Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen

Professur für Forstentomologie und Waldschutz

Abkürzung der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen "unr" in der Farbe sand auf grünem, kreisförmigen Hintergrund

Wir arbeiten an einem besseren Verständnis der Ökologie und Evolution von Waldinsekten, um langfristig die ökologischen und forstwirtschaftlichen Ökosystemdienstleistungen unserer Wälder zu erhalten. Unsere Professur befindet sich am Rande des Dreisamtals in Stegen-Wittental, etwa 10 km östlich von Freiburg. Hier haben wir mehrere Gebäude, einschließlich Gewächshäuser und Labore, sowie eine große Freifläche – ideale Bedingungen zum Lernen, Lehren und Forschen.

Aktuelles

Forest Invasion Synthesis Centre, Prag

EU-geförderter Workshop zu invasiven Waldarten

Invasive Arten zählen heute zu den größten Bedrohungen für Waldökosysteme. Sie beeinträchtigen Biodiversität, die Lebensgrundlagen der Menschen und die Wirtschaft. Peter ist Mitglied einer internationalen Arbeitsgruppe an der Czech University of Life Sciences, die Lösungen für die ökologischen und sozioökonomischen Aspekte von Invasionen durch Pflanzen, Insekten und Krankheitserreger in Waldökosystemen erforscht. Beim Auftakttreffen in Prag hielt er einen Vortrag mit dem Titel “How Bark Beetles and Fungi Shape Each Other’s Interaction”.

Link zum Vortrag

Waldschutz 4.0

Borkenkäfer unter Sensorsystemen

Wir freuen uns sehr über die Förderung unseres Projekts „Waldschutz 4.0“ durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung. Im Rahmen dieses 18-monatigen Projekts werden wir einen Prototypen eines Borkenkäfer-Tracking-Systems entwickeln. Mithilfe dieses Sensorsystems erhoffen wir uns in Zukunft neue Einblicke in die Sinneswahrnehmung der Borkenkäfer bei der Besiedlung von Bäumen.

REGULUS-Projekt „WaldlabOR Oberrhein“

Teilprojekt zur Ernährung von Waldmaikäfern abgeschlossen

In unseren Fütterungsexperimenten hat sich gezeigt, dass die Maikäfer-Weibchen mit den getesteten Alternativbaumarten Winterlinde, Spitzahorn und Flaumeiche weniger Eier produzieren können als mit den bislang in den betroffenen Waldgebieten vorhandenen Baumarten Trauben- und Roteichen.

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frisch angelegter Teich, zwei Studierende beim Arbeiten, Gewächshaus im Hintergrund, Nisthügel im Vordergrund

StuRa-Förderung auch in 2026

Erweiterung des Projekts „Lebendiges Wittental“

Mithilfe der Förderung des Studierendenvorschlagsbudgets konnte das Exploratorium für Biodiversität und Artenkenntnis 2022 initiiert werden. Im 5. Projektjahr fördert der Studierendenrat nun nochmal eine Erweiterung. Geplant sind unter anderem der Aufbau einer barrierefreien Dauerausstellung der forstzoologischen Sammlung und die Erstellung neuer Lehr- und Lernmaterialien für die Stärkung der Artenkenntnis.

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Forschung

Unsere Forschungsschwerpunkte und aktuelle Projekte

Lehre

Unser Lehrangebot und Informationen über Abschlussarbeiten

Publikationen

Übersicht unserer Publikationen, Konferenzvorträge, Beiträgen in den Medien und mehr

Exploratorium Lebendiges Wittental

Studierende nutzen gemeinsam mit Lehrenden und Bürger*innen unser weitläufiges Gelände, um sich ganz praktisch für Biodiversität einzusetzen und Artenkenntnis zu fördern. Im Teamwork entstehen neue Lebensräume für selten gewordene Tiere und Pflanzen.

Student zeigt Besucherinnen und Besuchern die Habitate für Amphibien

News-Archiv

Archiv-Nachrichten der Professur für Forstentomologie und Waldschutz