für Argwohn sorgen oder sogar der beruflichen Reputation schaden.
Die LinkedIn-Nutzer*innen sollten daher besonders darauf hingewiesen werden, LinkedIn den Zugriff auf Adressbücher und weitere auch externe Dienste zu untersagen und das automatische versenden von E-Mail-Einladungen zu deaktivieren, da LinkedIn auch Kontakte außerhalb des eigenen Netzwerkes kontaktiert und deren Daten speichert. Für zusätzliche Sicherheit kann man dem*der Nutzer*in nahelegen LinkedIn nur vom Desktop aus im Browser zu nutzen und keine LinkedIn-Apps auf seinem Smartphone / mobilen Endgeräten zu installieren.
Als weitere Abhilfemaßnahme ermöglicht die kontinuierliche redaktionelle Betreuung ein Eingreifen bei ehr- oder persönlichkeitsverletzenden Kommentaren bis hin zur Sperrung des Accounts. Die Universität Freiburg hat hier für die Nutzung seines Angebots eine Netiquette formuliert, auf deren Einhaltung sie bei der Betreuung der Seite achten wird.
4. Ergebnis
Die LinkedIn-Nutzung durch die Universität Freiburg ist angesichts der beschriebenen Risiken und verbindlich vorgesehenen Maßnahmen vertretbar. Die Universität Freiburg verpflichtet sich, die weitere Entwicklung zu beobachten und die hier vorgenommene Prüfung regelmäßig zu wiederholen und ggfls. fortzuentwickeln.
Stand: August 2023
Datenschutzerklärung
Die Universität Freiburg nutzt den auf LinkedIn angebotenen Informationsdienst über die technische Plattform und die Dienste der LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Avenue Sunnyvale, CA 94085, USA: https://www.linkedin.com/company/albert-ludwigs-universit-t-freiburg-im-breisgau.
Verantwortlich für die Datenverarbeitung von in den designierten Ländern der DSGVO lebenden Personen (Europäischen Union (EU), Europäischer Wirtschaftsraums (EWR) und Schweiz) ist die LinkedIn Ireland Unlimited Company, Wilton Place, Dublin 2, Irland.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie die hier angebotene LinkedIn-Seite und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (zum Beispiel Kommentieren, Teilen, Bewerten).
Bei den auf unserer LinkedIn-Seite zu findenden Informationen und Veröffentlichungen handelt es sich um ein freiwilliges Zusatzangebot. Der Besuch unserer LinkedIn-Seite ist nur für angemeldete Nutzer der Plattform LinkedIn möglich. Alternativ können Sie alle über diese Seite angebotenen Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de abrufen.
1. Von LinkedIn verarbeitete Daten
Angaben darüber, welche Daten durch LinkedIn verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzrichtlinie von LinkedIn.
Bezüglich der Sammlung, Nutzung und Speicherung personenbezogener Daten, die LinkedIn von LinkedIn Nutzer*innen aus den designierten Ländern der DSGVO bereitgestellt werden, haben sich die LinkedIn Corporation und ihre US-amerikanischen Tochterunternehmen („LinkedIn“) den Grundsätzen des EU-US Privacy Shield verpflichtet.
Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch LinkedIn verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten. Ebenso hat die Universität Freiburg keine Kenntnis vom Inhalt Ihrer an LinkedIn übermittelten Daten und kann keine Auskünfte darüber geben, welche Daten über Sie durch die Nutzung des Dienstes LinkedIn gespeichert sind.
Mit der Verwendung von LinkedIn werden Ihre personenbezogenen Daten von der LinkedIn Corporation erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet. LinkedIn übermittelt Ihre Daten dabei von den in der DSGVO designierten Ländern in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und zurück. Derzeit befinden sich die LinkedIn Datenzentren für die Speicherung der Informationen ihrer Mitglieder in den USA und in Singapur.
LinkedIn erfasst und verarbeitet neben Ihren freiwillig eingegebenen Daten wie Profil-, Anmelde-, Kontakt- und Kalenderdaten auch zum Beispiel Standort- und Geräteinformationen sowie Internetprotokolladressen (IP-Adressen). Mittels Cookies oder ähnlicher Technologien kann LinkedIn Sie auch außerhalb der eigenen Dienste und über verschiedene Geräte hinweg identifizieren.
LinkedIn erhebt und analysiert Daten der von Ihnen veröffentlichten und hochgeladenen Inhalte, News und Nachrichten sowie Daten von Partnern und verbundenen Unternehmen, wie zum Beispiel von Ihrem Arbeitsplatz/Ihrer Ausbildungsstätte bereitgestellte Informationen, Webseiten oder Dienste Dritter.
LinkedIn gibt an Ihre personenbezogenen Daten zu verwenden, um Ihnen, unter anderem mithilfe automatisierter Systeme und eigener Schlussfolgerungen weitere Dienste (einschließlich Werbeanzeigen) zur Verfügung zu stellen und diese so anzupassen, dass sie für Sie und andere relevanter und nützlicher sind.
Dazu führt LinkedIn unter Umständen auch Daten intern über verschiedene, in ihrer Datenschutzrichtlinie erfasste Dienste, zusammen.
In welcher Weise LinkedIn die Daten aus dem Besuch von LinkedIn-Seiten für eigene Zwecke verwendet, in welchem Umfang Aktivitäten auf der LinkedIn-Seite einzelnen Nutzer*innen zugeordnet werden, wie lange LinkedIn diese Daten speichert und ob Daten aus einem Besuch der LinkedIn-Seite an Dritte weitergegeben werden, wird von LinkedIn nicht abschließend und klar benannt und der ist der Universität Freiburg nicht bekannt.
Weiterhin gibt LinkedIn an möglicherweise die Dienste Dritter (Partnerunternehmen und externe Dienstleister) zu nutzen, um sie bei der Bereitstellung ihrer Dienste (beispielsweise Wartung, Analyse, Prüfung, Zahlung, Betrugserkennung, Marketing und Entwicklung) zu unterstützen.
Diese Dritten haben in dem Ausmaß Zugang zu Ihren Informationen wie angemessen erforderlich, um die betreffenden Aufgaben für LinkedIn zu erledigen, und sind verpflichtet, Ihre Informationen nicht offenzulegen oder für andere Zwecke zu nutzen.
Sollten Dienste Dritter von LinkedIn für die LinkedIn-Seite der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen personenbezogenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene, aggregierte Informationen über die Aktivität, also etwa die Anzahl der Profil- oder Link-Klicks auf ein bestimmtes Posting oder die Seite, sind für die Universität Freiburg über ihren Account einsehbar. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Dienste auf seiner LinkedIn-Seite zu verhindern oder abzustellen.
Schließlich erhält LinkedIn auch Informationen, wenn Sie zum Beispiel Inhalte ansehen, auch wenn Sie keinen Account erstellt haben (zum Beispiel über ein Öffentliches LinkedIn Profil). Bei diesen sogenannten „Log-Daten” kann es sich um die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu der zuvor aufgerufenen Website und den von Ihnen aufgerufenen Seiten, Ihrem Standort, Ihrem Mobilfunkanbieter, dem von Ihnen genutzten Endgerät (einschließlich Geräte-ID und Anwendungs-ID), die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe und Cookie-Informationen handeln.
Über in Webseiten eingebundene LinkedIn-Buttons oder -Widgets und die Verwendung von Cookies ist es LinkedIn möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem LinkedIn-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden.
Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Buttons und Widgets auf ihren eigenen Webseiten. Auch wenn es sich bei der LinkedIn Corporation um einen außereuropäischen Anbieter handelt, ist dieser in den Designierten Ländern an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.
Möglichkeiten, die Verarbeitung und Sichtbarkeit Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie in Ihrer Kontonavigation unter dem Punkt „Einstellungen und Datenschutz“ unter den verschiedenen dort aufgelisteten Menüpunkten.
Berücksichtigen Sie dabei auch, dass grundsätzlich alle Informationen, die Sie in Ihrem Profil angeben, per Voreinstellung öffentlich sichtbar sind, das heißt Mitglieder, die sich in das Netzwerk einloggen, sowie Kund*innen der LinkedIn-Dienste können sie sich ansehen. Dies gilt auch für Ihre Aktivitäten innerhalb des Dienstes, wie zum Beispiel Kommentare zu Beiträgen, „Gefällt mir“-Markierungen oder die „Folgen“-Funktion. Auch Gruppenmitgliedschaften sind öffentlich sichtbar.
Wenn Sie Beiträge teilen, ist standardmäßig eingestellt, dass dies öffentlich geschieht. In den Optionen können Sie die Sichtbarkeit dieser Beiträge auf Ihre Kontakte beschränken. Sie können bei LinkedIn in den Einstellungen außerdem festlegen, ob Sie Ihre Kontaktliste mit allen Ihren Kontakten teilen wollen. Durch ein sogenanntes Öffentliches Profil sind Ihre Inhalte auch außerhalb von LinkedIn und in Suchmaschinen auffindbar.
Weitere Informationen zu diesen Punkten sind auf den folgenden Seiten der LinkedIn-Hilfe vorhanden:
Informationen über die umfassende Datenerhebung durch LinkedIn und weiteren Datenschutzeinstellmöglichkeiten finden Sie unter folgenden Links:
LinkedIn: Ihre Daten
oder in Ihrer Kontonavigation unter dem Punkt „Einstellungen und Datenschutz“ im Reiter „Datenschutz“ unter „So verwendet LinkedIn Ihre Daten“
LinkedIn: Datenerhebung
LinkedIn: Möglichkeit interessenbezogene Werbung abzusellen
LinkedIn: Kontaktformular
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit für Fragen zur Datenschutzrichtlinie oder Nutzervereinbarung über die für die designierten Länder verantwortliche Niederlassung von LinkedIn in Irland in Verbindung zu treten:
Postadresse:
LinkedIn Ireland Unlimited Company
Attn: Legal Dept. (Privacy Policy and User Agreement)
Wilton Plaza
Wilton Place, Dublin 2
Ireland
Sie können von LinkedIn unter den oben genannten Kontaktwegen die Löschung eines Teils Ihrer personenbezogenen Daten verlangen (wenn beispielsweise die Erbringung von Dienstleistungen für Sie nicht mehr erforderlich sind).
Es gibt aber auch Datennutzungen, die Sie nicht über die Einstellungen beeinflussen können.
Sollten Sie mit einer solchen Nutzung grundsätzlich nicht einverstanden sein, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, Ihr Konto zu schließen.
Wenn Sie in einem der designierten Länder der DSGVO ansässig sind, haben Sie auch das Recht, beim irischen Datenschutzbeauftragten Beschwerde einzureichen.
2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten
Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über ihren LinkedIn-Account. Die von Ihnen bei LinkedIn eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir Ihre Postings gegebenenfalls teilen oder diese kommentieren oder auch von uns aus Postings verfassen, die auf Ihren Account verweisen. Die von Ihnen frei bei LinkedIn veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Fans und Abonnent*innen zugänglich gemacht.
3. Rechte, Dokumentation, Evaluation
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter kommunikation@zv.uni-freiburg.de erreichen. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.
Das LinkedIn-Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Weitere Informationen zu LinkedIn und anderen sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf www.youngdata.de.
Stand: August 2023
Disclaimer
Vernetzung und Kommunikation mit anderen LinkedIn-Profilen
Das Abonnieren oder Liken anderer LinkedIn-Profile oder das Liken von Postings oder Kommentaren durch die Universität Freiburg beinhaltet keinerlei Aussage über das Verhältnis Universität Freiburg zu diesen Profilen oder den von diesen veröffentlichten Inhalten. Insbesondere bedeutet es keine Zustimmung oder Empfehlung für ihre Abonnent*innen. Vielmehr sieht die Universität Freiburg das Abonnieren anderer Profile oder das Liken von Posts und Kommentaren als eine Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Organen, Personen und Institutionen zur schnellen Verbreitung und Kenntnis von Informationen, die einen Bezug zu universitären Themen aufweisen.
Die Universität Freiburg wird nicht alle ihre Abonnent*innen abonnieren. Auch das Nicht-Abonnieren eines Profils durch die Universität Freiburg hat keinen Aussagegehalt, insbesondere bedeutet es keine Ablehnung und kein Desinteresse der Universität Freiburg gegenüber dem jeweiligen Profil.
Art und Weise und Zweck der Nutzung
Die Universität Freiburg nutzt ihr LinkedIn-Profil für eigene Postings im Rahmen der von ihr in ihrem Nutzungskonzept geschilderten Weise. Sie wird gegebenenfalls auch auf Kommentare antworten, soweit es hier um den Austausch von Informationen zu Themen mit Universitätsbezug geht. Für alle Arten von Anfragen stehen vorrangig Kontaktmöglichkeiten außerhalb von LinkedIn zur Verfügung wie zum Beispiel E-Mails an: info@uni-freiburg.de. Eine ausführliche Beratung zum Beispiel zum Studium erfolgt nicht, sondern es wird per Website-Link an die entsprechende Telefon- und E-Mail-Kontakte der Universität Freiburg verwiesen.
LinkedIn und Datenschutz
Die Nutzung von LinkedIn durch die Universität Freiburg beinhaltet keine Befürwortung dieses Mediums oder des Unternehmens oder der Datenschutzerklärung von LinkedIn. Die Universität Freiburg empfiehlt allen Nutzer*innen, sich über die Verarbeitung ihrer Daten durch LinkedIn zu informieren und ihre Privatsphäre so gut es geht zu schützen: Dies beinhaltet die Lektüre der Datenschutzrichtlinie von LinkedIn. Wesentliche Gesichtspunkte sind auch in der eigenen Datenschutzerklärung der Universität Freiburg zu ihrer LinkedIn-Nutzung zusammengefasst.
Zudem sollte jede*r Nutzer*in zumindest folgende Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre vornehmen:
(zum Beispiel durch Nutzung des Ghostery-AddOn im Browser)
Stand: August 2023
X (ehemals Twitter)
Hinweise der Universität Freiburg zur Nutzung von X:
Nutzungskonzept
1. Allgemeines zu X
Die Universität Freiburg hat X bis Januar 2025 für ihre Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Auch nach Einstellung der redaktionellen Betreuung bleibt der Account bestehen.
X ist ein soziales Netzwerk für Kurznachrichten, Fotos und Videos. Registrierte Nutzer*innen können über diesen Dienst kostenlos kurze Nachrichten veröffentlichen. Diese Tweets haben eine begrenzte Länge und sind in der Regel für jedermann sichtbar. Die Benutzer*innen können anderen Benutzer*innen „folgen“, so dass sie deren Tweets im eigenen X-Feed lesen können.
2. Zweck der Nutzung von X durch die Universität Freiburg
Der ehemals für die Hochschul- und Wissenschaftskommunikation genutzte X-Kanal wird seit Januar 2025 lediglich als Archiv aufrechterhalten.
3. Art und Umfang der Nutzung von X durch die Universität Freiburg
Es werden auf dem Account seit Januar 2025 keine Posts mehr veröffentlicht. Der X-Account der Universität Freiburg wird jedoch nicht gelöscht. Dies erfolgt zum einen, damit das Handle @unifreiburg nicht frei wird und von Dritten missbräuchlich besetzt werden kann; zum anderen, damit der Account beispielsweise bei krisenhaften Themen und Ereignissen zur Unterstützung des Social Listening und der Krisenkommunikation reaktiviert werden könnte. Zudem behält sich die Universität Freiburg vor, auf X kommunikativ einzugreifen und ihre Mitglieder zu schützen, wenn diese dort in justiziablem Maße angegriffen werden.
4. Verantwortlichkeiten für die redaktionelle/technische Betreuung
Die Verantwortlichkeit für die Betreuung liegt bei der/dem Pressesprecher*in der Universität Freiburg sowie der dazugehörigen Abteilung für Hochschul- und Wissenschaftskommunikation, insbesondere der/dem Social-Media-Koordinator*in.
5. Alternative Informations- und Kontaktmöglichkeiten
Wir weisen die Nutzer*innen darauf hin, dass Informationen über die Universität Freiburg auf unserer Website abgerufen werden können. Um mit der Universität Freiburg in Kontakt zu treten, nutzen Sie die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten.
6. Selbstverpflichtung
Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert.
Stand: Januar 2025
Datenschutzerklärung
Die Universität Freiburg nutzt für den hier angebotenen Nachrichtendienst die technische Plattform und die Dienste der X Corp., 1355 Market Street, Suite 900,San Francisco, CA 94103, U.S.A.:
Verantwortlich für die Datenverarbeitung von außerhalb der Vereinigten Staaten lebenden Personen ist die Twitter International Unlimited Company, One Cumberland Place, Fenian Street, Dublin 2 D02 AX07, Irland.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie den hier angebotenen X-Nachrichtendienst und dessen Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (zum Beispiel Teilen, Bewerten). Alternativ können Sie die über diese Seite angebotenen studien- oder arbeitsrelevanten Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de abrufen.
1. Von X verarbeitete Daten
Angaben darüber, welche Daten durch X verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung von X.
Die Twitter International Unlimited Company hat sich den Grundsätzen des EU-US Privacy Shield verpflichtet.
Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch X verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten.
Mit der Verwendung von X werden Ihre personenbezogenen Daten von der X Corp. erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet und dabei unabhängig von Ihrem Wohnsitz in die Vereinigten Staaten, Irland und jedes andere Land, in dem die X Corp. geschäftlich tätig wird, übertragen, dort gespeichert und genutzt.
X verarbeitet dabei zum einen Ihre freiwillig eingegebenen Daten wie Name und Nutzername, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder die Kontakte Ihres Adressbuches, wenn Sie dieses hochladen oder synchronisieren.
Zum anderen wertet X aber auch die von Ihnen geteilten Inhalte daraufhin aus, an welchen Themen Sie interessiert sind, speichert und verarbeitet vertrauliche Nachrichten, die Sie direkt an andere Nutzer*innen schicken und kann Ihren Standort anhand von GPS-Daten, Informationen zu Drahtlosnetzwerken oder über Ihre IP-Adresse bestimmen, um Ihnen Werbung oder andere Inhalte zukommen zu lassen.
Zur Auswertung benutzt die X Corp. unter Umständen Analyse-Tools wie X- oder Google-Analytics. Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf eine Nutzung solcher Tools durch die X Corp. und wurde über einen solchen potentiellen Einsatz auch nicht informiert. Sollten Tools dieser Art von der X Corp. für den Account der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene Informationen über die Tweet-Aktivität, also etwa die Anzahl der Profil- oder Link-Klicks durch einen bestimmten Tweet, sind für die Universität Freiburg über ihren Account einsehbar. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Tools auf ihrem X-Account zu verhindern oder abzustellen.
Schließlich erhält X auch Informationen, wenn Sie zum Beispiel Inhalte ansehen, auch wenn Sie keinen Account erstellt haben. Bei diesen sogenannten „Log-Daten” kann es sich um die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu von Ihnen aufgerufenen Webseiten, Ihrem Standort, Ihrem Mobilfunkanbieter, dem von Ihnen genutzten Endgerät (einschließlich Geräte-ID und Anwendungs-ID), die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe und Cookie-Informationen handeln.
Über in Webseiten eingebundene X-Buttons oder -Widgets und die Verwendung von Cookies ist es X möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem X-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Buttons und Widgets auf ihren eigenen Webseiten.
Auch wenn es sich bei der X Corp. um einen außereuropäischen Anbieter handelt, der eine europäische Niederlassung nur in Irland hat, ist dieser an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.
Möglichkeiten die Verarbeitung Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie bei den allgemeinen Einstellungen Ihres X-Kontos sowie unter dem Punkt „Datenschutz und Sicherheit“. Darüber hinaus können Sie bei Mobilgeräten (Smartphones, Tablet-Computer) in den dortigen Einstellmöglichkeiten den Zugriff von X auf Kontakt- und Kalenderdaten, Fotos, Standortdaten etc. beschränken. Dies ist jedoch abhängig vom genutzten Betriebssystem.
Weitere Informationen zu diesen Punkten sind auf den folgenden Twitter-Supportseiten vorhanden:
X: Personenbezogene Daten
X: Datenschutz und Sicherheit
X: Ihre Daten
X: Datenerhebung
X: Personalisierungs- und Datenschutzeinstellmöglichkeiten
X: Formular Datenschutz
X: Archiv herunterladen
2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten
Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über ihren X-Account. Die von Ihnen bei X eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir Ihre Tweets gegebenenfalls re-tweeten oder auf diese antworten oder auch von uns aus Tweets verfassen, die auf Ihren Account verweisen. Die von Ihnen frei bei X veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Followern zugänglich gemacht.
3. Rechte, Dokumentation, Evaluation
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter kommunikation@zv.uni-freiburg.de erreichen. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.
Das dem Angebot zugrunde liegende Konzept finden Sie im X-Nutzungskonzept. Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Weitere Informationen zu X und anderen sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf youngdata.de.
Stand: Januar 2025
Folgeabschätzung
Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist nach der allgemeinen Regel des Art. 35 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dann vorzunehmen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Die „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ macht die Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO zur Pflicht.
Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen
Das X-Angebot der Universität Freiburg selbst löst diese Folge aufgrund des nur sehr geringen Umfangs seiner eigenen Datenverarbeitung (siehe dazu die Datenschutzerklärung zu X) nicht aus.
Jedoch stellt aus Sicht der Universität Freiburg die X-Nutzung an sich aufgrund ihrer weitreichenden Auswirkungen, hinsichtlich der Auswertung der Daten durch die X Corp. zu Werbezwecken, eine Verarbeitung mit hohem Risiko dar, für die eine Datenschutzfolgenabschätzung vorzunehmen ist.
Denn durch die Nutzung eines X-Accounts begibt sich der*die jeweilige Nutzer*in unter die systematische Beobachtung durch die X Corp. Hierbei können auch sensible Daten wie politische Einstellungen, die sexuelle Orientierung oder gesundheitliche Probleme offenbart werden, die miteinander verknüpft und zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils verwendet werden können. Auch besonders schutzwürdige Personen wie etwa Jugendliche können X-Nutzer*innen und damit Betroffene sein. Selbst beim bloß passiven Mitlesen von X ohne eigenen Account können durch die Erhebung von Log-Daten sensible Daten erhoben werden, etwa durch die vorher besuchten Webseiten oder die Standortdaten des Nutzers/der Nutzerin.
Dies gilt umso mehr, als dass die X Corp. nicht oder nur eingeschränkt überprüft werden kann. Da die Daten von in Deutschland ansässigen Nutzer*innen nicht innerhalb Deutschlands, sondern in Irland verarbeitet werden, bestehen höheren Hürden für den Zugang zu (gerichtlichem) Rechtsschutz als bei einem in Deutschland ansässigen Unternehmen.
Die Universität Freiburg geht insofern davon aus, dass sie als öffentliche Stelle, die ein soziales Netzwerk zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen nutzt bzw. genutzt hat und den Account beibehält, eine Mitverantwortung trägt.
Mitverantwortung bedeutet dabei nicht, dass die Universität Freiburg die Datenschutzkonformität der Produkte der X Corp. bestätigt oder garantiert. Dies kann sie unter den gegebenen Umständen nicht leisten. Mitverantwortung bedeutet vielmehr, dass die Universität Freiburg sich und anderen die Risiken sozialer Netzwerke bewusst macht. Aktuell sind die sozialen Netzwerke in vielen Punkten aus datenschutzrechtlicher Sicht verbesserungsbedürftig. Deshalb werden den X-Nutzer*innen durch Verweise auf die Homepage der Universität Freiburg alternative, datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt.
Auf die Risiken, die generell mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen, werden die Nutzer*innen zudem in der Datenschutzerklärung des X-Accounts der Universität Freiburg hingewiesen.
Zu diesen Maßnahmen hat sich die Universität Freiburg in ihrem Nutzungskonzept verpflichtet. Vor- und Nachteile der X-Nutzung werden danach regelmäßig unter Einbeziehung der Nutzungsbedingungen der X Corp. evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts erfolgt jährlich und berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur und dass Nutzungsverhalten der Netzwerke.
Die X-Nutzung ist damit in ein Maßnahmenpaket (Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Disclaimer und Netiquette) eingebettet. Die Abschätzung der Folgen der X-Nutzung der Universität Freiburg stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar:
1. Risikoidentifikation
Die eingangs beschriebenen Risiken, die mit einer Nutzung von X einhergehen, bestehen grundsätzlich unabhängig von der eigenen X-Nutzung der Universität Freiburg. Die Universität Freiburg veröffentlicht selbst zudem seit dem 01.02.2025 keine Tweets auf ihrem Account, die bisherigen Tweets bleiben als Archiv erhalten.
Schließlich sind die Daten, die durch die Interaktion mit dem X-Account der Universität Freiburg oder anderen Accounts verarbeitet werden – nämlich die Tweets oder/und der Accountname eines X-Nutzers/einer X-Nutzerin – schon öffentlich/ allgemein zugänglich/ frei im Internet verfügbar.
Jedoch werden sie durch das Erscheinen auf der X-Seite der Universität Freiburg und die Wechselbeziehung einer breiteren/“spezifischeren“ Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und erreichen so unter Umständen eine größere Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung als ohne diese Interaktion. Auch dadurch, dass die Universität Freiburg anderen Accounts folgt oder diese ihr folgen, entstehen zusätzliche Querverbindungen und Informationen über den*die jeweilige*n X-Nutzer*in; so lässt sich zum Beispiel das Interesse an der Universität Freiburg an der Follower-Eigenschaft oder regelmäßigen Beiträgen ablesen. Schließlich werden auch beim passiven Mitlesen der Seite durch die Nutzer*innen Logdaten durch X erhoben.
Durch die eigene X-Nutzung erhöht die Universität Freiburg also die Menge der Daten, die von der X Corp. verwendet und ausgewertet werden.
2. Risikoanalyse
Durch die Erweiterung des Verbreitungskreises und die Vergrößerung der Verknüpfungsmöglichkeiten wird die Verarbeitung der Daten für andere Zwecke durch die X Corp. und eine heimliche Profilbildung durch die X Corp. begünstigt. Auch kann die Offenheit für Besucher*innen-Beiträge zu nachteiligen gesellschaftlichen Folgen wie unangebrachten oder diskriminierenden Kommentaren oder der Verbreitung sensibler Daten führen.
Mögen diese Schäden sich bei einer Verursachung durch die X Corp. selbst als wesentlich darstellen, so werden diese durch das X-Profil der Universität Freiburg nur in sehr begrenztem Maße erhöht. Denn die Daten sind zu einem wesentlichen Teil schon für die X Corp. verfügbar. Insbesondere entsteht durch das Angebot der Universität Freiburg kein Zwang, einen X-Account zu erstellen, da genügend alternative Kontakt- und Informationsmöglichkeiten zur Universität Freiburg bestehen.
Auch sind die im Tweet-Archiv bereitgestellten Themen Wissenschaft, Lehre, Forschung etc. nur in begrenztem Maß geeignet, hasserfüllte Debatten auszulösen, sodass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens sehr begrenzt ist.
3. Risikobewertung
Insgesamt ist das durch den X-Account der Universität Freiburg verursachte zusätzliche Risiko daher als gering bis mittel einzustufen.
Zudem ist die Durchführung von Abhilfemaßnahmen möglich, die das Risiko weiter senken. Ein Großteil dieser Maßnahmen liegt in der Verantwortung des Nutzers: So besteht bei einer X-Nutzung nicht die Pflicht zum Führen eines Klarnamens. Außerdem kann sich der*die Nutzer*in durch verschiedene Einstellungen bis zu einem gewissen Grad schützen, etwa durch das Löschen seines Browserverlaufs, das Deaktivieren von Cookies, oder die fehlende Standortfreigabe bei der Verwendung von Fotos.
Zudem ermöglicht die kontinuierliche redaktionelle Betreuung ein Eingreifen bei ehr- oder persönlichkeitsverletzenden Kommentaren bis hin zur Sperrung des Accounts. Die Universität Freiburg hat hier für die Nutzung seiner Social-Media-Angebote eine Netiquette formuliert, auf deren Einhaltung sie bei der Betreuung der Seite achten wird.
4. Ergebnis
Die X-Nutzung durch die Universität Freiburg ist angesichts der beschriebenen Risiken und verbindlich vorgesehenen Maßnahmen vertretbar. Die Universität Freiburg verpflichtet sich, die weitere Entwicklung zu beobachten und die hier vorgenommene Prüfung regelmäßig zu wiederholen und gegebenenfalls fortzuentwickeln.
Stand: Januar 2025
Disclaimer
Vernetzung und Kommunikation mit anderen X-Nutzer*innen und X-Seiten
Die Universität Freiburg hat die aktive Nutzung ihres X-Accounts zum 31.05.2025 eingestellt und hält diesen nur noch im Sinne eines Archivs bereit.
Bis dahin galt: Das Abonnieren anderer X-Nutzer*innen oder das Liken von Tweets durch die Universität Freiburg beinhaltet keinerlei Aussage über das Verhältnis der Universität Freiburg zu diesen Nutzer*innen oder den von diesen veröffentlichten Inhalten. Insbesondere bedeutet es keine Zustimmung oder Empfehlung für ihre Follower. Vielmehr sieht die Universität Freiburg das Abonnieren anderer Nutzer*innen oder das Liken von Tweets als eine Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Organen, Personen und Institutionen zur schnellen Verbreitung und Kenntnis von Informationen, die einen Bezug zum Thema Wissenschaft aufweisen. Dies bedeutet auch, dass die Universität Freiburg nicht automatisch alle ihre Follower abonnieren wird. Auch durch das Nicht-Abonnieren eines*einer Nutzer*in durch die Universität Freiburg hat keinen Aussagegehalt, insbesondere bedeutet es keine Ablehnung und kein Desinteresse der Universität Freiburg gegenüber dem/der jeweiligen Nutzer*in.
Art und Weise und Zweck der Nutzung
Die Universität Freiburg nutzt ihren Account ab dem 01.02.2025 nur noch als Archiv der bis dahin veröffentlichten Tweets und Retweets im Rahmen der von ihr in ihrem Nutzungskonzept geschilderten Weise. Sie wird in ausgewählten Fällen auch über direkte Nachrichten kommunizieren und auf Retweets und Kommentare antworten, soweit es hier um den Austausch von Informationen zu Themen mit Universitätsbezug geht. Sie wird aber in ausgewählten Fällen zum Schutze Ihrer Mitarbeiter*Innen sowie der Reputation der Universität über direkte Nachrichten kommunizieren oder auf Tweets und Kommentare antworten. Für alle Arten von Anfragen stehen vorrangig Kontaktmöglichkeiten außerhalb von X zur Verfügung wie zum Beispiel E-Mails an: info@uni-freiburg.de. Eine Beratung zum Beispiel zum Studium erfolgt nicht, sondern es wird per Website-Link an die entsprechenden Telefon- und E-Mail-Kontakte der Universität Freiburg verwiesen.
X und Datenschutz
Die Nutzung von X durch die Universität Freiburg beinhaltet keine Befürwortung dieses Mediums oder des Unternehmens oder der Datenschutzerklärung der X Corp.. Die Universität Freiburg empfiehlt allen Nutzer*innen, sich über die Verarbeitung ihrer Daten durch X zu informieren und ihre Privatsphäre so gut es geht zu schützen: Dies beinhaltet die Lektüre der Datenschutzerklärung von X: Wesentliche Gesichtspunkte sind auch in der eigenen Datenschutzerklärung der Universität Freiburg zu ihrer X-Nutzung zusammengefasst.
Zudem sollte jede*r Nutzer*in zumindest folgende Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre vornehmen:
(zum Beispiel durch Nutzung des Ghostery-AddOn im Browser)
Stand: Januar 2025
Xing
Hinweise der Universität Freiburg zur Nutzung von Xing:
Nutzungskonzept
1. Allgemeines zu XING
XING ist ein soziales Netzwerk der New Work SE für Texte und Fotos, das in erster Linie zu beruflichen Zwecken genutzt wird. Registrierte Nutzer*innen können über diesen Dienst kostenlos ihre Inhalte sowie ein Arbeitnehmer*innen-Profil veröffentlichen, sich mit anderen Nutzer*innen oder mit Unternehmensseiten vernetzen, deren Beiträge kommentieren, „liken“ und teilen. Die Benutzer*innen können Unternehmensseiten empfehlen, bewerten, als Wunscharbeitgeber markieren oder abonnieren, so dass sie deren Nachrichten im eigenen News-Feed lesen können.
2. Zweck der Nutzung von XING durch die Universität Freiburg
Der ehemals für die Hochschul- und Wissenschaftskommunikation genutzte Xing-Kanal wird seit Juni 2024 lediglich als Archiv aufrechterhalten.Der ehemals für die Hochschul- und Wissenschaftskommunikation genutzte Xing-Kanal wird seit Juni 2024 lediglich als Archiv aufrechterhalten.
3. Art und Umfang der Nutzung von XING durch die Universität Freiburg
Es werden auf dem Account seit Juni 2024 keine Posts mehr veröffentlicht. Der Xing-Account der Universität Freiburg wird jedoch nicht gelöscht. Dies erfolgt zum einen, damit die Seite nicht von Dritten missbräuchlich besetzt werden kann; zum anderen, damit der Account beispielsweise bei krisenhaften Themen und Ereignissen zur Unterstützung des Social Listening und der Krisenkommunikation reaktiviert werden könnte. Zudem behält sich die UFR vor, auf Xing kommunikativ einzugreifen und ihre Mitglieder zu schützen, wenn diese dort in justiziablem Maße angegriffen werden.
4. Verantwortlichkeiten für die redaktionelle/technische Betreuung
Die Verantwortlichkeit für die redaktionelle Betreuung liegt bei der/dem Pressesprecher*in der Universität Freiburg sowie der dazugehörigen Abteilung für Hochschul- und Wissenschaftskommunikation , insbesondere der/dem Social-Media-Koordinator*in.
5. Alternative Informations- und Kontaktmöglichkeiten
Wir weisen die Nutzer*innen darauf hin, dass Informationen über die Universität Freiburg auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de oder auf den weiteren verlinkten Webseiten abgerufen werden können.
6. Selbstverpflichtung
Das XING-Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Stand: November 2025
Folgeabschätzung
Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist nach der allgemeinen Regel des Art. 35 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dann vorzunehmen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Die „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ macht die Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO zur Pflicht.
Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen
Das XING-Angebot der Universität Freiburg selbst löst diese Folge aufgrund des nur sehr geringen Umfangs seiner eigenen Datenverarbeitung (siehe dazu die Datenschutzerklärung zu XING) nicht aus.
Jedoch stellt aus Sicht der Universität Freiburg die XING-Nutzung an sich aufgrund ihrer weitreichenden Auswirkungen, hinsichtlich der Auswertung der Daten durch New Work SE zu Werbezwecken und Ähnlichem, eine Verarbeitung mit hohem Risiko dar, für die aufgrund der gemeinsamen Verantwortung von Seitenbetreiber (Universität Freiburg) und Diensteanbieter (New Work SE) eine Datenschutzfolgenabschätzung vorzunehmen ist.
Denn durch die Nutzung eines XING-Accounts begibt sich der*die jeweilige Nutzer*in unter die systematische Beobachtung durch New Work SE. Hierbei können auch sensible Daten wie politische Einstellungen, die sexuelle Orientierung oder gesundheitliche Probleme offenbart werden, die miteinander verknüpft und zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils verwendet werden können.
Die Universität Freiburg geht insofern davon aus, dass sie als öffentliche Stelle, die ein soziales Netzwerk zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen nutzt bzw. genutzt hat und den Account beibehält, eine Mitverantwortung trägt.
Mitverantwortung bedeutet dabei nicht, dass die Universität Freiburg die Datenschutzkonformität der Produkte der New Work SE bestätigt oder garantiert. Dies kann sie unter den gegebenen Umständen nicht leisten. Mitverantwortung bedeutet vielmehr, dass die Universität Freiburg sich und anderen die Risiken sozialer Netzwerke bewusst macht. Aktuell sind die sozialen Netzwerke in vielen Punkten aus datenschutzrechtlicher Sicht verbesserungsbedürftig. Deshalb werden den XING-Nutzer*innen durch Verweise auf die Homepage der Universität Freiburg alternative, datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt.
Auf die Risiken, die generell mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen, werden die Nutzer*innen zudem in der Datenschutzerklärung der XING-Unternehmensseite der Universität Freiburg hingewiesen.
Zu diesen Maßnahmen hat sich die Universität Freiburg in ihrem Nutzungskonzept verpflichtet. Vor- und Nachteile der XING-Nutzung werden danach regelmäßig unter Einbeziehung der Nutzungsbedingungen der New Work SE evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts erfolgt jährlich und berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur und dass Nutzungsverhalten der Netzwerke.
Die XING-Nutzung ist damit in ein Maßnahmenpaket (Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Disclaimer und Netiquette) eingebettet. Die Abschätzung der Folgen der XING-Nutzung der Universität Freiburg stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar:
1. Risikoidentifikation
Die eingangs beschriebenen Risiken, die mit einer Nutzung von XING einhergehen, bestehen grundsätzlich unabhängig von der eigenen XING-Nutzung der Universität Freiburg. Die Universität Freiburg veröffentlicht selbst zudem seit dem 11.06.2024 keine Postings mehr auf ihrem Account, die bisherigen Beiträge bleiben als Archiv erhalten.
Schließlich sind die Daten, die durch die Interaktion mit der XING-Unternehmensseite der Universität Freiburgmoder anderen Accounts verarbeitet werden – nämlich der in den Kommentaren sichtbaren Accountname eines XING-Nutzers/einer XING-Nutzerin – schon öffentlich/allgemein zugänglich/frei im Internet verfügbar.
Jedoch werden sie durch das Erscheinen auf der XING-Unternehmensseite der Universität Freiburg und die Wechselbeziehung einer breiteren/“spezifischeren“ Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und erreichen so unter Umständen eine größere Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung als ohne diese Interaktion. Auch lässt sich so das Interesse an der Universität Freiburg an der Follower-Eigenschaft oder an regelmäßigen Beiträgen ablesen. Schließlich werden auch beim passiven Mitlesen der XING-Unternehmensseite durch die Nutzer*innen Log-Daten durch XING erhoben.
Durch die eigene XING-Nutzung erhöht die Universität Freiburg also die Menge der Daten, die von der New Work SE verwendet und ausgewertet werden.
2. Risikoanalyse
Durch die Erweiterung des Verbreitungskreises und die Vergrößerung der Verknüpfungsmöglichkeiten wird die Verarbeitung der Daten für andere Zwecke durch die New Work SE und eine heimliche Profilbildung begünstigt. Auch kann die Offenheit für Besucher*innen-Beiträge zu nachteiligen gesellschaftlichen Folgen wie unangebrachten oder diskriminierenden Kommentaren oder der Verbreitung sensibler Daten führen.
Mögen diese Schäden sich bei einer Verursachung durch die New Work SE selbst als wesentlich darstellen, so werden diese durch die XING-Unternehmensseite der Universität Freiburg nur in begrenztem Maße erhöht. Denn die Daten sind zu einem wesentlichen Teil schon für die New Work SE verfügbar. Insbesondere entsteht durch das Angebot der Universität Freiburg kein Zwang, einen XING-Account zu erstellen, da genügend alternative Kontakt- und Informationsmöglichkeiten zur Universität Freiburg bestehen.
Auch sind Themen wie Wissenschaft, Lehre Forschung nur in begrenztem Maß geeignet, hasserfüllte Debatten auszulösen, so dass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens sehr begrenzt ist.
3. Risikobewertung
Insgesamt ist das durch die XING-Unternehmensseite der Universität Freiburg verursachte zusätzliche Risiko daher als gering bis mittel einzustufen.
Zudem ist die Durchführung von Abhilfemaßnahmen möglich, die das Risiko weiter senken. Ein Großteil dieser Maßnahmen liegt in der Verantwortung des Nutzers: Der*die Nutzer*in kann sich durch verschiedene Einstellungen bis zu einem gewissen Grad schützen, etwa durch das Löschen seines Browserverlaufs, das Deaktivieren von Cookies, oder die fehlende Standortfreigabe bei der Verwendung von Fotos. Allerdings verlangt XING offiziell einen Klarnamen.
Zudem ermöglicht die kontinuierliche redaktionelle Betreuung ein Eingreifen bei ehr- oder persönlichkeitsverletzenden Kommentaren bis hin zur Sperrung des Accounts. Die Universität Freiburg hat hier für die Nutzung seines Angebots eine Netiquette formuliert, auf deren Einhaltung sie bei der Betreuung der Seite achten wird.
4. Ergebnis
Die XING-Nutzung durch die Universität Freiburgist angesichts der beschriebenen Risiken und verbindlich vorgesehenen Maßnahmen vertretbar. Die Universität Freiburg verpflichtet sich, die weitere Entwicklung zu beobachten und die hier vorgenommene Prüfung regelmäßig zu wiederholen und gegebenenfalls fortzuentwickeln.
Stand: November 2025
Datenschutzerklärung
Die Universität Freiburg nutzt den hier angebotenen Nachrichtendienst XING über die technische Plattform und die Dienste der New Work SE, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg, Deutschland: https://www.xing.com/companies/albert-ludwigs-universitätfreiburg.
Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist die New Work SE, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg, Deutschland.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie die hier angebotene XING-Unternehmensseite und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (zum Beispiel Teilen, Bewerten, Kommentieren).
Bei den auf unserer XING-Seite zu findenden Informationen und Veröffentlichungen handelt es sich um ein freiwilliges Zusatzangebot. Der Besuch unserer XING-Seite ist nur für angemeldete Nutzer der Plattform XING möglich. Alternativ können Sie die über diese Seite angebotenen studien- oder arbeitsrelevanten Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter www.uni-freiburg.de abrufen.
1. Von XING verarbeitete Daten
Angaben darüber, welche Daten durch XING verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung von XING:
Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch XING verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten.
Mit der Verwendung von XING werden Ihre personenbezogenen Daten von der New Work SE erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet. Diese können dabei unabhängig von Ihrem Wohnsitz in jedes andere Land, in dem die New Work SE oder ihre Partner geschäftlich tätig werden, übertragen und dort gespeichert und genutzt werden. Dies erfolgt nach Angaben von XING stets unter Einhaltung der von der DSGVO hierfür festgelegten Bedingungen.
XING verarbeitet dabei zum einen Ihre freiwillig eingegebenen Daten wie Name und Nutzername, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer oder die Kontakte Ihres Adressbuches, wenn Sie dieses hochladen oder synchronisieren.
Zum anderen wertet XING aber auch die von Ihnen geteilten Inhalte daraufhin aus, an welchen Themen Sie interessiert sind, speichert und verarbeitet vertrauliche Nachrichten, die Sie direkt an andere Nutzer*innen schicken und kann Ihren Standort anhand von GPS-Daten, Informationen zu Drahtlosnetzwerken oder über Ihre IP-Adresse bestimmen, um Ihnen Werbung oder andere Inhalte zukommen zu lassen.
Zur Auswertung benutzt die Xing SE unter Umständen Analyse-Tools wie Google-Analytics. Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf eine Nutzung solcher Tools durch die Xing SE und wurde über einen solchen potentiellen Einsatz auch nicht informiert. Sollten Tools dieser Art von der Xing SE für die Unternehmensseite der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen personenbezogenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Tools auf seiner XING -Unternehmensseite zu verhindern oder abzustellen.
Über in Webseiten eingebundene XING-Buttons oder -Widgets und die Verwendung von Cookies ist es XING möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem XING-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Buttons und Widgets auf ihren eigenen Webseiten.
Da es sich bei der Xing SE um einen europäischen Anbieter handelt, ist dieser an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.
Möglichkeiten, die Verarbeitung Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie bei den allgemeinen Einstellungen Ihres XING-Kontos unter dem Menüpunkt „Privatsphäre“.
XING: Daten einsehen und herunterladen
XING: Datenerhebung
XING: Personalisierungs- und Datenschutzeinstellmöglichkeiten
XING: Einspruchsrechten in Bezug auf die Datenverarbeitung
XING: Zuständige Beschwerdestelle
XING: Weitere Kontaktmöglichkeiten zum Datenschutz
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, sich per Brief oder E-Mail direkt an den Datenschutzbeauftragten von XING zu wenden: Felix Lasse, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg, Deutschland, Kontakt: https://www.xing.com/support/contact/security/data_protection.
2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten
Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über ihren XING-Account. Die von Ihnen bei XING eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir gegebenenfalls auf Ihre Beiträge antworten, sollte dies zum Schutz unserer Mitarbeiter*innen oder der Reputation der Universität notwendig sein. Die von Ihnen frei bei Xing veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Followern zugänglich gemacht.
3. Rechte, Dokumentation, Evaluation
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter kommunikation@zv.uni-freiburg.de erreichen. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.
Das dem Angebot zugrunde liegende Konzept finden Sie unter folgender Internet-Adresse: XING-Nutzungskonzept. Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des „Ob“ und „Wie“ der Nutzung evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Weitere Informationen zu XING und anderen sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf youngdata.de.
Stand: November 2025
Disclaimer
Die Universität Freiburg hat die aktive Nutzung ihres Xing-Accounts zum 11.06.2024 eingestellt und hält diesen nur noch im Sinne eines Archivs bereit.
Bis dahin galt: Das Liken oder Kommentieren von Kommentarbeiträgen anderer XING-Nutzer*innen auf der eigenen XING-Unternehmensseite durch die Universität Freiburg beinhaltet keinerlei Aussage über das Verhältnis der Universität Freiburg zu diesen Nutzer*innen oder den von diesen veröffentlichten Inhalten. Insbesondere bedeutet es keine Zustimmung oder Empfehlung für ihre Follower. Vielmehr sieht die Universität Freiburg das Liken oder Beantworten von Kommentaren als eine Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Nutzer*innen zur schnellen Verbreitung und Kenntnis von Informationen, die einen Bezug zum Thema Wissenschaft aufweisen. Die Universität Freiburg wird nicht alle auf ihrer Unternehmensseite abgegebenen Kommentare liken oder kommentieren. Auch das Nicht-Liken oder Nicht-Kommentieren eines Nutzer*innen-Kommentars durch die Universität Freiburg hat keinen Aussagegehalt, insbesondere bedeutet es keine Ablehnung und kein Desinteresse der Universität Freiburg gegenüber dem oder der jeweiligen Nutzer*in.
Art und Weise und Zweck der Nutzung
Die Universität Freiburg nutzt ihre Unternehmensseite ab dem 11.06.2024 nur noch als Archiv der bis dahin veröffentlichten Postings im Rahmen der von ihr in ihrem Nutzungskonzept geschilderten Weise. Sie wird aber in ausgewählten Fällen zum Schutze Ihrer Mitarbeiter*Innen sowie der Reputation der Universität über direkte Nachrichten kommunizieren oder auf Tweets und Kommentare antworten. Für alle Arten von Anfragen stehen vorrangig Kontaktmöglichkeiten außerhalb von Xingzur Verfügung wie zum Beispiel E-Mails an: info@uni-freiburg.de. Eine ausführliche Beratung zum Beispiel zum Studium erfolgt nicht, sondern es wird per Website-Link an die entsprechenden Telefon- und E-Mail-Kontakte der Universität Freiburg verwiesen.
Xing und Datenschutz
Die Nutzung von Xing durch die Universität Freiburg beinhaltet keine Befürwortung dieses Mediums oder des Unternehmens oder der Datenschutzerklärung von Xing. Die Universität Freiburg empfiehlt allen Nutzer*innen, sich über die Verarbeitung ihrer Daten durch Xing zu informieren und ihre Privatsphäre so gut es geht zu schützen: Dies beinhaltet die Lektüre der Datenschutzerklärung von Xing. Wesentliche Gesichtspunkte sind auch in der eigenen Datenschutzerklärung der Universität Freiburg zu ihrer Xing-Nutzung zusammengefasst.
Zudem sollte jede*r Nutzer*in zumindest folgende Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre vornehmen:
(zum Beispiel durch Nutzung des Ghostery-AddOn im Browser)
Stand: November 2025
Bluesky
Hinweise der Universität Freiburg zur Nutzung von Bluesky:
Nutzungskonzept
1. Allgemeines zu Bluesky
Bluesky ist ein soziales Netzwerk – mit der Struktur einer gemeinnützigen Körperschaft – für Nachrichten, Fotos und Videos. Registrierte Nutzer*innen können über diesen Dienst kostenlos kurze Nachrichten veröffentlichen. Diese Posts sind in der Regel für jedermann sichtbar und haben eine begrenzte Länge. Die Benutzer*innen können anderen Benutzer*innen „folgen“, so dass sie deren Posts im eigenen Bluesky-Feed lesen können.
Vorteile von Bluesky sind seine dezentrale Serverstruktur, wachsende Reichweite, sein transparenter Algorithmus und – im Gegensatz zu manch anderen sozialen Netzwerken – seine Lesbarkeit ohne die Notwendigkeit einer eigenen Anmeldung für den*die Nutzer*in, sowie die Nutzbarkeit ohne Verwendung eines Klarnamens.
2. Zweck der Nutzung von Bluesky durch die Universität Freiburg
Durch den Bluesky-Kanal werden die bestehenden Kommunikationskanäle, wie Internetauftritt, Pressemeldungen, Newsletter, Printprodukte und Veranstaltungen, sinnvoll ergänzt. Die Bluesky-Kanäle informieren die Nutzer*innen in erster Linie über aktuelle Meldungen aus der Abteilung Hochschul- und Wissenschaftskommunikation sowie aus anderen Abteilungen, Fakultäten, Forschungsgruppen und Verbünden der Universität sowie von studentischen Organen und Initiativen. Zudem können so der Öffentlichkeit Einblicke in Forschung und Lehre der Hochschule sowie in die Arbeit von Einrichtungen der Universität, studentischen Organen und Initiativen vermittelt werden.
Für einige Zielgruppen sind die „klassischen“ Instrumente allein (Print, Webseite, Mailing) nicht mehr ausreichend. Gerade im Hinblick auf die Zielgruppe von Journalist*innen und Politiker*innen, aber auch im Hinblick auf die wissenschaftliche (Forschungs-) Community sowie die Studierenden, haben wir festgestellt, dass wir diese viel direkter, schneller und tagesaktuell über Bluesky erreichen können, zumal interessierte Empfänger entsprechende Posts abonnieren können. Der Bluesky-Kanal ermöglicht eine weitreichende Verbreitung unserer Meldungen, eine bessere Vernetzung zu anderen Institutionen und Informationsquellen und eine unmittelbare Reaktion auf das jeweilige Geschehen.
Des Weiteren können wir über den direkten Dialog mit den Leser*innen Meinungsbilder einholen und Feedback erhalten, um unsere wissenschaftliche, organisatorische und kommunikative Arbeit zu optimieren.
3. Art und Umfang der Nutzung von Bluesky durch die Universität Freiburg
Der Bluesky-Account der Universität Freiburg informiert die Nutzer*innen über aktuelle Pressemeldungen, Veranstaltungen, Nachrichten aus Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie sonstiges Wissenswertes rund um den Campus. Wir nutzen Bluesky hingegen nicht als Service- oder Beratungskanal.
Regelmäßige Inhalte der Beiträge auf dem Bluesky-Profil @unifreiburg.de sind:
4. Verantwortlichkeiten für die redaktionelle/technische Betreuung
Die Verantwortlichkeit für die redaktionelle Betreuung liegt bei der/dem Pressesprecher*in der Universität Freiburg sowie der dazugehörigen Abteilung Hochschul- und Wissenschaftskommunikation, insbesondere der*dem Social-Media-Koordinator*in.
5. Alternative Informations- und Kontaktmöglichkeiten
Wir weisen die Nutzer*innen darauf hin, dass der Bluesky-Kanal lediglich eine zusätzliche Option darstellt, um mit der Universität Freiburg in Kontakt zu treten oder Informationen von dieser zu erhalten. Alternativ können die über Bluesky angebotenen Informationen auch über die entsprechenden Verlinkungen auf unserem Internet-Angebot auf den weiteren verlinkten Webseiten abgerufen werden.
6. Selbstverpflichtung
Dieses Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Stand: Januar 2025
Datenschutzerklärung
Die Universität Freiburg nutzt für den hier angebotenen Nachrichtendienst die technische Plattform und die Dienste der Bluesky Public Benefit Limited Liability Company (PBLLC), Seattle, Washington.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie den hier angebotenen Bluesky-Nachrichtendienst und dessen Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (zum Beispiel Teilen, Bewerten). Alternativ können Sie die über diese Seite angebotenen studien- oder arbeitsrelevanten Informationen auch auf unserem Internet-Angebot abrufen.
1. Von Bluesky verarbeitete Daten
Angaben darüber, welche Daten durch Bluesky verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung von Bluesky.
Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch Bluesky verarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Auch hat sie insoweit keine effektiven Kontrollmöglichkeiten.
Mit der Verwendung von Bluesky werden Ihre personenbezogenen Daten von Bluesky erfasst, übertragen, gespeichert, offengelegt und verwendet und dabei unabhängig von Ihrem Wohnsitz in die Vereinigten Staaten und jedes andere Land, in dem Bluesky geschäftlich tätig wird, übertragen, dort gespeichert und genutzt.
Bluesky verarbeitet dabei zum einen Ihre freiwillig eingegebenen Daten wie Name und Nutzername, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.
Zum anderen wertet Bluesky aber auch die von Ihnen geteilten Inhalte daraufhin aus, an welchen Themen Sie interessiert sind, speichert und verarbeitet vertrauliche Nachrichten, die Sie direkt an andere Nutzer*innen schicken und kann Ihren Standort anhand von GPS-Daten, Informationen zu Drahtlosnetzwerken oder über Ihre IP-Adresse bestimmen.
Zur Auswertung benutzt Bluesky unter Umständen Analyse-Tools wie Google-Analytics. Die Universität Freiburg hat keinen Einfluss auf eine Nutzung solcher Tools durch Bluesky und wurde über einen solchen potentiellen Einsatz auch nicht informiert. Sollten Tools dieser Art von Bluesky für den Account der Universität Freiburg eingesetzt werden, hat die Universität Freiburg dies weder in Auftrag gegeben, noch abgesegnet oder sonst in irgendeiner Art unterstützt. Auch werden ihr die bei der Analyse gewonnenen Daten nicht zur Verfügung gestellt. Lediglich bestimmte, nicht-personenbezogene Informationen über die Post-Aktivität, also etwa die Anzahl der Likes oder Shares für einen bestimmten Post, sind für die Universität Freiburg über ihren Account einsehbar. Überdies hat die Universität Freiburg keine Möglichkeit, den Einsatz solcher Tools auf ihrem Bluesky-Account zu verhindern oder abzustellen.
Schließlich erhält Bluesky auch Informationen, wenn Sie zum Beispiel Inhalte ansehen, auch wenn Sie keinen Account erstellt haben. Bei diesen sogenannten „Log-Daten” kann es sich um die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu von Ihnen aufgerufenen Webseiten, Ihrem Standort, Ihrem Mobilfunkanbieter, dem von Ihnen genutzten Endgerät (einschließlich Geräte-ID und Anwendungs-ID), die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe und Cookie-Informationen handeln.
Über in Webseiten eingebundene Bluesky-Buttons oder -Widgets und die Verwendung von Cookies ist es Bluesky möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem Bluesky-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten könnten Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. Dementsprechend verzichtet die Universität Freiburg auf die Nutzung solcher Buttons und Widgets auf ihren eigenen Webseiten.
Auch wenn es sich bei Bluesky um einen außereuropäischen Anbieter handelt ist dieser an die DSGVO gebunden. Dies betrifft zum Beispiel Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten.
Möglichkeiten die Verarbeitung Ihrer Daten zu beschränken, haben Sie bei den allgemeinen Einstellungen Ihres Bluesky-Kontos unter dem Punkt „Privatsphäre und Sicherheit“. Darüber hinaus können Sie bei Mobilgeräten (Smartphones, Tablet-Computer) in den dortigen Einstellmöglichkeiten den Zugriff von Bluesky auf Kontakt- und Kalenderdaten, Fotos, Standortdaten etc. beschränken. Dies ist jedoch abhängig vom genutzten Betriebssystem.
Weitere Informationen zu diesen Punkten sind auf den Bluesky-Supportseiten vorhanden.
Bluesky: Privacy Policy
Bluesky: User FAQ
Über die Möglichkeit, eigene Daten bei Bluesky einsehen und exportieren zu können, können Sie sich ebenfalls informieren. Hinweise zu den vorhandenen Personalisierungs- und Datenschutzeinstellmöglichkeiten finden Sie in der Privacy Policy von Bluesky (mit weiteren Verweisen). Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, über die Archivanforderung Informationen zu Ihren Daten anzufordern.
Bluesky: Daten-Export
Bluesky: Privacy Policy
Bluesky: Informationen zu Ihren Daten
2. Von der Universität Freiburg verarbeitete Daten
Auch die Universität Freiburg verarbeitet Ihre Daten. Zwar erhebt sie selbst keine Daten über Ihren Bluesky-Account, die von Ihnen bei Bluesky eingegebenen Daten, insbesondere Ihr Nutzername und die unter Ihrem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns aber insofern verarbeitet, als wir Ihre Posts gegebenenfalls re-posten oder auf diese antworten oder auch von uns aus Posts verfassen, die auf Ihren Account verweisen. Die von Ihnen frei bei Bluesky veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so von der Universität Freiburg in ihr Angebot einbezogen und ihren Follower*innen zugänglich gemacht.
3. Rechte, Dokumentation, Evaluation
Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie die Abteilung für Hochschul- und Wissenschaftskommunikation per Email erreichen: kommunikation@zv.uni-freiburg.de. Ihre Rechte auf Auskunft, Sperrung oder Löschung von Daten können Sie bei unserem/unserer Datenschutzbeauftragten geltend machen: datenschutzbeauftragter@uni-freiburg.de.
Das Nutzungskonzept wird einmal im Jahr von uns hinsichtlich des Ob und Wie der Nutzung evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur der Netzwerke.
Weitere Informationen zu sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf Webseiten wie youngdata.de.
Stand: Januar 2025
Folgeabschätzung
Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist nach der allgemeinen Regel des Art. 35 Abs. 1 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dann vorzunehmen, wenn eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Die „Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen“ macht die Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO zur Pflicht.
Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen
Das Bluesky-Angebot der Universität Freiburg selbst löst diese Folge aufgrund des nur sehr geringen Umfangs seiner eigenen Datenverarbeitung (siehe dazu die Datenschutzerklärung zu Bluesky) nicht aus. Allerdings haben die Postings oft einen direkten Personenbezug. Die Universität Freiburgachtet daher bei der Erstellung und Veröffentlichung eigener Inhalte darauf, dass neben dem Urheberrecht der Fotos auch die Bildrechte der Abgebildeten berücksichtigt werden. Bei einem Bezug zu anderen Bluesky-Nutzer*innen werden nur die Daten verarbeitet, die diese selbst und freiwillig angegeben haben (Nutzer*innenname und Posts).
Jedoch stellt aus Sicht der Universität Freiburg die Bluesky-Nutzung an sich aufgrund ihrer Auswirkungen hinsichtlich der Auswertung der Daten durch Bluesky eine Verarbeitung mit zumindest mittlerem Risiko dar, für die eine Datenschutzfolgenabschätzung vorzunehmen ist.
Denn durch die Nutzung eines Bluesky-Accounts begibt sich der*die jeweilige Nutzer*in unter die systematische Beobachtung durch Bluesky. Hierbei können durch die Veröffentlichung von Inhalten durch die jeweiligen Nutzer*innen auch sensible Daten wie politische Einstellungen, die sexuelle Orientierung oder gesundheitliche Probleme offenbart werden, die miteinander verknüpft und zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils verwendet werden können. Selbst beim bloß passiven Mitlesen von Blueskyohne eigenen Account können durch die Erhebung von Log-Daten sensible Daten erhoben werden, etwa durch die vorher besuchten Webseiten oder die Standortdaten des Nutzers/der Nutzerin.
Dies gilt umso mehr, als dass Bluesky schwieriger überprüft werden kann. Da die Daten von in Deutschland ansässigen Nutzer*innen nicht innerhalb Deutschlands, sondern in den USA oder Drittländern verarbeitet werden, bestehen höheren Hürden für den Zugang zu (gerichtlichem) Rechtsschutz als bei einem in Deutschland ansässigen Unternehmen. Dennoch ist hervorzuheben, dass Bluesky sich bei der Datenverarbeitung und den Nutzungsrechten an die DSGVO hält und entsprechende Einspruchs- und Beschwerdemöglichkeiten bereitstellt.
Die Universität Freiburg geht insofern davon aus, dass sie als öffentliche Stelle, die ein soziales Netzwerk zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen nutzt, eine Mitverantwortung trägt.
Mitverantwortung bedeutet dabei nicht, dass die Universität Freiburg die Datenschutzkonformität der Produkte von Bluesky bestätigt oder garantiert. Dies kann sie unter den gegebenen Umständen nicht leisten. Mitverantwortung bedeutet vielmehr, dass die Universität Freiburg sich und anderen die Risiken sozialer Netzwerke bewusstmacht. Deshalb werden den Bluesky-Nutzer*innen durch Verweise auf die Homepage der Universität Freiburg alternative, datenschutzfreundlichere Kommunikationswege aufgezeigt.
Auf die Risiken, die generell mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen, werden die Nutzer*innen zudem in der Datenschutzerklärung des Bluesky-Accounts der Universität Freiburg hingewiesen.
Zu diesen Maßnahmen hat sich die Universität Freiburg in ihrem Nutzungskonzept verpflichtet. Vor- und Nachteile der Bluesky-Nutzung werden danach regelmäßig unter Einbeziehung der Nutzungsbedingungen von Bluesky evaluiert. Diese Evaluierung des Nutzungskonzepts erfolgt jährlich und berücksichtigt die Nutzungszahlen und Reichweiten sowie die Zielgruppenstruktur und das Nutzungsverhalten der Netzwerke.
Die Bluesky-Nutzung ist damit in ein Maßnahmenpaket (Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Disclaimer und Netiquette) eingebettet. Die Abschätzung der Folgen der Bluesky-Nutzung der Universität Freiburg stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar:
1. Risikoidentifikation
Die eingangs beschriebenen Risiken, die mit einer Nutzung von Bluesky einhergehen, bestehen grundsätzlich unabhängig von der eigenen Bluesky-Nutzung der Universität Freiburg. Allerdings haben die Postings oft einen direkten Personenbezug. Die Universität Freiburgachtet daher bei der Erstellung und Veröffentlichung eigener Inhalte darauf, dass neben dem Urheberrecht der Fotos auch die Bildrechte der Abgebildeten berücksichtigt werden. Schließlich sind die Daten, die durch die Interaktion mit dem Bluesky-Account der Universität Freiburg oder anderen Accounts verarbeitet werden – nämlich die Posts oder/und der Accountname eines Bluesky-Nutzers/einer Bluesky-Nutzerin – schon öffentlich/ allgemein zugänglich/ frei im Internet verfügbar.
Jedoch werden sie durch das Erscheinen auf der Bluesky-Seite der Universität Freiburg und die Wechselbeziehung einer breiteren/“spezifischeren“ Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und erreichen so unter Umständen eine größere Aufmerksamkeit und weitere Verbreitung als ohne diese Interaktion. Auch dadurch, dass die Universität Freiburg anderen Accounts folgt oder diese ihr folgen, entstehen zusätzliche Querverbindungen und Informationen über den*die jeweilige*n Bluesky-Nutzer*in; so lässt sich zum Beispiel das Interesse an der Universität Freiburg an der Follower-Eigenschaft oder regelmäßigen Beiträgen ablesen. Schließlich werden auch beim passiven Mitlesen der Seite durch die Nutzer*innen Logdaten durch Bluesky erhoben.
Durch die eigene Bluesky-Nutzung erhöht die Universität Freiburg also die Menge der Daten, die von Bluesky verwendet und ausgewertet werden.
2. Risikoanalyse
Durch die Erweiterung des Verbreitungskreises und die Vergrößerung der Verknüpfungsmöglichkeiten wird die Verarbeitung der Daten durch Bluesky und eine Profilbildung durch Bluesky begünstigt. Auch kann die Offenheit für Besucher*innen-Beiträge zu nachteiligen gesellschaftlichen Folgen wie unangebrachten oder diskriminierenden Kommentaren oder der Verbreitung sensibler Daten führen.
Mögen diese Schäden sich bei einer Verursachung durch Bluesky selbst als wesentlich darstellen, so werden diese durch das Bluesky-Profil der Universität Freiburg nur in sehr begrenztem Maße erhöht. Denn die Daten sind zu einem wesentlichen Teil schon für Bluesky verfügbar. Insbesondere entsteht durch das Angebot der Universität Freiburg kein Zwang, einen Bluesky-Account zu erstellen, da genügend alternative Kontakt- und Informationsmöglichkeiten zur Universität Freiburg bestehen.
Auch sind die Themen Wissenschaft, Lehre, Forschung etc. nur in begrenztem Maß geeignet, hasserfüllte Debatten auszulösen, sodass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens sehr begrenzt ist.
3. Risikobewertung
Insgesamt ist das durch den Bluesky-Account der Universität Freiburg verursachte zusätzliche Risiko daher als gering bis mittel einzustufen.
Zudem ist die Durchführung von Abhilfemaßnahmen möglich, die das Risiko weiter senken. Ein Großteil dieser Maßnahmen liegt in der Verantwortung des Nutzers/der Nutzerin: So besteht bei einer Bluesky-Nutzung nicht die Pflicht zum Führen eines Klarnamens. Außerdem kann sich der*die Nutzer*in durch verschiedene Einstellungen bis zu einem gewissen Grad schützen, etwa durch das Löschen seines/ihres Browserverlaufs, das Deaktivieren von Cookies, oder die fehlende Standortfreigabe bei der Verwendung von Fotos.
Zudem ermöglicht die kontinuierliche redaktionelle Betreuung ein Eingreifen bei ehr- oder persönlichkeitsverletzenden Kommentaren bis hin zur Sperrung des Accounts. Die Universität Freiburg hat hier für die Nutzung seiner Social-Media-Angebote eine Netiquette formuliert, auf deren Einhaltung sie bei der Betreuung der Seite achten wird.
4. Ergebnis
Die Bluesky-Nutzung durch die Universität Freiburg ist angesichts der beschriebenen Risiken und verbindlich vorgesehenen Maßnahmen vertretbar. Die Universität Freiburg verpflichtet sich, die weitere Entwicklung zu beobachten und die hier vorgenommene Prüfung regelmäßig zu wiederholen und gegebenenfalls fortzuentwickeln.
Stand: Januar 2025
Disclaimer
Vernetzung und Kommunikation mit anderen Bluesky-Nutzer*innen
Das Abonnieren anderer Bluesky-Nutzer*innen oder das Liken von Posts durch die Universität Freiburg beinhaltet keinerlei Aussage über das Verhältnis der Universität Freiburg zu diesen Nutzer*innen oder den von diesen veröffentlichten Inhalten. Insbesondere bedeutet es keine Zustimmung oder Empfehlung für ihre Follower*innen. Vielmehr sieht die Universität Freiburg das Abonnieren anderer Nutzer*innen oder das Liken von Posts als eine Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Organen, Personen und Institutionen zur schnellen Verbreitung und Kenntnis von Informationen, die einen Bezug zum Thema Wissenschaft oder zur Universität aufweisen.
Dies bedeutet auch, dass die Universität Freiburg nicht automatisch alle ihre Follower*innen abonnieren wird. Auch das Nicht-Abonnieren eines*einer Nutzer*in durch die Universität Freiburg hat keinen Aussagegehalt, insbesondere bedeutet es keine Ablehnung und kein Desinteresse der Universität Freiburg gegenüber dem/der jeweiligen Nutzer*in.
Art und Weise und Zweck der Nutzung
Die Universität Freiburg nutzt ihren Account hauptsächlich für eigene Posts und Reposts im Rahmen der von ihr in ihrem Nutzungskonzept geschilderten Weise. Sie wird in ausgewählten Fällen auch über direkte Nachrichten kommunizieren und auf Reposts und Kommentare antworten, soweit es hier um den Austausch von Informationen zu Themen mit Universitätsbezug geht. Für alle Arten von Anfragen stehen vorrangig Kontaktmöglichkeiten außerhalb von Bluesky zur Verfügung wie zum Beispiel E-Mails an: info@uni-freiburg.de. Eine ausführliche Beratung zum Beispiel zum Studium erfolgt nicht, sondern es wird per Website-Link an die entsprechenden Telefon- und E-Mail-Kontakte der Universität Freiburg verwiesen.
Bluesky und Datenschutz
Die Nutzung von Bluesky durch die Universität Freiburg beinhaltet keine Befürwortung dieses Mediums oder des Unternehmens oder der Datenschutzerklärung von Bluesky. Die Universität Freiburg empfiehlt allen Nutzer*innen, sich über die Verarbeitung ihrer Daten durch Bluesky zu informieren und ihre Privatsphäre so gut es geht zu schützen: Dies beinhaltet die Lektüre der Datenschutzerklärung von Bluesky. Wesentliche Gesichtspunkte sind auch in der eigenen Datenschutzerklärung der Universität Freiburg zu ihrer Bluesky-Nutzung zusammengefasst.
Zudem sollte jede*jede Nutzer*in zumindest folgende Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre vornehmen:
(zum Beispiel durch Nutzung des Ghostery-AddOn im Browser)
Datenschutzerklärung von Bluesky
Stand: Januar 2025
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