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URCforSR – Upper Rhine Cluster for Sustainability Research

Der Upper Rhine Cluster for Sustainability Research (URCforSR) ist ein trinationales Netzwerk in dem alle EUCOR-Universitäten (Basel, Freiburg, Karlsruhe, Mulhouse und Strasbourg) sowie weitere Hochschul- und Forschungseinrichtungen vom Oberrhein interdisziplinär mit der Wirtschaft im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung zusammenarbeiten. Ziel des Clusters ist es, interdisziplinäre und grenzüberschreitende Forschungs- und Innovationsprojekte zu entwickeln, um die Transformation zur Nachhaltigkeit über Sektoren und Governance-Ebenen hinweg in der Oberrheinregion zu beschleunigen. Die Universität Freiburg leitet derzeit das Netzwerk. Im Rahmen der verschiedenen Projekte hat der URCforSR Partnerschaften mit regionalen Akteuren (Industrie, politische Entscheidungsträger, Organisationen der Zivilgesellschaft) aufgebaut.

Die Projekte des Clusters konzentrieren sich hauptsächlich auf das Thema nachhaltige Energiesysteme, beispielsweise in Bezug auf erneuerbare Energiepotenziale, Mobilität, Energiespeicherung und Nachfragemanagement (intelligente Netze und Zähler). Aktuell ist der URCforSR mit der Aufgabe betraut, mit Hilfe einer Machbarkeitsstudie ein Konzept für die nachhaltige Entwicklung der Region Fessenheim hin zu einer innovativen und klimaneutralen Region auszuarbeiten. Es wurden vier deutsch-französische Kompetenzgruppen in den Bereichen grüne Batterien und Batterierecycling (Kreislaufwirtschaft), Wasserstoff und intelligente Stromnetze gebildet. Ziel ist es, konkrete Pilotprojekte zu entwickeln, die im Raum Fessenheim umgesetzt werden können. Eine vierte Gruppe befasst sich mit den sozialen, rechtlichen und ökologischen Herausforderungen im Zusammenhang mit diesen Pilotprojekten. Der Cluster wird bis Ende 2021 eine Roadmap für die Umsetzung und Finanzierung der Pilotprojekte erarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie auf der URCforSR-Website: www.nachhaltigkeit-oberrhein.info

Über die Projektförderung: Der URCforSR wurde im Januar 2016 angestoßen und zunächst bis Dezember 2018 durch das Programm INTERREG Oberrhein V gefördert. Die Universität Freiburg hat die Förderung von Januar 2019 bis Dezember 2020 übernommen. Derzeit ermöglicht das Projekt der Machbarkeitsstudie die Weiterfinanzierung des Clusters. Es wird durch den französischen Staat, die Region Grand Est, das deutsche Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert.