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Eine Uni – ein Buch

Worum geht es?

Der Stifterverband schreibt jährlich einen Wettbewerb unter dem Titel „Eine Uni – ein Buch“ aus, in dem es darum geht, dass sich eine Hochschule über einen längeren Zeitraum gruppenübergreifend mit dem Thema eines Buches befasst: So soll die Kommunikation der Hochschulmitglieder untereinander gefördert und intensiviert werden, unabhängig davon, in welchem Bereich der Hochschule sie tätig sind.

Die Universität Freiburg hat sich in diesem Jahr auf Initiative von „Connected Services“ auf die Ausschreibung beworben – und war mit dem Buch „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke erfolgreich! Das bedeutet, dass wir uns in den kommenden Monaten mit den im Buch von C. Emcke angesprochenen Themen in ganz unterschiedlichen Formaten befassen werden – das konkrete Programm ist gerade in Planung.

Aber: Was wir hier als Programm für die nächsten Monate vorstellen, kann allenfalls ein Grundgerüst sein, das zum Nachdenken anregt oder vielleicht auch Wissenslücken füllt. Lebendig wird das Programm erst dann, wenn Sie sich daran beteiligen! Wenn Sie also nicht nur an vielen Veranstaltungen teilnehmen, sondern die Themen, um die es im Buch von Carolin Emcke geht, auch an der Uni zum Thema machen: in Vorlesungen und Seminaren, in Ihrer Abteilung oder am Lehrstuhl, in der Kaffeepause oder in Diskussionsforen, die Sie selbst organisieren. Nur so kommt es tatsächlich zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema, eine Auseinandersetzung, die Wirkung entfaltet. Gleichgültig wegschauen oder ängstlich weglaufen, das machen (leider) schon viel zu viele – wir an der Uni Freiburg nicht!

Alle Veranstaltungen werden dokumentiert und sind auf dieser Webseite über das Programm abrufbar.

Buchauswahl

Im Sinn einer breit gestützten Entscheidung war von vornherein klar, dass die Auswahl des Buches in einem partizipativen Prozess und nicht top down erfolgen soll. Mit universitätsweit verbreiteten Kommunikationsformaten wurden die Mitglieder der Universität aufgefordert, Buchvorschläge einzureichen und dabei auch zu begründen, warum das jeweils vorgeschlagene Buch sich für eine universitätsweite Auseinandersetzung eigne. Aus den insgesamt 27 fristgerecht eingereichten Vorschlägen – von 29 Personen hat dann eine mit Vertreter*innen aller universitären Gruppen besetzte Jury das Buch »Gegen den Hass« von Carolin Emcke einstimmig ausgewählt.

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