Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen

Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie

Abkürzung der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen "unr" in der Farbe sand auf grünem, kreisförmigen Hintergrund

Wir erforschen experimentell und auf Landschaftsebene die Wechselwirkungen zwischen Biodiversität und Ökosystemfunktionen, lehren engagiert, um die nächste Generation zu begeistern und tragen evidenzbasierte Schutzstrategien in Gesellschaft und Praxis.

Unsere Vision

Unser Ziel ist eine Zukunft, in der vielfältige, gesunde und nachhaltig bewirtschaftete Agrar- und Kulturlandschaften die Grundlage für die Lebensqualität aller Menschen bilden.

Team

Guppenfoto der Mitarbeitenden der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie

Bei uns hat jede:r seinen:ihren Platz und kann sich mit eigenen Talenten, Interessen und Ideen einbringen. Wir leben eine offene, partizipative und wertschätzende Teamkultur, in der unterschiedliche Perspektiven willkommen sind und Zusammenarbeit auf Augenhöhe stattfindet.

Neben der gemeinsamen Arbeit ist uns auch das soziale Miteinander wichtig. Wir unternehmen regelmäßig etwas zusammen, sei es beim Sport, bei Ausflügen oder gemeinsamen Aktivitäten. So entsteht ein starkes Team, in dem sich alle wohlfühlen, voneinander lernen und gemeinsam wachsen können.

Unsere Strukturen

  • Schreibvormittage
  • Wöchentliche Gesundheitsförderung, z. B. Lunch-Läufe und aktive Pause (Pausen-Express)
  • Strukturiertes On-/Offboarding mit Buddy-System zum Ankommen
  • Jahresgespräche
  • Wöchentliche Team-Meetings
  • Individuelle Projekt-Meetings in Kleingruppen
  • Team-Retreats
  • Social Events, z. B. Team-Ausflüge, Weihnachtsfeiern, gemeinsame Kneipenbesuche oder gemeinsames Malen, Zeichnen und Spielen
  • Freitags-Fika (schwedisches soziales Tagesritual)
  • Buddy-System, damit jedes Teammitglied zum Geburtstag einen Kuchen bekommt
Gruppenfoto mit Mitarbeitenden der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie im NABU-Wildbienengarten in Ofingen

Forschung

Forschungsfelder der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie

Forschungsfelder der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie: Funktionelle Biodiversität, Habitat-Konnektivität und Landschaftsvernetzung, Waldbiodiversität, multitrophische Interaktionen, Pflanze-Insekten-Interaktionen, Tierartenschutz mit Schwerpunkt auf Wildbienen, Ökotoxikologie mit Schwerpunkt auf Pestiziden

Wir verstehen Forschung als kollaborativen Prozess, in dem komplexe Fragestellungen durch inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit adressiert werden. Wir arbeiten transparent, nutzen robuste Methoden und betreiben sowohl ökologische Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung. So erweitern wir das grundlegende Verständnis ökologischer Systeme und schaffen Wissen, das direkt zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität beiträgt.

Outreach

Die Kommunikation mit Gesellschaft und Politik ist ein zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Wir engagieren uns durch Aktionen, Vorträge, Politikberatung, Interviews und Stellungnahmen aktiv in gesellschaftlichen und politischen Diskursen, um ein breites und diverses Publikum zu erreichen. Dabei handeln wir gezielt, verantwortungsvoll und in einem ausgewogenen Verhältnis zu unserer Forschungsarbeit. 

Wissen in die Praxis: Aktuelle Beispiele

Screenshot des Titelbildes von unserem Quiz "Teste dein Wissen über Wildbienen". Das Foto auf der Titelseite zeigt eine Hummel

Online-Quiz und Bienen-Memory

Zum Weltbienentag 2026 haben wir im Projekt RestPoll mit einem interaktiven Online-Quiz und einem Bienen-Memory für Spiel, Spaß und Wissen rund um Wildbienen gesorgt. Wer sein Wissen an unserem Infostand auf dem Wiehremer Bauernmarkt unter Beweis stellte, hatte die Chance, tolle Preise zu gewinnen.

Quiz / Memory spielen

RestPoll Policy Brief

Im Rahmen unseres EU-Projekts RestPoll haben wir wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wiederherstellung von Bestäuberlebensräumen zusammengefasst, um Maßnahmen im Zusammenhang mit der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur zu informieren.

Zur Publikation

TEDx Talk mit Alexandra-Maria Klein

In ihrem Vortrag vermittelt Alexandra-Maria Klein allgemeinverständlich, wie wichtig Bestäuber für unsere Ernährungssicherheit sind. Sie richtet sich gezielt an eine breite Öffentlichkeit und zeigt anhand anschaulicher Beispiele, wie jede und jeder im eigenen Garten oder auf dem Balkon zum Schutz von Wildbienen beitragen kann.

Zum Video

#Krautschau-Führungen

Mit regelmäßigen Krautschau-Aktionen laden wir die Öffentlichkeit dazu ein, gemeinsam die Pflanzenvielfalt in Städten zu entdecken. Die Aktionen vermitteln auf niedrigschwellige und anschauliche Weise Wissen über die oft übersehenen Wildpflanzen in Straßenrinnen, an Mauern oder zwischen Pflastersteinen. Gleichzeitig werden Teilnehmende ermutigt, die App Flora Incognita zur Bestimmung der Pflanzen zu verwenden.

Informationen zur App

Über unsere Verbundprojekte sind wir auf Social Media aktiv:

Lehre

Unsere Lehre soll begeistern und Neugier wecken. Wir legen Wert auf ein solides theoretisches Fundament und verbinden dieses eng mit praktischen Übungen, um Wissen anwendbar und erfahrbar zu machen. Gleichzeitig verstehen wir uns als gut erreichbare Ansprechpersonen und sind offen für Feedback und konstruktive Vorschläge für Anpassungen. Studierende, die ihre Abschlussarbeiten bei uns schreiben, ermutigen wir ausdrücklich, ihre Forschungsergebnisse zu veröffentlichen und aktiv am wissenschaftlichen Diskurs teilzunehmen.

Lehrschwerpunkte der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie

  • Artenkenntnis und funktionelle Biodiversität
  • Landschaftsökologie und -management
  • Experimentelle Methoden in der Ökologie
  • Naturschutzbiologie und -praxis
  • Kartierung von Biotopen und Schutzgütern
  • Nachhaltige Landwirtschaft
  • Wissenschaftliches Arbeiten

News

Mitarbeitende der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie am Start des B2Run in Freiburg

Team-Event

B2Run Freiburg

Das Team der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie der Universität Freiburg nahm am 30.06.2026 erfolgreich am Firmenlauf B2Run teil. Gemeinsam stellten wir uns der sportlichen Herausforderung und absolvierten die Laufstrecke mit viel Motivation, Teamgeist und guter Stimmung. Die Teilnahme bot eine tolle Gelegenheit, den Zusammenhalt außerhalb des Arbeitsalltags zu stärken und gemeinsam ein Zeichen für Gesundheit und Gemeinschaft zu setzen. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden!


Tote Hummel (Bombus terrestris)

Publikation

Artikel in Science: „EU Omnibus proposal increases pesticide risks“

In einem aktuellen Beitrag in Science analysieren Dimitry Wintermantel und seine Ko-Autor:innen die geplanten Vereinfachungen der EU-Pestizidregulierung im Rahmen des sogenannten Omnibus-Pakets. Die Forschenden warnen davor, dass der Abbau bestehender Vorsorgemechanismen die Umwelt- und Gesundheitsrisiken erhöhen und verbindliche Umweltziele der Europäischen Union gefährden könnte. Sie betonen, dass eine effizientere Regulierung möglich sei, ohne Transparenz, Verlässlichkeit und wissenschaftliche Standards zu schwächen. Gleichzeitig schlagen sie konkrete Maßnahmen vor, um sowohl die Effizienz der Risikobewertung als auch den Schutz von Mensch und Umwelt zu verbessern.

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Interview

„Bürokratieabbau auf Kosten der Gesundheit?“

Dimitry Wintermantel und Julia Osterman wurden von der Süddeutschen Zeitung als Expert:innen zur geplanten Reform der EU-Pestizidregulierung interviewt.
Im Beitrag wird vor den möglichen Folgen einer Lockerung der Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel gewarnt. Gemeinsam mit internationalen Wissenschaftler:innen kritisieren Dimitry Wintermantel und Julia Osterman, dass zentrale Schutzmechanismen für Umwelt und Gesundheit geschwächt werden könnten.

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Unser Team

Ein Team, viele Perspektiven. International vernetzt, engagiert und voller Ideen.

Informationen zum Schutz von Wildbienen

Förderung und Schutz von Wildbienen – jetzt informieren und mitmachen.

Stellenangebote

Berufliche Perspektiven in einem Umfeld, das wissenschaftliche Qualität mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet.

RestPoll – Horizont Europa Projekt zur Wiederherstellung von Bestäuberlebensräumen

Um dem Rückgang von Bestäubern und damit auch der Bestäubungsleistungen entgegenzuwirken, zielt unser europaweites Projekt „RestPoll – Restoring pollinator habitats across European agricultural landscapes based on multi-actor participatory approaches“ darauf ab, Bestäuberlebensräume in Europa dauerhaft wiederherzustellen und ihre Vernetzung zu verbessern.