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Beteiligungsaktion

Zukunft der Germanistik

Wie stellst Du Dir das Germanistikstudium der Zukunft vor?

Welche Inhalte sind Dir wichtig, wie möchtest Du lernen – und was sollte sich im Studium verändern?

Im Zeitraum vom 1. bis zum 30.06. laden wir Dich ein, bei unserer Beteiligungsaktion zur Weiterentwicklung des Germanistikstudiums mitzumachen! Gesucht werden dabei ganz unterschiedliche Perspektiven, Gedanken und Ideen zur Zukunft des Germanistikstudiums.

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Call for Papers

Stimme(n) und Stimmlichkeit | 29. Anglo-German Colloquium

Vom 1. bis 4. September 2027 findet in Freiburg im Breisgau das 29. Anglo-German Colloquium zum Thema Stimme(n) und Stimmlichkeit statt. Organisiert wird es von Racha Kirakosian (Freiburg), Rabea Kohnen (Münster), Bettina Bildhauer (St. Andrews) und Sebastian Coxon (London).

Im Zentrum der Tagung stehen Stimme und Stimmlichkeit als kulturelle, literarische und mediale Kategorien mittelalterlicher deutschsprachiger Literatur und Kultur. Folgende zentrale Arbeitsfelder werden daher zur näheren Untersuchung vorgeschlagen:
Klang: Formen der Klanglichkeit in mittelalterlichen Texten und Praktiken, Materialität der Stimme, akustische Dimensionen literarischer Kommunikation, soziale und ästhetische Ordnungen etc.
Macht: Einbettung von Stimmhandeln in Machtstrukturen, Formung von Figurenstimmen, Autorschaft als Form von Stimmhandeln etc.
Idee: zeitgenössiche (implizite) Stimmkonzepte, diskursive Verhandlungen von Stimme im Mittelalter etc.
Textkörper: Stimme(n) und Stimmlichkeit als Strukturprinzip, Manifestierung unterschiedlicher Stimmen in der Überlieferung, polyphone Konstellationen, Verteilung von Stimmen und Autorität in unterschiedlichen literarischen Gattungen etc.

Erbeten werden Beiträge aus der germanistischen Mediävistik sowie benachbarten Disziplinen (u.A. Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Theologie, Geschichtswissenschaft). Die Tagungssprache ist Deutsch, Beiträge in englischer Sprache sind ausdrücklich erwünscht.

Einreichungsfrist für Abstracts: 19. Juli 2026

Am Vormittag des ersten Tagungstages wird ein Workshop für Early Career Researcher (Masterstudierende und Doktorand*innen) stattfinden, in dem gemeinsam zentrale Beiträge aus dem thematischen Feld der Tagung erarbeitet und diskutiert werden. Die Teilnehmerinnen sind herzlich eingeladen, die gesamte Tagung zu besuchen und Impulse aus dem Workshop in den Diskussionen beizusteuern.

Anmeldungsfrist für den Workshop: 30. August 2026

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9. April 2026

Erfolgreiche Promotionen
Flavio Auer, Rebecca Heinrich & Meret Wüthrich

        
Flavio Auer, Rebecca Heinrich (beide Neuere Deutsche Literatur) und Meret Wüthrich (Germanistische Mediävistik) haben in den vergangenen Monaten ihre Promotionsverfahren erfolgreich mit der Disputation abgeschlossen!

Wir gratulieren herzlich zu dieser großartigen Leistung!

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Launch

Bibliotheca Cartusiae Erfordiensis – digital

        
In Zusammenarbeit mit dem Digital Humanities Lab der Philologischen Fakultät hat Dr. Balázs J. Nemes (Germanistische Mediävistik) eine Datenbank erarbeitet, die den überlieferten Buchbestand der 1803 aufgehobenen Erfurter Kartause dokumentiert.

Die Datenbank informiert nicht nur über die aktuellen (oder zuletzt bekannten) Aufbewahrungsorte der in alle Welt zerstreuten Handschriften und Drucke, sondern erfasst auch die zum jeweiligen Buch vorliegende Forschungsliteratur.

Die Idee einer solchen Dokumentation entstand im Zusammenhang des 2021 ausgelaufenen DFG-Projektes Making Mysticism. Mystische Bücher in der Bibliothek der Kartause Erfurt, in deren Spuren das aktuelle DFG-Projekt Mystik vermitteln. Formen des Umgangs mit mystischen Büchern in der Kartause Erfurt wandelt.

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20. März 2026 | 19:00 Uhr | Museum Oberkirch

Eröffnung der Dauerausstellung zu Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen

        
Am Freitag, dem 20. März 2026, wird im Museum der Stadt Oberkirch (bei Offenburg) eine neue Dauerausstellung zum Leben und Werk des Barockautors Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen eröffnet, der seine zweite Lebenshälfte in der Ortenau verbraucht und dort u.a. seinen „Simplicissimus Teutsch“ verfasst hat.

Die Abteilung zur reichen Wirkungsgeschichte des Autors haben Studierende des Deutschen Seminars im Sommersemester 2025 im Rahmen eines Projektseminars von Prof. Dr. Dieter Martin mitgestaltet: Ein „Forschungstisch“ macht anschaulich, wie Bertolt Brecht, Günter Grass und Daniel Kehlmann von Grimmelshausens Werken inspiriert wurden, und lädt zum interaktiven Recherchieren ein.

Wer keine Zeit zum Besuch der Ausstellungseröffnung hat, ist herzlich eingeladen, sich das Ergebnis dieser Kooperation zwischen dem Deutschen Seminar und dem Museum Oberkirch künftig zu folgenden Zeiten anzusehen:

Dienstag & Donnerstag: 14:00 bis 18:00 Uhr
– Sonntag: 12:00 bis 17:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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Podcast

Lena Aristarkhova im Interview zur Kreolsprache Unserdeutsch

        
Treffen sich zwei Sprachen, sagt die eine: “Pidgin”.

Für das Radiokolleg des Ö1 wurde Lena Aristarkhova als Expertin zu Pidgin- und Kreolsprachen interviewt. In der Folge Wort.Schätze. Pidgin- und Kreolsprachen (1) spricht sie über die Entstehungsgeschichte der südwestpazifischen Kreolsprache Unserdeutsch und gibt dabei neben linguistischen auch historische Einblicke in die deutsche Kolonialgeschichte.

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Launch

Arthur Schnitzler und der S. Fischer Verlag – Briefdatenbank 1888–1931

        
Das Arthur Schnitzler-Archiv freut sich, den Start einer neuen digitalen Forschungsressource bekanntzugeben: Die umfassende Briefdatenbank zur Korrespondenz zwischen Arthur Schnitzler und dem S. Fischer Verlag ist ab sofort online zugänglich.

Über 1.700 Briefe und Telegramme aus den Jahren 1888 bis 1931 dokumentieren nicht nur die facettenreiche Autor-Verleger-Beziehung zwischen Arthur Schnitzler (1862–1931) und Samuel Fischer (1859–19334), sondern gewähren einzigartige Einblicke in literarische Netzwerke, Produktionsprozesse und verlegerische Strategien der Moderne. Die nun vollständig erschlossene und digital bereitgestellte Sammlung bietet Forschenden, Lehrenden und Studierenden erstmals die Möglichkeit, dieses bedeutende Korpus systematisch zu durchsuchen und kontextgestützt neu zu entdecken.

Die Datenbank ermöglicht sowohl Freitextsuche als auch erweiterte Recherchefunktionen nach Werken, Personen, Orten, Institutionen u. v. m. Jeder Brief ist mit bibliographischen MetadatenSchlagworten sowie Digitalisaten (inklusive OCR, soweit vorhanden) verknüpft. Verlässlich korrigierte Volltexte sind perspektivisch in Arbeit. Die nun veröffentlichte erste Version der Datenbank versteht sich als wachsendes Arbeitsinstrument: Sie wird kontinuierlich ergänzt, korrigiert und weiterentwickelt.

Das Projekt ist eine Kooperation des Arthur Schnitzler-Archivs Freiburg und der Universitätsbibliothek Freiburg und basiert auf Mikrofilmaufnahmen des ASAF sowie den digitalen Beständen des ACDH der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Die Erstellung der Datenbank war nur dank der tatkräftigen Mitarbeit zahlreicher Studierender des Deutschen Seminars möglich, die im Rahmen eines Praktikums am Schnitzler-Archiv mitgewirkt haben – ihnen gilt unser besonderer Dank!

Wir laden herzlich ein, die neue Plattform zu erkunden und ihre vielfältigen Recherchemöglichkeiten in Forschung und Lehre zu nutzen!

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