Termine

Juni

1. Mai – 15. Juni 2026
Deklaration von Studienleistungen

Bis zum 15. Juni können Studienleistungen in den germanistischen Studiengängen für das Sommersemester deklariert werden. Bitte beachten Sie, dass der Modus der Deklaration vom jeweiligen Studiengang abhängt.

  • Deklaration via Formular:
    • Studierende im M.Ed., die Leistungen aus dem Bachelorstudium nachholen müssen
    • Studierende der Pädagogischen Hochschule
  • Deklaration via HISinOne:
    • Internationale Kurzzeitstudierende (z.B. Erasmus)
    • Alle sonstigen Studierenden

1.– 30. Juni 2026
Beteiligungsaktion: Zukunft der Germanistik

Wie stellst Du Dir das Germanistikstudium der Zukunft vor?

Welche Inhalte sind Dir wichtig, wie möchtest Du lernen – und was sollte sich im Studium verändern?

Im Zeitraum vom 1. bis zum 30.06. laden wir Dich ein, bei unserer Beteiligungsaktion zur Weiterentwicklung des Germanistikstudiums mitzumachen! Gesucht werden dabei ganz unterschiedliche Perspektiven, Gedanken und Ideen zur Zukunft des Germanistikstudiums.

Gastvortrag | 8. Juni 2026 | 14–16 Uhr c.t. | HS 1221 (KG I)
Interspecies Ecologies und posthumane Ästhetik in der Gegenwartsliteratur
Nicole Sütterlin

Am 8. Juni ist Nicole Sütterlin (Houston/Texas) am Deutschen Seminar zu Gast und hält einen Gastvortrag zum Thema Interspecies Ecologies und posthumane Ästhetik in der Gegenwartsliteratur.

Im 21. Jahrhundert werden sämtliche Ökosysteme zunehmend instabiler, von kleinsten Organismen über den menschlichen Körper bis zu Regenwäldern und Ozeanen. Wie können sich Körper, Gesellschaften und Ökologien den rasanten Veränderungen anpassen? Vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse in den Biowissenschaften untersucht Nicole Sütterlin, welche ökologischen und ästhetischen Modelle im gegenwärtigen posthumanen Roman entworfen werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Gastvortrag | 9. Juni 2026 | 12–14 Uhr c.t. | HS 3305 (KG III)
Narratives Wissen in dialogischer Form. Rhetorische Strategien weiblicher Figurentypen in mittelalterlichen Texten
Carolin Pape (Berlin)

Im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof.in Dr. Racha Kirakosian und PD Dr. Daniela Fuhrmann hält Carolin Pape (Berlin) einen Vortrag zum Thema Narratives Wissen in dialogischer Form. Rhetorische Strategien weiblicher Figurentypen in mittelalterlichen Texten.

Plakat des Research Colloqiums Inquiry-orientated DIALOGUES

Gastvortrag | 15. Juni 2026 | 10–12 Uhr c.t. | HS 1199 (KG I)
Verkannt, vergriffen, wiederentdeckt
Magda Birkmann (Berlin)

Im Rahmen der Epochenvorlesung: Von der Moderne bis zur Gegenwart von Prof.in. Dr. Juliane Blank hält Magda Birkmann (Berlin) einen Gastvortrag zum Thema Verkannt, vergriffen, wiederentdeckt: (Re)kanonisierungen von Autorinnen des 20. Jahrhunderts.

Schriftstellerinnen sind nicht nur in Literaturgeschichtsschreibung und schulischen und universitären Lehrplänen bis heute unterrepräsentiert, sondern auch auf dem Buchmarkt. Die lieferbare Backlist der großen Litetarurverlage ist nach wie vor größtenteils männlich geprägt. Denn die Werke von Autorinnen wurden im 20. Jahrhundert nicht nur seltener verlegt, sondern auch weniger häufig nachgedruckt und verschwanden so wesentlich schneller aus dem literarischen Gedächtnis als die ihrer männlichen Kollegen. Mit der feministischen Bewegung der 1970er Jahre begannen auch die aktiven Bemühungen um die Wiederentdeckung und (Re)kanonisierung bis dahin vergessener und verdrängter Autorinnen, die sich bis heute fortsetzen. 2023 haben Magda Birkmann und Nicole Seifert zusammen mit dem Rowohlt Verlag die Reihe rororo Entdeckungen ins Leben gerufen, die sich der Wiederveröffentlichung von vernachlässigten Autorinnen des 20. Jahrhundert widmet. In ihrem Gastvortrag beleuchtet Magda Birkmann die Geschichte literarischer Wiederentdeckungsprojekte und berichtet aus ihrer eigenen herausgeberischen Praxis.

Aufführung | 19. Juni 2026 | 19:00 Uhr | jos fritz-Café (Wilhelmstr. 15)
Dekolonisierung ausloten: Wissenschaft und künstlerische Praxis
Prof. Dr. Weertje Willms & Prof. Dr. Nadja Germann

Im Rahmen des Seminars Dekolonisierung ausloten: Wissenschaft und künstlerische Praxis unter der Leitung von Prof. Dr. Weertje Willms (NDL) und Prof. Dr. Nadja Germann (Philosophie) erforschen die Studierenden in eigenen Kunstprojekten Prozesse und Möglichkeiten der Dekolonisierung. Die Ergebnisse – Texte, Performances, Filme, Collagen, Tanz… – werden im jos fritz-Café öffentlich aufgeführt. Wir freuen uns über alle Interessierten!

Veranstaltung | 19. Juni 2026 | 18:00 Uhr c.t. | HS 1015 (KG I)
Sympathie für den Teufel? Faust-Musiken seit 1945
PD Dr. Florian Trabert (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Die Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Freiburg findet in Zusammenarbeit mit dem Studium generale und dem Deutschen Seminar statt.

Bereits die große Anzahl der nach 1945 entstandenen Faust-Musiken zeugt von der ungebrochenen Faszinationskraft des Stoffs. Dass die Rolling Stones in einem der bekanntesten Songs der Band ihre Sympathy with the devil bekundeten, ist nur ein Beispiel für die Wirkung, die der Faust-Stoff auch auf die Populärmusik ausübte. Gleichzeitig nehmen Komponist*innen in klassischen Gattungen wie der Oper und der Kantate nach 1945 Elemente der Populärmusik auf, um insbesondere die diabolische Sphäre musikalisch zu charakterisieren. Die enorme Vielfalt der Gattungen und Stile der Faust-Musiken, die zunehmend interkulturell werden und die eigene Stofftradition kritisch reflektieren, lässt sich besonders anhand der Figur des Teufels veranschaulichen. Dieser tritt auf den Musikbühnen in einem Spannungsfeld in Erscheinung, das gleichermaßen durch Faszination für diese Figur wie Abscheu vor ihr bestimmt wird

Gastvortrag | 23. Juni 2026 | 12–14 Uhr c.t. | HS 3305 (KG III)
Agon als Dialog. Überlegungen zu einem Strukturelement der Tragödie
Carolin Pape (Berlin)

Im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof.in Dr. Racha Kirakosian und PD Dr. Daniela Fuhrmann hält Juliane Vogel (Konstanz) einen Vortrag zum Thema Agon als Dialog. Überlegungen zu einem Strukturelement der Tragödie.

Plakat des Research Colloqiums Inquiry-orientated DIALOGUES

Podiumsdiskussion | 27. Juni 2026 | 18:00 Uhr | Mundart-Bühn / Forum am Hans-Furler-Gymnasium (Butschbacher Str. 48b, 77704 Oberkirch)
Dialekt – kann das weg?
Im Rahmen der DIALECTA_26

Im Rahmen der Mundartmesse DIALECTA_26 nimmt Dr. Tobias Streck an einer Podiumsdiskussion mit dem Thema Dialekt â€“kann das weg? teil. Mit dabei sind Markus Manfred Jung (Autor), Bénédicte Keck (Schauspieleren, Kulturschaffende, Elsass), Prof. Dr. Alfred Lameli (Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, Universität Marburg), Stefanie Schneider (Landesdirektorin, SWR) und Lukas ‚Cossu‘ Staier (Schauspieler, Comedian, Content-Creator). Moderiert wird die Diskussion von Sandhya Hasswani (Autorin).

„Dialekte sind ein Kulturgut, das sich, ebenso wie die Anzahl der Sprachen, weltweit auf dem Rückzug befindet“, heißt es in der Präambel der Parlaments-Gruppe Dialekte in Baden-Württemberg im Stuttgarter Landtag. Studien belegen, dass immer weniger Menschen bei uns in ihrer Mundart sprechen. Wer spricht heute eigentlich noch Dialekt und wozu? Welche Maßnahmen erscheinen sinnvoll, bevor dieses auch identitätsbildende Kulturgut immer weiter verschwindet? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kunst und Kultur, Wissenschaft und Medien wollen wir auf dem Podium zur Rolle des Dialekts in der Gesellschaft diskutieren.

Die DIALECTA_26 findet vom 26. bis zum 28. Juni 2026 in Oberkirch im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg statt. Die DIALECTA feiert die Vielfalt, Tradition und Zukunftsfähigkeit der Dialekte. Sie lädt ein, Mundarten neu zu entdecken, ihren gesellschaftlichen Wert zu diskutieren und lebendig mitzuerleben. Vereine und Institutionen aus Baden-Württemberg und dem Elsass präsentieren gemeinsam mit dem Dachverband der Dialekte ein vielfältiges Programm aus Musik, Lesungen, Workshops und Beiträgen.

Gastvortrag | 23. Juni 2026 | 12–14 Uhr c.t. | HS 3305 (KG III)
Polyropos Odysseus zwischen Tragödie und philosophischem Dialog. Weisheitssuche oder Manipulation? 
Jacqueline Klooster (Freiburg)

Im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof.in Dr. Racha Kirakosian und PD Dr. Daniela Fuhrmann hält Jacqueline Klooster (Freiburg) einen Vortrag zum Thema Polyropos Odysseus zwischen Tragödie und philosophischem Dialog. Weisheitssuche oder Manipulation?.

Plakat des Research Colloqiums Inquiry-orientated DIALOGUES

Juli

Save the Date | 2. Juli 2026 | 16–22 Uhr | Mensagarten
KG III-Sommerfest

Am 2. Juli veranstaltet unsere Fachschaft Germanistik ein KG III-Sommerfest! Neben Essen und Getränken wird es voraussichtlich ein Unterhaltungsprogramm geben â€“Studierende, Dozierende und Freund*innen sind herzlich eingeladen!

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