Ein transdisziplinäres Projekt für eine sozial robuste Wärmewende

Willkommen!

Die Dekarbonisierung unserer Wärmeversorgung stellt uns als Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Städten und Gemeinden kommt bei dieser Aufgabe derzeit eine wichtige Schlüsselrolle zu: Sie müssen den Umbau der Wärmeversorgung koordinieren und so Planungssicherheit für alle Akteure schaffen.

Das Projekt „Wärmeplanung robust implementieren – W-rob“ unterstützt kommunale Akteure dabei, die aktuell größten Herausforderungen in Bezug auf die Wärmeplanung bestmöglich zu bewältigen – im Sinne einer sozial robusten Implementierung der Wärmeplanung. Das heißt:

  1. die Planungen werden methodisch nachvollziehbar, transparent und rechtssicher durchgeführt (Prozessgestaltung)
  2. die Ergebnisse werden akzeptiert und nicht als ungerecht angesehen (Inhalte/Ergebnisse)
  3. Auch private, nicht direkt regulierte Akteure beteiligen sich vertrauensvoll und zeitnah an der Umsetzung lokal priorisierter Maßnahmen (Aktivierung zur Umsetzung).

Aktuelles

26.03.2026

Auftaktveranstaltung des Forschungsnetzwerks BEWEGT

Letzte Woche haben vier Mitglieder unseres Projekt-Kernteams an der Konferenz „Vernetzen, Mitgestalten, Bewegen – Auftakt für die Energiewende-Gesellschaft“ teilgenommen. Das neue Netzwerk vernetzt Projekte aus dem BMWE-Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“.
Die gesellschaftsbezogene Forschung zur Energiewende zeigt unter anderem, wie kapazitive und kommunikative Herausforderungen in der Umsetzung der Energiewende überwunden und die Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen erhöht werden können.
Auf der Konferenz kamen Vertreter:innen von Projekten des Förderschwerpunkts zusammen und tauschten sich intensiv dazu aus, wie wir es gemeinsam schaffen zum Erfolg der Energiewende beizutragen – vor Ort in den Kommunen. Klar ist: Wir wollen Wirkung erzielen, indem wir unsere Forschungsergebnisse in die Praxis tragen!
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Netzwerk!

Foto: Agentur Offenblende/Kerstin Vihman

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15.12.2025

Neue Leitfäden zur Umsetzung kommunaler Wärmepläne von KoWaP-Pro

In drei heute veröffentlichten Leitfäden gibt die Stiftung Umweltenergierecht zusammen mit ihren Forschungspartnern adelphi research gGmbH und Prof. Dr. Jürgen Knies (Hochschule Bremen) praktische Orientierungshilfen und rechtliche Praxishinweise, mit welchen Prozessschritten und mit welchem Vorgehen die im Wärmeplan festgelegten Ziele und Maßnahmen in die Realität umgesetzt werden können.

Die Leitfäden richten sich mit jeweils spezifischen Informationen und Hinweisen an Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Bürgerinnen und Bürger, die gemeinschaftlich die Wärmewende gestalten müssen. Dabei werden auch Best Practice Beispiele, die die Praxis bereits heute zu bieten hat, sowie ausgewählte rechtliche Themen in mehreren Fokus-Kapiteln hervorgehoben.

Zu den Leitfäden
Häuser, Bäume und Felder im Smog gehüllt

Projekt

Das Projekt „Wärmeplanung robust implementieren – W-rob“ unterstützt kommunale Akteure dabei, die aktuell größten Herausforderungen in Bezug auf die Wärmeplanung bestmöglich zu bewältigen – im Sinne einer sozial robusten Implementierung der Wärmeplanung.

Netzwerk

Das Kernteam von W-rob sind u.a.:

  • apl. Prof. Dr. Philipp Späth (Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Cathrin Zengerling (Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Sören Becker (Philipps-Universität Marburg)
  • Hannah Stroebel (NELA e.V. Next Economy Lab)

Auftragnehmer sind:

  • Baumann Rechtsanwälte
  • Stadtwerke Konstanz GmbH
  • Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe
  • GEF Ingenieur AG

Praxispartner sind:

  • 10 Städte in BW, Hessen und NRW
  • 4 Energieagenturen: KWW, KEA-BW, UEA Kreis Karlsruhe, EA-Regio Freiburg
  • BadenovaWÄRMEPLUS

Ergebnisse

Das Projekt erarbeitet folgende Ergebnisse:

  • Jeweils spezifisch formulierte, praxisnahe Handlungsempfehlungen für Planungsverantwortliche, Netzbetreiber und zivilgesellschaftliche Gruppen zur robusten Gestaltung von Prozess, Inhalt und Umsetzung der Wärmeplanung.
  • Politikempfehlungen: Regulierungsoptionen, welche die Dekarbonisierung erleichtern.
  • Kommunikation weiterer Forschungsbedarfe.
Baustelle mit offen gelegten Rohren