News

20. März 2026 | 19:00 Uhr | Museum Oberkirch

Eröffnung der Dauerausstellung zu Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen

        
Am Freitag, dem 20. März 2026, wird im Museum der Stadt Oberkirch (bei Offenburg) eine neue Dauerausstellung zum Leben und Werk des Barockautors Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen eröffnet, der seine zweite Lebenshälfte in der Ortenau verbraucht und dort u.a. seinen „Simplicissimus Teutsch“ verfasst hat.

Die Abteilung zur reichen Wirkungsgeschichte des Autors haben Studierende des Deutschen Seminars im Sommersemester 2025 im Rahmen eines Projektseminars von Prof. Dr. Dieter Martin mitgestaltet: Ein „Forschungstisch“ macht anschaulich, wie Bertolt Brecht, Günter Grass und Daniel Kehlmann von Grimmelshausens Werken inspiriert wurden, und lädt zum interaktiven Recherchieren ein.

Wer keine Zeit zum Besuch der Ausstellungseröffnung hat, ist herzlich eingeladen, sich das Ergebnis dieser Kooperation zwischen dem Deutschen Seminar und dem Museum Oberkirch künftig zu folgenden Zeiten anzusehen:

Dienstag & Donnerstag: 14:00 bis 18:00 Uhr
– Sonntag: 12:00 bis 17:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Zum Museum Oberkirch

Podcast

Lena Aristarkhova im Interview zur Kreolsprache Unserdeutsch

        
Treffen sich zwei Sprachen, sagt die eine: “Pidgin”.

Für das Radiokolleg des Ö1 wurde Lena Aristarkhova als Expertin zu Pidgin- und Kreolsprachen interviewt. In der Folge Wort.Schätze. Pidgin- und Kreolsprachen (1) spricht sie über die Entstehungsgeschichte der südwestpazifischen Kreolsprache Unserdeutsch und gibt dabei neben linguistischen auch historische Einblicke in die deutsche Kolonialgeschichte.

Zur Podcastfolge

Launch

Arthur Schnitzler und der S. Fischer Verlag – Briefdatenbank 1888–1931

        
Das Arthur Schnitzler-Archiv freut sich, den Start einer neuen digitalen Forschungsressource bekanntzugeben: Die umfassende Briefdatenbank zur Korrespondenz zwischen Arthur Schnitzler und dem S. Fischer Verlag ist ab sofort online zugänglich.

Über 1.700 Briefe und Telegramme aus den Jahren 1888 bis 1931 dokumentieren nicht nur die facettenreiche Autor-Verleger-Beziehung zwischen Arthur Schnitzler (1862–1931) und Samuel Fischer (1859–19334), sondern gewähren einzigartige Einblicke in literarische Netzwerke, Produktionsprozesse und verlegerische Strategien der Moderne. Die nun vollständig erschlossene und digital bereitgestellte Sammlung bietet Forschenden, Lehrenden und Studierenden erstmals die Möglichkeit, dieses bedeutende Korpus systematisch zu durchsuchen und kontextgestützt neu zu entdecken.

Die Datenbank ermöglicht sowohl Freitextsuche als auch erweiterte Recherchefunktionen nach Werken, Personen, Orten, Institutionen u. v. m. Jeder Brief ist mit bibliographischen MetadatenSchlagworten sowie Digitalisaten (inklusive OCR, soweit vorhanden) verknüpft. Verlässlich korrigierte Volltexte sind perspektivisch in Arbeit. Die nun veröffentlichte erste Version der Datenbank versteht sich als wachsendes Arbeitsinstrument: Sie wird kontinuierlich ergänzt, korrigiert und weiterentwickelt.

Das Projekt ist eine Kooperation des Arthur Schnitzler-Archivs Freiburg und der Universitätsbibliothek Freiburg und basiert auf Mikrofilmaufnahmen des ASAF sowie den digitalen Beständen des ACDH der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Die Erstellung der Datenbank war nur dank der tatkräftigen Mitarbeit zahlreicher Studierender des Deutschen Seminars möglich, die im Rahmen eines Praktikums am Schnitzler-Archiv mitgewirkt haben – ihnen gilt unser besonderer Dank!

Wir laden herzlich ein, die neue Plattform zu erkunden und ihre vielfältigen Recherchemöglichkeiten in Forschung und Lehre zu nutzen!

Zur Datenbank
Studierende am Eingang des Kollegiengebäude I. Einige gehen die Treppen hoch, einige kommen aus dem Gebäude, andere sitzen bei den Philosophen-Statuen. Im Vordergrund fährt eine Person auf dem Fahrrad vorbei.

1. November 2025

Bewerbungsportal für M.A.-Studiengänge geöffnet!

        
Ab sofort können Sie sich für das erste Fachsemester unserer Master of Arts-Studiengänge für den Studienbeginn im Sommersemester 2026 bewerben:
– Deutsche Literatur
– Deutsch als Fremd- und Zweitsprache / Interkulturelle Literaturwissenschaft
– Europäische Literaturen und Kulturen
– Neuere deutsche Literatur, Kultur, Medien

Für alle diese Studiengänge gelten die folgenden Fristen:
– bis 31. Januar 2026 (Nicht-EU-Bürger*innen)
– bis 15. März 2026 (EU-Bürger*innen)
Die Bewerbung erfolgt elektronisch über HISinOne.

Informationen zu den Studiengängen

Vergangene